Zum Inhalt springen

Witchhammer (norwegische Band)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Witchhammer
Allgemeine Informationen
Herkunft Sarpsborg, Norwegen
Genre(s) Thrash Metal, Speed Metal
Aktive Jahre
Gründung 1986
Auflösung
Website www.witchhammer.com
Aktuelle Besetzung
Finn C. Gjerlaugsen
Jan Erik „Gokki“ Eide
Tor Erik „Totto“ Håkonsen
Thomas Arntzen Dahl
Marlyn Smørsgård
Ehemalige Mitglieder
E-Gitarre
Peder Kjøs
Gesang, anfangs auch E-Bass
Per Ståle Pettersen
E-Gitarre
Frank Wilhelmsen
E-Bass
Renato Ruschetta
Datei:Witchhammer.jpg
Norwegische Band Witchhammer (2016)

Witchhammer ist eine norwegische Speed- und Thrash-Metal-Band aus Sarpsborg, die im Jahr 1986 gegründet wurde.

Geschichte

Die Band wurde im Sommer 1984 gegründet. Nachdem Bassist Finn C. Gjerlaugsen zur Band gekommen war und sich die Band somit zu einem Quintett erweitert hatte, folgte der erste Auftritt. Zuvor hatte Sänger Per Ståle Pettersen ebenfalls den Bass gespielt. Weitere Mitglieder in der Band waren die Gitarristen Tor Erik „Totto“ Håkonsen und Peder Kjøs sowie Schlagzeuger Jan Erik „Gokki“ Eide. Nachdem die ersten Demos veröffentlicht wurden, folgte im Jahr 1990<ref>Witchhammer 1487, abgerufen am 28. Dezember 2012.</ref> das Debütalbum 1487. Das Album entstand, nachdem in den Borg Studios ein erstes Demo kurz nach Weihnachten 1987 aufgenommen wurde. Es folgten weitere Aufnahmen, sodass das Album im Jahr 1988 fertiggestellt wurde. Nach den Aufnahmen folgten Touren zusammen mit Artch und Tindrum. Währenddessen wurden Kassetten des Albums an diverse Labels geschickt. Peder Kjøs verließ im April 1989 plötzlich die Band, eine Woche vor einer weiteren Tour mit Artch. Ersetzt wurde er durch Frank Wilhelmsen. Nach dieser Tour verließ er im Oktober wieder die Band und wurde im November durch Morten Skute ersetzt. Nachdem im März 1990 das Debütalbum 1487 erschienen war, erhielt das Album größtenteils positive Resonanz, unter anderem auch im Metal Hammer.<ref>Witchhammer, abgerufen am 28. Dezember 2012.</ref> Es folgte eine Tour durch Norwegen, sowie Auftritte in Schweden. Zudem wurde ein Auftritt in Oslo live im TV übertragen. Im selben Jahr sollte ein weiteres Album aufgenommen werden, ehe Skute im September die Band verließ und die Band lange Zeit inaktiv blieb.<ref>Garry Sharpe-Young: A-Z of Thrash Metal. Cherry Red Books, London 2002, ISBN 1-901447-09-X, S. 437/438.</ref> Das Album sollte erst im Jahr 2001 unter dem Namen The Lost Tapes über Dazed & Confused Records erscheinen.<ref>Witchhammer The Lost Tapes, abgerufen am 28. Dezember 2012.</ref> Nachdem über dieses Label das Debütalbum im Jahr 2005 wiederveröffentlicht worden war,<ref>Witchhammer 1487, abgerufen am 28. Dezember 2012.</ref> folgte 2011 das Album Chapter 3: In Serenity and Awe in Eigenveröffentlichung.<ref>Matt Coe: @1@2Vorlage:Toter Link/www.imhotep.noWitchhammer - "Chapter 3: In Serenity And Awe" (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im März 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, abgerufen am 28. Dezember 2012.</ref>

Stil

Die Lieder der Gruppe werden als eine Mischung aus Speed Metal und Thrash Metal aus der San Francisco Bay Area beschrieben.<ref>Rüdiger Stehle: WITCHHAMMER - 1487, abgerufen am 28. Dezember 2012. </ref> Die Musik der Band ist vergleichbar mit alten Werken von Helloween und Testament.<ref>Metalion: Norse Force. In: Jon Kristiansen: Metalion: The Slayer Mag Diaries. Brooklyn, NY: Bazillion Points Books 2011, S. 155.</ref>

Diskografie

  • 1988: …Let Justice Be Done (Demo, Eigenveröffentlichung)
  • 1988: Into the Halls of Justice (Demo, Eigenveröffentlichung)
  • 1990: 1487 (Album, Eigenveröffentlichung)
  • 1993: White Edition (Demo, Eigenveröffentlichung)
  • 2001: The Lost Tapes (Album, Dazed & Confused Records)
  • 2011: Chapter 3: In Serenity and Awe (Album, Eigenveröffentlichung)

Weblinks

Einzelnachweise

<references />