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Witold Bałażak

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Witold Mieczysław Bałażak (* 15. November 1964 in Radom) ist ein polnischer Politiker (SN, LPR). Er gehörte von 2005 bis 2007 dem Sejm in der V. Wahlperiode an. Seit 2009 ist er Vorsitzender der LPR.

Leben und Beruf

Bałażak arbeitete zunächst von 1983 bis 1987 als Betriebselektriker in einem Industriebetrieb in Radom. Von 1988 bis 1997 arbeitete er bei den örtlichen Stadtwerken. Er schloss 1990 ein berufsbegleitendes Studium an der Schule für Energietechnik in Radom ab. Von 1993 bis 1997 studierte er Theologie an der Katholischen Universität Lublin, verließ die Universität jedoch ohne Abschluss. Von 1997 bis 2003 war er als Konstruktionsassistent in einem technischen Büro beschäftigt. Er ist verheiratet.

Politik

Bałażak war ab 1990 zunächst Mitglied der Stronnictwo Narodowe. Bei der ersten Sejmwahl in der Dritten Republik kandidierte er für diese erfolglos, da die SN im Wahlkreis Radom nur 0,6 % der Stimmen und damit keinen Sitz erhielt.<ref>Ergebnis in Monitor Polski 1991, Nr. 41, S. 440.</ref> Bei der Parlamentswahl 1997 kandidierte er auf der Liste des Blok dla Polski, an dem sich die SN beteiligt hatte. Da dieser jedoch mit nur 1,4 % der Stimmen an der inzwischen eingeführten 5-%-Hürde scheiterte, verpasste er erneut den Einzug in den Sejm.<ref>Ergebnis in Monitor Polski 1997, Nr. 64, S. 1238.</ref> Bei den Selbstverwaltungswahlen 1998 kandidierte er erfolglos auf der Liste „Stowarzyszenie Rodzina Polska“ zum Sejmik der Woiwodschaft Masowien. Als aus der Fusion der SN mit der Stronnictwo Narodowo-Demokratyczne, der Ruch Katolicko-Narodowy und Teilen der Ruch Odbudowy Polski 2001 die Liga Polskich Rodzin (LPR) entstand, wurde auch er Mitglied des Fusionsprodukts.

Für die LPR kandidierte Bałażak bei der Parlamentswahl 2001 noch erfolglos.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 19. Oktober.</ref> Bei den Selbstverwaltungswahlen 2002 wurde er für die LPR in den Masowischen Sejmik gewählt.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 19. Oktober.</ref> Hingegen verpasste er bei der Europawahl 2004 den Einzug in das Europaparlament.<ref>Ergebnis in Dziennik Ustaw 2004, Nr. 137, S. 9590.</ref> Vom 25. September 2005 bis 2007 war er Abgeordneter der LPR im Sejm. Bałażak wurde bei der Parlamentswahl 2005 mit 6.420 Stimmen aus dem Wahlkreis 17 Radom gewählt.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 19. Oktober.</ref> 2005/06 war er stellvertretender Vorsitzender des Sejmausschusses für Kommunalpolitik und Regionalpolitik. Bei der vorgezogenen Parlamentswahl 2007 scheiterte die LPR mit nur noch 1,3 % der Stimmen an der 5-%-Hürde und er schied aus dem Sejm aus.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 19. Oktober.</ref> Bei der Europawahl 2009 kandidierte er auf der Liste der Libertas, die von der LPR unterstützt wurde. Diese scheiterte jedoch mit 1,1 % der Stimmen klar an der 5-%-Hürde.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 19. Oktober.</ref> Er wurde am 11. Oktober 2009<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Obradował Kongres Ligi Polskich Rodzin (Memento des Vorlage:IconExternal vom 23. September 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/lpr.pl auf der Seite der LPR</ref> zum Vorsitzenden der LPR gewählt.

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

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