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Wirtschaftsvereinigung

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Wirtschaftsvereinigungen sind der Zusammenschluss von Unternehmen desselben Wirtschaftszweiges, deren Ziel darin besteht, die gemeinsamen Interessen gegenüber der Öffentlichkeit zu vertreten.

Allgemeines

Diese Definition des Bundesgerichtshofs (BGH) vom Mai 1956<ref>BGHZ 21, 1, 4</ref> lässt darauf schließen, dass der aus dem Wettbewerbsrecht stammende Begriff der Klärung bedurfte. Es handelt sich um eine Zweckgemeinschaft<ref>Christoph Schücking, in: Münchner Handbuch des Gesellschaftsrechts, Band 1, 3. Auflage, 2009, § 4 Rn. 4</ref> mit dem Ziel, durch gemeinsame Werbeaktionen, Veranstaltungen, Marketingmaßnahmen oder ähnlichem die Ausschöpfung der Kaufkraft zu steigern.<ref>Thomas Lepping, Kommunikation und Veränderung – aktuelle Herausforderungen in der Kommunalberatung, in: STANDORT – Zeitschrift für Angewandte Geographie, 1/2004, S. 24–28</ref>

Rechtsfragen

Die Wirtschaftsvereinigung ist ein Rechtsbegriff, denn Wirtschaftsvereinigungen dürfen die Aufnahme eines Unternehmens gemäß {{#switch: juris

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}}{{#if: 24||[Paragraf fehlt]}}{{#if: gwb||[Gesetz fehlt]}} GWB für ihren Bereich Wettbewerbsregeln aufstellen. Diese bestimmen das Verhalten von Verbund-Unternehmen im Wettbewerb zu dem Zweck, einem den Grundsätzen des lauteren oder der Wirksamkeit eines leistungsgerechten Wettbewerbs zuwiderlaufenden Verhalten im Wettbewerb entgegenzuwirken und ein diesen Grundsätzen entsprechendes Verhalten im Wettbewerb anzuregen.

Arten

Die wichtigsten Wirtschaftsvereinigungen sind der Unternehmensverbund, die genossenschaftlichen Prüfungsverbände<ref>Gerhard Erk, Pflichtmitgliedschaft und Aufnahme im genossenschaftlichen Prüfungswesen, 1967, S. 145</ref> und die Wirtschaftsvereinigung Stahl, die als Interessenverband organisiert ist.

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein

en:trade association