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Witzelhöhetunnel

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Witzelhöhetunnel
Witzelshöhetunnel
Witzelhöhetunnel
Witzelhöhetunnel
Blick vom Betriebsbahnhof Langenschwarz auf den Witzelhöhetunnel (im Hintergrund), Mai 1988
Nutzung Eisenbahntunnel
Verkehrsverbindung SFS Hannover–Würzburg
Ort Schlitz
Länge 796 m
Anzahl der Röhren 1
Bau
Bauherr Deutsche Bundesbahn
Baubeginn 1. Februar 1984 (Anschlag)
Betrieb
Betreiber DB InfraGO
Freigabe 1991 (Inbetriebnahme)
Lagekarte
Koordinaten
Nordportal 50° 42′ 21,1″ N, 9° 36′ 53,7″ O
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Südportal 50° 41′ 56,2″ N, 9° 36′ 59,9″ O
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Der Witzelhöhetunnel (teils auch Witzelshöhetunnel<ref name="db-mitte-1984">Bundesbahndirektion Frankfurt (M), Projektgruppe NBS Frankfurt am Main der Bahnbauzentrale (Hrsg.): Neubaustrecken Hannover-Würzburg von Kassel bis Fulda, Köln - Rhein / Main im Direktionsbereich. Faltblatt mit 12 Seiten (10 × 21 cm), Frankfurt am Main, ohne Jahr (ca. 1984)</ref><ref name="db-2021-07-30">Streckensanierung Strecke 1733 SFS Kassel - Fulda (Ra 3b). (ZIP/PDF) PG Planung SFS Kassel-Würzburg, 30. Juli 2021, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 6. Januar 2022; abgerufen am 6. Januar 2022 (Datei RA3b.pdf Übersichtsskizze_Ra3b.pdf in ZIP-Datei).</ref>) ist ein 796 m langer Eisenbahntunnel der Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg. Er liegt nordöstlich der hessischen Kleinstadt Schlitz.

Lage und Verlauf

Datei:Langenschwarz Betriebsbahnhof Witzelshöhe.jpg
Blick vom Nordportal des Tunnels

Das Bauwerk liegt zwischen den Streckenkilometern 215,397 und 216,193.<ref name="db-2021-07-30" /> Die Gradiente steigt nach Süden hin an.<ref name="db-mitte-1984"/>

Nördlich schließt sich der Betriebsbahnhof Langenschwarz an den Tunnel an.

Geschichte

Planung

Das Bauwerk lag im Planungsabschnitt 16 des Mittelabschnitts der Neubaustrecke.<ref name="db-mitte-1984"/>

1984 war das Bauwerk mit einer Länge von 770 m und Kosten von 21,6 Millionen DM geplant.<ref name="bundesbahn-60-401">Walter Engels: Der Mittelabschnitt der Neubaustrecke Hannover–Würzburg. In: Die Bundesbahn. Band 60, Nr. 5, 1984, ISSN 0007-5876, S. 401–410.</ref>

Bau

Im September 1983 begannen die Vorbereitungen für den Tunnelbau.<ref name="ei-34-661">Belter: Große Fortschritte beim Bau der Tunnel für die Neubaustrecken. In: Der Eisenbahningenieur, 34, 1983, Heft 12, S. 661 f.</ref><ref name="bundesbahn-60-401"/> Der Tunnel wurde am 1. Februar 1984 angeschlagen. Entsprechend seiner Tunnelpatin wurde die Röhre während der Bauphase auch als Margret-Stollen bezeichnet.

Mitte November 1984 wurde bei Bauarbeiten an dem Tunnel ein rund 20 Meter langes Teilstück des Tunnels verschüttet. Die Gefahr wurde rechtzeitig genug erkannt, um den Bereich zu räumen. Als Ursache wurden geologische Störungen in der Gebirgswand vermutet.<ref name="sz-1984-11-22">Weiterer Tunneleinsturz auf Neubaustrecke der Bahn. In: Süddeutsche Zeitung, Nr. 270, 1984, ISSN 0174-4917, S. 23.</ref>

Weblinks

Commons: Witzelhöhetunnel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />