Wischauer Sprachinsel
Die Wischauer Sprachinsel war eine deutsche Sprachinsel innerhalb der tschechischsprachigen Gebiete Südmährens.
Geschichte
Nach dem Erwerb des slawischen Gaus Pustimir an der Bernsteinstraße durch das Bistum Olmütz setzte am Übergang vom 12. zum 13. Jahrhundert ein Landesausbau durch deutsche Kolonisten ein. Im Südwesten der Hanna, in den angrenzenden Bergen des Drahaner Berglandes, der Litenčické vrchy (Litentschitzer Berge) und der Vyškovská brázda (Wischauer Tor) ließen sich deutsche Siedler nieder und gründeten neue Siedlungen oder bauten alte slawische Orte aus.
Nach Abschluss des Landesausbaus war die Wischauer Sprachinsel im 15. Jahrhundert mit 60 Dörfern eine der größten in Mähren. Infolge der Angriffe der Hussiten, die sich vornehmlich gegen alles Katholische und Deutsche richteten, fiel ein Großteil der deutschen Dörfer wüst. Eine Wiederbesiedlung eines Teiles erfolgte durch Tschechen; allmählich wurden die verbliebenen deutschen Bewohner assimiliert. Der Dreißigjährige Krieg und der Deutsche Krieg sowie Seuchen, wie die 1866 von den Preußen eingeschleppte Cholera führten zu einem Rückgang der deutschsprachigen Bevölkerung. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts umfasste die Sprachinsel nur noch acht Dörfer mit insgesamt 3500 Bewohnern.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />{{#if:20070707103324
| {{#ifeq: 20070707103324 | *
| {{#if: Archivierte Kopie | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Archivierte Kopie}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.wischau.de/geschichte.html}} }} (Archivversionen)
| {{#iferror: {{#time: j. F Y|20070707103324}}
| {{#if: || }}Der Wert des Parameters {{#if: wayback | wayback | Datum }} muss ein gültiger Zeitstempel der Form YYYYMMDDHHMMSS sein!
| {{#if: Archivierte Kopie | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Archivierte Kopie}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.wischau.de/geschichte.html}} }} {{#ifeq: | [] | [ | ( }}{{#if: {{#if: 2023-02-16 03:08:31 InternetArchiveBot | 2023-02-16 03:08:31 InternetArchiveBot | }} | des Vorlage:Referrer }} vom {{#time: j. F Y|20070707103324}} im Internet Archive{{#if: | ; }}{{#ifeq: | [] | ] | ) }}
}}
}}
| {{#if:
| {{#iferror: {{#time: j. F Y|{{{webciteID}}}}}
| {{#switch: {{#invoke:Str|len|{{{webciteID}}}}}
| 16= {{#if: Archivierte Kopie | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Archivierte Kopie}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.wischau.de/geschichte.html}} }} {{#ifeq: | [] | [ | ( }}{{#if: {{#if: 2023-02-16 03:08:31 InternetArchiveBot | 2023-02-16 03:08:31 InternetArchiveBot | }} | des Vorlage:Referrer }} vom {{#time: j. F Y| 19700101000000 + {{#expr: floor {{#expr: {{#invoke:Str|sub|{{{webciteID}}}|1|10}}/86400}} }} days}} auf WebCite{{#if: | ; }}{{#ifeq: | [] | ] | ) }}
| 9 = {{#if: Archivierte Kopie | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Archivierte Kopie}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.wischau.de/geschichte.html}} }} {{#ifeq: | [] | [ | ( }}{{#if: {{#if: 2023-02-16 03:08:31 InternetArchiveBot | 2023-02-16 03:08:31 InternetArchiveBot | }} | des Vorlage:Referrer}} vom {{#time: j. F Y| 19700101000000 + {{#expr: floor {{#expr: {{#invoke:Str|sub|{{#invoke:Expr|base62|{{{webciteID}}}}}|1|10}}/86400}} }} days}} auf WebCite{{#if: | ; }}{{#ifeq: | [] | ] | ) }}
| #default= Der Wert des Parameters {{#if: webciteID | webciteID | ID }} muss entweder ein Zeitstempel der Form YYYYMMDDHHMMSS oder ein Schüsselwert mit 9 Zeichen oder eine 16-stellige Zahl sein!{{#if: || }}
}}
| c|{{{webciteID}}}}} {{#if: Archivierte Kopie | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Archivierte Kopie}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.wischau.de/geschichte.html}} }} ({{#if: {{#if: 2023-02-16 03:08:31 InternetArchiveBot | 2023-02-16 03:08:31 InternetArchiveBot | }} | des Vorlage:Referrer}} vom {{#time: j. F Y|{{{webciteID}}}}} auf WebCite{{#if: | ; }}{{#ifeq: | [] | ] | ) }}
}}
| {{#if:
| Vorlage:Webarchiv/Today
| {{#if:
| Vorlage:Webarchiv/Generisch
| {{#if: Archivierte Kopie | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Archivierte Kopie}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.wischau.de/geschichte.html}} }}
}}}}}}}}{{#if:2023-02-16 03:08:31 InternetArchiveBot
| Vorlage:Webarchiv/archiv-bot
}}{{#invoke:TemplatePar|check
|all = url=
|opt = text= wayback= webciteID= archive-is= archive-today= archiv-url= archiv-datum= ()= archiv-bot= format= original=
|cat = Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Webarchiv
|errNS = 0
|template = Vorlage:Webarchiv
|format = *
|preview = 1
}}{{#ifexpr: {{#if:20070707103324|1|0}}{{#if:|+1}}{{#if:|+1}}{{#if:|+1}}{{#if:|+1}} <> 1
| {{#if: || }}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Genau einer der Parameter 'wayback', 'webciteID', 'archive-today', 'archive-is' oder 'archiv-url' muss angegeben werden.|1}}
}}{{#if:
| {{#switch: {{#invoke:Webarchiv|getdomain|{{{archiv-url}}}}}
| web.archive.org =
{{#if: || }}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Im Parameter 'archiv-url' wurde URL von Internet Archive erkannt, bitte Parameter 'wayback' benutzen.|1}}
| webcitation.org =
{{#if: || }}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Im Parameter 'archiv-url' wurde URL von WebCite erkannt, bitte Parameter 'webciteID' benutzen.|1}}
| archive.today |archive.is |archive.ph |archive.fo |archive.li |archive.md |archive.vn =
{{#if: || }}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Im Parameter 'archiv-url' wurde URL von archive.today erkannt, bitte Parameter 'archive-today' benutzen.|1}}
}}{{#if:
| {{#iferror: {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}
| {{#if: || }}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Der Wert des Parameter 'archiv-datum' ist ungültig oder hat ein ungültiges Format.|1}}
| }}
| {{#if: || }}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Der Pflichtparameter 'archiv-datum' wurde nicht angegeben.|1}}
}}
| {{#if:
| {{#if: || }}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Der Parameter 'archiv-datum' ist nur in Verbindung mit 'archiv-url' angebbar.|1}}
}}
}}{{#if:{{#invoke:URLutil|isHostPathResource|http://www.wischau.de/geschichte.html}}
|| {{#if: || }}
}}{{#if: Archivierte Kopie
| {{#if: {{#invoke:WLink|isBracketedLink|Archivierte Kopie}}
| {{#if: || }}
}}
| {{#if: || }}
}}{{#switch:
|addlarchives|addlpages= {{#if: || }}{{#if: 1 |}}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: enWP-Wert im Parameter 'format'.|1}}
}}{{#ifeq: {{#invoke:Str|find|http://www.wischau.de/geschichte.html%7Carchiv}} |-1
|| {{#ifeq: {{#invoke:Str|find|{{#invoke:Str|cropleft|http://www.wischau.de/geschichte.html%7C4}}%7Chttp}} |-1
|| {{#switch: {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.wischau.de/geschichte.html }}
| abendblatt.de | daserste.ndr.de | inarchive.com | webcitation.org =
| #default = {{#if: || }}{{#if: 1 |}}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Archiv-URL im Parameter 'url' anstatt URL der Originalquelle. Entferne den vor der Original-URL stehenden Mementobestandteil und setze den Archivierungszeitstempel in den Parameter 'wayback', 'webciteID', 'archive.today' oder 'archive-is' ein, sofern nicht bereits befüllt.|1}}
}}
}}
}}</ref> Sie war durch das tschechischsprachige Dorf Podbřežice zweigeteilt. Den oberen Teil bildeten Kutscherau, Hobitschau, Tereschau, Rosternitz, Swonowitz und Lissowitz. Der untere Teil umfasste die Dörfer Gundrum und Tschechen.
Während der deutschen Besetzung erfolgte die Aussiedlung der tschechischen Minderheit aus den Sprachinseldörfern. Die Nähe zur Sprachinsel war auch einer der maßgeblichen Gründe für den 1940 erfolgten Beschluss zur Errichtung des deutschen Truppenübungsplatzes Wischau im Drahaner Bergland. Am 1. Jänner 1945 lebten im Landkreis Wischau 5273 Deutsche. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges waren es per 1. August 1945 nur noch 3128. Es ist nicht feststellbar, welcher Anteil daran auf Flucht und Tod durch Kriegseinwirkung zurückzuführen ist. Am 15. September 1945 wurden im Okres Vyškov 2970 Deutsche erfasst. Davon lebten 1941 in den acht Sprachinseldörfern.<ref>Kristýna Taušová: Die Geschichte der Wischauer Sprachinsel und ihrer Bewohner gestern und heute (Diplomarbeit) 2008 (MS Word; 445 kB)</ref> Im Laufe des Jahres 1946 wurden die deutschsprachigen Bewohner vertrieben und die Orte mit Tschechen aus den zwischen 1941 und 1945 für den Truppenübungsplatz geräumten 33 Dörfern des Drahaner Berglandes, deren Häuser bei den Übungen zerstört worden waren, neu besiedelt. Damit erlosch die Sprachinsel.
Einzelnachweise
<references />