Zum Inhalt springen

Wipperfürth

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Vorlage:Hinweisbaustein

Wappen Deutschlandkarte
Datei:DEU Wipperfuerth COA.svg
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 7′ N, 7° 24′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|05374052}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 7′ N, 7° 24′ O
 {{#coordinates:51,11599|7,3943|primary
dim= globe= name= region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Köln
Kreis: Oberbergischer Kreis
Höhe: 310 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|05374052}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahl: 51688
Vorwahlen: 02267, 02268, 02269, 02192, 02195, 02353Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: GM
Gemeindeschlüssel: 05 3 74 052
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 1
51688 Wipperfürth
Website: www.wipperfuerth.de
Bürgermeisterin: Anne Loth (parteilos)
Lage der Stadt Wipperfürth im Oberbergischen Kreis
<imagemap>

Bild:Wipperfürth in GM.svg|rahmenlos|300x375px|zentriert|Karte poly 127 332 152 332 172 351 181 378 172 409 205 428 228 458 255 447 302 468 0 468 0 409 23 363 46 378 90 378 Rhein-Sieg-Kreis poly 370 96 370 126 409 126 409 96 Oberbergischer Kreis poly 127 332 90 378 46 378 23 363 0 409 0 96 20 115 28 153 46 167 28 185 38 205 65 203 65 235 46 253 38 253 38 265 20 287 38 316 65 304 90 332 Rheinisch-Bergischer Kreis poly 319 0 319 167 468 167 468 0 Nordrhein-Westfalen poly 23 115 0 96 0 26 46 64 46 78 38 96 38 115 28 115 Remscheid poly 38 53 0 31 0 0 28 0 46 21 Wuppertal poly 38 9 28 0 172 0 127 43 127 20 110 23 110 9 Ennepe-Ruhr-Kreis poly 127 43 172 0 311 0 311 167 424 167 336 185 319 167 268 192 255 145 192 167 192 131 127 64 Märkischer Kreis poly 336 185 424 167 468 167 468 332 438 340 400 332 400 287 370 287 348 254 370 242 327 192 Kreis Olpe poly 468 341 468 394 424 394 449 332 Kreis Siegen-Wittgenstein poly 400 332 446 342 428 394 468 394 468 468 302 468 311 468 386 424 370 351 Rheinland-Pfalz poly 214 438 228 458 255 438 303 468 327 378 284 351 239 429 Waldbröl poly 311 454 327 468 386 430 370 351 327 378 Morsbach poly 205 438 239 426 284 351 172 351 177 405 Nümbrecht poly 172 351 284 342 255 279 205 304 192 287 143 332 Wiehl poly 311 378 255 278 353 254 370 287 391 287 400 332 Reichshof poly 192 287 205 304 293 265 268 242 336 185 319 167 244 216 160 228 143 254 180 242 205 273 Gummersbach poly 160 226 243 213 268 192 252 145 181 167 Marienheide poly 268 242 329 192 370 242 291 265 Bergneustadt poly 82 301 90 332 147 332 205 272 178 242 Engelskirchen poly 20 296 110 192 160 201 142 265 38 316 Lindlar poly 46 78 20 121 28 158 70 167 64 145 91 134 110 106 91 64 Hückeswagen poly 28 190 127 64 192 141 156 204 70 226 Wipperfürth poly 43 78 38 9 127 10 127 76 Radevormwald desc bottom-right </imagemap>

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Die Hansestadt Wipperfürth liegt im Oberbergischen Kreis im Regierungsbezirk Köln in Nordrhein-Westfalen und ist die älteste Stadt im Bergischen Land.

Geographie

Wipperfürth liegt etwa 36,5 km nordöstlich<ref>Luftlinie vom Marktplatz in Wipperfürth bis zum Kölner Dom.</ref> von Köln an der Wupper, die im Oberlauf östlich der Stadt als Wipper bezeichnet wird. An die Stadt grenzen die Gemeinden und Städte Lindlar, Kürten, Wermelskirchen, Hückeswagen, Radevormwald, Halver, Kierspe und Marienheide.

Neben Wipperfürth gibt es sieben weitere Ortsteile: Agathaberg, Egen, Hämmern, Kreuzberg, Ohl, Thier und Wipperfeld sowie 226 namentlich ausgewiesene Ortschaften im 118 km² großen Gebiet der Stadt Wipperfürth.

Datei:Marktplatz Graf Engelbert II von Berg Denkmal (Wipperfürth) (2).jpg
Stadtpatron Engelbert I von Köln - Denkmal vor dem Rathaus

Geschichte

1131 bis zum 14. Jahrhundert

Die älteste schriftliche Erwähnung datiert von 1131. Im Siegburger Mirakelbuch wird der Ort bereits als Oppidum (= „Stadt“) bezeichnet. Schreibweise der Erstnennung: Weperevorthe. Zwischen 1217 und 1222 erhielt Wipperfürth Privilegien (Steuerbefreiungen) von Erzbischof Engelbert I. von Köln und nach 1225 die Stadtrechte von Heinrich von Limburg, Graf von Berg.<ref>Peter J. Heinrichs: Geschichte des Bergischen Landes seiner Burgen Rittersitze Abteien und geschichtlich merkwürdigen Orte. H. Theissing, Köln 1890, S. 37.</ref> Wipperfürth gilt damit als älteste Stadt im Bergischen Land. Die Verwaltung der Stadt wurde 1283 von Graf Adolf V. geregelt. Wipperfürth hatte ein eigenes Stadtgericht, Konsultationen fanden beim Stadtgericht Siegburg statt. Nach der Ämtereinteilung im Herzogtum Berg wurde Wipperfürth-Land vom Amt Steinbach verwaltet, hier war auch der Gerichtssitz für die Kirchspiele außerhalb der Stadt. Die Stadt Wipperfürth zahlte bis 1770 seine Steuern über das Amt Steinbach.

Schon 1275 gestattete König Rudolf von Habsburg dem Grafen, seine Münzstätte von Wildberg nach Wipperfürth zu verlegen. Hier wurden seitdem Pfennige nach Kölner Vorbild geprägt. Mit Privileg König Ludwigs des Bayern begann 1328 in Wipperfürth die erste Prägung von Groschen in Deutschland.

Ab dem 14. Jahrhundert – Mitgliedschaft in der Hanse

Datei:Karte Mark Westfalen.jpg
Kartenausschnitt Le Comte de la Marck Sanson 1692

Ab dem 14. Jahrhundert war die Stadt Mitglied der Hanse. Kaufleute der Stadt sind in Stockholm, Dorpat, Malmö, Nowgorod, Reval und Lübeck belegt. Das Stadtwappen von 1267 zeigt eine Kirche in zinnenbewehrter Mauer. Es lehnt sich an das große Stadtsiegel an, wie es zuerst auf einer Urkunde von 1267 erschien, wo es die Umschrift trägt: S(igillum):BURGENSIUM: OPIDI:IN:WIPPERVURDE.

1404 wurde Wipperfürth von den Kölnern belagert und schließlich besetzt, von der ehemaligen Krakenburg wurden die Häuser der Stadt in Brand gesetzt. An der Krakenburg begann auch die Stadtmauer, dem heutigen Klosterberg, am Klosterwall ging am Schützengraben vorbei bis zum Kölner Tor, verlief weiter bis zum Mahltor, von hier aus weiter in östlicher Richtung zwischen Obergraben und Pfarrkirche, dann wieder in Richtung Süden bis zum Attendorner Tor. Von dort zurück zur Klostermauer; diese Mauer steht auf der alten Stadtmauer. Reste dieser Stadtmauer sind am Klosterberg und an der Einmündung Untere Straße – Hochstraße (Ellers Ecke) erhalten.

Älteste Bauwerke der Stadt sind die dreischiffige romanische Pfarrkirche St. Nikolaus (um 1140) und der Marktbrunnen von 1331, der seine heutige Gestalt in der Renaissance erhielt. Die Entwicklung der Stadt wurde durch zahlreiche Stadtbrände behindert: 1333; 1352; 1368; 1383; 1404; 1412; 1465 (Siehe auch: Agathaberg); 1511; 1585; 1795.

1806–1918

Datei:Plan Wipperfürth.jpg
Katasterkarte 1832 mit Rekonstruktion der Stadtmauer
Datei:Wipperfürth Marktplatz 1871.jpg
Der Marktplatz im Jahr 1871

Im Jahre 1806 wurde das Herzogtum Berg vom Bayerischen König Maximilian I. als Herzog von Berg auf dem Tauschweg an Napoleon abgetreten. Unter der Regentschaft seines Schwagers, Joachim Murat, entstand das Großherzogtum Berg, Wipperfürth wurde 1808 Hauptort eines Kantons im Arrondissement Elberfeld des Departements des Rheins und bildete eine Mairie (Bürgermeisterei) nach französischem Vorbild.

Der Wiener Kongress beschloss 1815 die Angliederung des Rheinlandes an Preußen. Aus der bergischen Mairie Wipperfürth wurde die preußische Bürgermeisterei Wipperfürth. Seit 1816 gehörte Wipperfürth als Kreisstadt des Kreises Wipperfürth zum Regierungsbezirk Köln und von 1822 an zur Rheinprovinz. Landräte des neuen Kreises waren Friedrich Wilhelm Schumacher (1816–1845), Julius Wiethaus (1845–1852) und Clemens Mersmann (1852–1855). Es folgte ein Streit der Gemeinde Lindlar mit der Stadt Wipperfürth, wo der Sitz des neuen Kreises angesiedelt werden solle. Erst 1896 wurde dieser Streit vom Minister endgültig beigelegt.

Am 22. November 1876 bekam Wipperfürth seinen ersten Bahnanschluss, von Remscheid-Lennep über Hückeswagen führte die Wippertalbahn nach Wipperfürth. 1902 wurde diese Bahn bis Marienheide weitergeführt.

Eine erste Postbusverbindung in Wipperfürth wurde 1899 nach Lindlar eingerichtet. 1908 kam es wieder zu Auseinandersetzungen mit der Gemeinde Lindlar um die Einrichtung einer Winterschule. Der Rat der Gemeinde Lindlar vertrat die Meinung, dass Wipperfürth nicht als Ort in Frage käme da „Wipperfürth am äußersten Ende des Kreises liegt“. 1909 versuchte ein Wipperfürther Landrat die Winterschule per Verfügung in Wipperfürth zu bauen, aus Protest legen sämtliche Gemeinderäte in Lindlar ihr Amt nieder. Die Schule wurde schließlich in Lindlar gebaut.

Am 30. Juni 1910 wurde eine Eisenbahnverbindung zur Wuppertal-Bahn nach Anschlag eröffnet. Damit bestand ein Anschluss in die märkische Region zur Volmetalbahn. Ursprünglich sollte diese Linie zum Rhein hin nach Bergisch Gladbach weitergeführt werden, die Planung wurde aber nie umgesetzt. Vor dem Ersten Weltkrieg war alternativ eine Weiterführung der Bahnstrecke Köln-Mülheim–Lindlar nach Wipperfürth geplant. Wegen des Krieges wurde auch diese Bahn nicht gebaut.

1919–1945

Am 5. März 1923 wurde Wipperfürth von französischen Dragonern besetzt. Landräte im Kreis Wipperfürth waren Eduard Wessel (1919–1924) und Leo Huttrop (1924–1932). Am 1. Oktober 1932 wurden der Kreis Wipperfürth und der Kreis Mülheim am Rhein als „Bergischer“ und schließlich als „Rheinisch-Bergischer Kreis“ mit Sitz in Köln-Mülheim vereinigt. Erster Landrat (1932–1933) war Matthias Eberhard.

1927 wurden die Pläne der Eisenbahnstrecke Wipperfürth–Lindlar zugunsten der Strecke Wipperfürth–Bergisch Gladbach fallen gelassen.

Ende des Zweiten Weltkrieges

Ab Oktober 1944 wurden angesichts der näherrückenden Truppen der Alliierten so genannte „Volkssturmkompanien“ aufgestellt. Vom 16. Februar 1945 bis zum 26. März 1945 war auch Wipperfürth Ziel von Luftangriffen, wovon ein Ereignis besonders markant war: Am 22. März 1945 zerstört eine Fliegerbombe das Rathaus am Marktplatz und ein angrenzendes Hotel.

Im April 1945 zerstörten deutsche Truppen die Ohler Brücke, um den Vormarsch der Alliierten aufzuhalten. NSDAP-Kreisleiter Aldingen aus Bergisch Gladbach erteilte dem Wipperfürther Bürgermeister und NSDAP-Ortsgruppenleiter Hankow den Befehl, sämtliche Talsperren um Wipperfürth herum zu sprengen. Der Befehl wurde aber nicht ausgeführt.

Am 13. April 1945 rückten die US-Amerikaner von Egerpohl und Dohrgaul kommend in Wipperfürth ein. Am 7. Mai 1945 wurde der von den Nationalsozialisten 1933 aus dem Amt entfernte Bürgermeister Carl Graf wieder eingesetzt.<ref>Wipperfürther Vierteljahresblätter. Nr. 96. Hrsg.: HGV-Wipperfürth e. V.</ref>

Ab 1945

Mit der Errichtung von fünf hölzernen Baracken am Wipperfürther Rangierbahnhof wurde nach dem Zweiten Weltkrieg ein Durchgangslager für Flüchtlinge aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten eingerichtet. Im Jahr 1946 trafen täglich etwa 1000 bis 1800 Flüchtlinge ein. Die Planungen der Behörden sahen einen Aufenthalt von maximal 24 Stunden je Person vor, und deshalb hatte man in Bezug auf Heizung, sanitären Anlagen und Beleuchtung nur eine einfache Ausstattung vorgesehen. Durch den immensen Ansturm von Flüchtlingen kam es jedoch zu monatelangen Aufenthaltszeiten. In den Jahren 1951 und 1952 wurde das Lager erneuert, die Strohsackbetten ausgetauscht und angemessene sanitäre Einrichtungen gebaut. 1960 endete die Nutzung der Baracken als Durchgangslager.<ref>Frank Berger, Erich Kahl, Klaus Rieger: Wipperfürther Vierteljahresblätter des Jahres 2008. Nr. 107, Nr. 108, Nr. 109. Hrsg.: Heimat- und Geschichtsverein Wipperfürth e. V.</ref>

1955 wurde erneut geplant, die Landwirtschaftsschule, die 1910 in Lindlar errichtet worden war, nach Wipperfürth zu verlegen. Doch auch das scheiterte zunächst; erst 1971 wurde die Schule nach Wipperfürth verlegt. 1962 wurde in Wipperfürth eine Handelsschule errichtet. Der Berufsschulverband mit der Stadt Wipperfürth, den Ämtern Engelskirchen und Kürten sowie den Gemeinden Lindlar und Klüppelberg wurde 1975 aufgelöst. Die Berufsschule wurde von dem im Rahmen der Gebietsreform damals neu errichteten „Oberbergischen Kreis“ übernommen.

Im Zuge der kommunalen Neugliederung, die am 1. Januar 1975 in Kraft trat, wurden die bisherige Stadt Wipperfürth mit wesentlichen Teilen der Gemeinden Klüppelberg und Wipperfeld zur neuen Stadt Wipperfürth vereinigt (§ 12 Abs. 1 Köln-Gesetz) und dem neu gegliederten Oberbergischen Kreis zugeschlagen (§ 25 Abs. 1 und 2 Köln-Gesetz).<ref></ref>

Seit dem 19. März 2012 darf Wipperfürth den offiziellen Zusatz Hansestadt führen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Namenszusätze stiften Identität / Kommunalminister Jäger genehmigt die ersten Zusatzbezeichnungen bei Städten und Gemeinden. (Memento vom 19. April 2015 im Internet Archive) Pressemitteilung des Ministeriums für Inneres und Kommunales. 19. März 2012.</ref>

Bevölkerung

Datei:Luftaufnahme wipperfuerth.jpg
Luftaufnahme der Stadt Wipperfürth von Osten

Wipperfürth hatte am 30. Juni 2006 24.062 Einwohner. Davon waren etwa 1800 ausländische Einwohner (etwa 7,6 %). Die größten Gruppen bilden dabei türkische (etwa 600) und italienische Staatsbürger (etwa 400). Von den etwa 7000 versicherungspflichtig beschäftigten Arbeitnehmern waren 45,7 % im Dienstleistungssektor, 53,6 % im produzierenden Gewerbe und 0,7 % in der Landwirtschaft beschäftigt. Die Arbeitslosenquote lag im Bereich der Arbeitsagentur Wipperfürth (Wipperfürth, Hückeswagen und Radevormwald) im März 2006 bei 10,5 %.

Einwohnerentwicklung

(jeweils zum 31. Dezember)

Jahr Einwohner
1950<templatestyles src="FN/styles.css" /> 1 17.594
1961<templatestyles src="FN/styles.css" /> 1 20.239
1970<templatestyles src="FN/styles.css" /> 1 21.138
1987 20.373
1999 22.918
2000 23.095
2006 24.062
2017 21.202
2020 20.875
2021 20.879

<templatestyles src="FN/styles.css" />

1 
Zahlen einschließlich der ehemals selbständigen Gemeinden Klüppelberg und Wipperfeld.

Religionen

Datei:Marktplatz Wipperfürth-9149.jpg
Marktplatz und evangelische Kirche

Laut Institutionsschematismus 2008 des Erzbistums Köln leben in Wipperfürth 12.937 Katholiken. Dies entspricht einem Bevölkerungsanteil von etwa 55 Prozent.

Eine erste evangelische Gemeinde bestand ab Beginn des 17. Jahrhunderts. Im Jahre 1610 erhielt sie einen Gottesdienstraum im Rathaus. Nach der Einnahme der Stadt durch die Spanier 1622 wurde den Protestanten die Ausübung des Gottesdienstes untersagt. Sie wichen daher nach Klaswipper und Rönsahl aus. Erst 1788 erhielten die Lutheraner Wipperfürths von der Regierung die Befugnis zur Religionsausübung. Es folgte die Gründung einer von Klaswipper eigenständigen Kirchengemeinde. 1793 wurde eine eigene Kirche am Marktplatz eingeweiht, die allerdings 1795 durch den großen Stadtbrand vernichtet wurde. Es folgte ein erneutes Ausweichen nach Klaswipper, wo 1837 die dortige im klassizistischen Stil errichtete Kirche eingeweiht wurde. Erst 1877 konnte im Hauptort die heutige Kirche am Markt eingeweiht werden. 1891 wurde die Wipperfürther Gemeinde von der Gemeinde in Klaswipper selbständig. Heute zählt die Evangelische Kirchengemeinde in Wipperfürth etwa 3200 Mitglieder. Daneben besteht weiterhin eine eigenständige Kirchengemeinde in Klaswipper.

In Wipperfürth befindet sich mit dem Daiseion-ji einer von drei Tempeln der Nichiren-shū in Europa.

Politik

Stadtrat

Die Kommunalwahlen seit 2004 führten zu folgenden Verteilungen der Sitze im Stadtrat auf die Parteien und Listen:

Partei CDU SPD UWG GRÜNE FDP LINKE Gesamt
Sitze 2020<ref>Ratswahl - Kommunalwahlen 2020 in der Hansestadt Wipperfürth - Gesamtergebnis. Abgerufen am 18. Oktober 2020.</ref> 17 8 4 7 2 38
Sitze 2014<ref>Wipperfürther Kommunalwahlen 2014.</ref> 17 8 4 3 1 1 34
Sitze 2009 17 8 5 3 3 36
Sitze 2004 19 8 4 2 1 34

<templatestyles src="Wahldiagramm/styles.css" />

Kommunalwahl 2020
Wahlbeteiligung: 58,37 % (2014: 60,2 %)
 %
50
40
30
20
10
0
44,5 %
20,4 %
10,9 %
17,6 %
6,6 %
n. k. %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2014
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
−4,5 %p
−4,4 %p
−1,1 %p
+9,4 %p
+3,4 %p
−2,8 %p
Datei:Rathaus Marktplatz 1 (Wipperfürth).jpg
Rathaus

Bürgermeister

Zur Bürgermeisterin gewählt wurde 2020 Anne Michaela Loth, die als parteilose Kandidatin von CDU und SPD antrat,<ref>Loth will Bürgermeisterin werden, abgerufen am 20. Januar 2021</ref> mit 59,63 Prozent der Stimmen.<ref>Bürgermeisterwahl - Kommunalwahlen 2020 in der Hansestadt Wipperfürth - Gesamtergebnis. Abgerufen am 18. Oktober 2020.</ref> Ihr Vorgänger Michael von Rekowski (parteilos) amtierte seit 2009. Dessen Vorgänger war von 1999 bis 2009 Guido Forsting (CDU). Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Wappen

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen von Wipperfürth]] Blasonierung: „In Blau über beiderseits ansteigender silberner (weißer) Zinnenmauer mit einem dreizinnigen Torturm und geschlossenen schwarzen Tor schwebend eine dreitürmige silberne (weiße) Kirche in Seitenansicht; darüber ein silberner (weißer) Schild, darin ein zwiegeschwänzter, blau bekrönter, -bewehrter und -bezungter roter Löwe, oben überdeckt mit einem vierlätzigen schwarzen Turnierkragen.“<ref name="Wappen">Hauptsatzung der Stadt Wipperfürth. (PDF; 279 kB) § 2; Wappen, Flagge, Siegel. In: www.wipperfuerth.de. 8. Oktober 1999, S. 2, abgerufen am 24. Mai 2019 (→ Siehe auch: Abbildungen des Wappens und des Siegels. S. 11).</ref>
Wappenbegründung: Das Stadtwappen ist eine Nachbildung des ältesten bekannten Stadtsiegels der Stadt. Heinrich von Limburg übernahm das Limburger Wappen mit dem Limburger Löwen, behielt aber im Siegel den bekannten Zinnenschnitt. Nach Erbteilung seiner Söhne übernahm Walram von Limburg den Limburger Löwen als Wappen, Adolf fügte zunächst diesen Turnierkragen in seinem Wappen dem Limburger Löwen als Bergisches Wappen bei, der bis 1280 im Wappen erhalten blieb.

Siegel

Das Siegel stammt aus dem Jahre 1267 und trägt die Umschrift: „S BURGENSIUM OPIDI IN WIPPERVORDE“; im Siegelfeld ist das Abbild der alten Kirche zu sehen.<ref name="Wappen" />

Städtepartnerschaft

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Datei:Altes Seminar Wipperfürth.jpg
Altes Seminar

Bauwerke

Bauwerke am Markt

Datei:Wipperfürth Marktplatz.jpg
Marktplatz

Der Marktplatz von Wipperfürth gilt mit seinem Gebäudeensemble als sehenswert. Er ist im Verhältnis zu benachbarten Städten gleicher Größenordnung auch aufgrund der Gastronomie relativ belebt.

  • Gasthaus Penne (ehemals Bergischer Hof), altes Nagelsche Herrenhaus welches 1699 erbaut wurde
  • Altes Stadthaus
  • Karl-Josef-Haus (Hotel Haus am Markt)
  • Rathaus
  • Hansecafe am Markt
  • Brauhaus am Markt

Bauwerke an der Wupper

  • Alte Drahtzieherei
  • Turbinenhaus

Kirchen

Mit Abstand die älteste Kirche von Wipperfürth ist die Pfarrkirche St. Nikolaus im Stadtzentrum. In direkter Nachbarschaft befindet sich die Evangelische Kirche. Der Grundstein zum Kirchengebäude am Markt wurde am 26. April 1875 gelegt, die Einweihung erfolgte am 6. Juni 1877. Sie wurde an Stelle der ersten evangelischen Kirche erbaut, die beim Stadtbrand von 1795 zerstört wurde. Auf dem Klosterberg steht die Antoniuskirche aus dem Jahr 1674. Sie steht an der Stelle der ehemaligen Krakenburg und wurde als Klosterkirche und Teil der Klosteranlage erbaut.

Weiter gibt es je eine katholische Kirche in den umliegenden Kirchdörfern Egen, Kreuzberg, Agathaberg, Thier, Wipperfeld, Hämmern und in der Neye-Siedlung. In den umliegenden Ortschaften befinden sich Kapellen, wie zum Beispiel in Vordermühle und Neuenherweg (Niederwipper).

Mühlen

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Parks

Datei:Wipperfürth Naturschutzgebiet Stauweier.jpg
Naturschutzgebiet am Stauweiher
Datei:Schevelinger Talsperre.jpg
Schevelinger Talsperre

Die Parkanlage „Ohler Wiesen“ verfügt über ein Veranstaltungsgelände für Kirmes, Zirkus oder den Florianstag der Feuerwehr sowie dem Kunstrasenplatz des Vfr Wipperfürth und einem großen Rasenplatz für sportliche Zwecke. Früher führte eine Brücke über die Wupper direkt in die Parkanlage, heute ist sie nur noch über die alte Eisenbahnbrücke zu erreichen.

Freizeit und Sport

Die Stadt verfügt über eine Dreifach-Turnhalle, mehrere Doppelturn- und Einfachturnhallen, Sportplätze, ein Stadion mit Rasenplatz, ein Hallenbad mit 25-Meter-Bahnen incl. Sauna und Liegewiese, einen Flugplatz, Tennisplätze, Squashanlagen, Reitplätze und Kegelbahnen.

Auf dem Stadtgebiet oder in der nahen Umgebung von Wipperfürth liegen mehrere große Talsperren zur Trinkwasserversorgung, darunter die Kerspetalsperre, Neyetalsperre, Schevelinger Talsperre und die Große Dhünntalsperre. Die Bevertalsperre dient dem Hochwasserschutz und dem Wassersport, alle sind für Freizeitaktivitäten durch ein Wanderwegenetz erschlossen.

Sportvereine

Im Stadtsportverband Wipperfürth e. V. sind über 30 Sportvereine organisiert. In Neye befindet sich dazu ein Sonderlandeplatz für die örtlichen Luftsportvereine.

Kulturelle Veranstaltungen

Im Kultur- und Veranstaltungszentrum „Alte Drahtzieherei“ an der Wupper finden ganzjährig kulturelle Veranstaltungen wie Kabarett und Musikkonzerte statt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Datei:Wipperfürth Radium.JPG
Firma Radium
Datei:Wipperfürthlinien.png
ÖPNV in Wipperfürth

Während der Industriellen Revolution entstanden mehrere Betriebe im Bereich der Textilindustrie. Vorwiegend ist heute die elektrotechnische, kunststoffverarbeitende, metallverarbeitende und papierverarbeitende Industrie hier ansässig. Das Radium Lampenwerk wurde 1904 gegründet. Es war bis 2016 ein Tochterunternehmen von Osram. Zum größten Arbeitgeber in der Stadt entwickelte sich die 1931 gegründete Armaturenfabrik Voss mit ihren Sparten Fluid (Rohrverschraubungen und Hydraulikventile) und Automotiv (Zulieferer und Entwickler für die Automobilindustrie), die heute weltweit tätig ist. Die Firma Jokey ist ein weltweit tätiges Unternehmen für die Herstellung hochwertiger Kunststoffverpackungen. Hinzu kommen einige Firmen der Kabelherstellung (HEW, Richter Kabel, Müller Plastik) und der Kunststoffverarbeitung (EXTE, W.Bosch, Nawrot, Polifilm).

Verkehr

Busverbindungen

Wipperfürth besitzt Busverbindungen in verschiedene Städte der Region. Diese werden von der Oberbergischen Verkehrsgesellschaft AG, der Märkischen Verkehrsgesellschaft GmbH und der Kraftverkehr Wupper-Sieg AG bedient. Es gelten die Tarife des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg und der Verkehrsgemeinschaft Ruhr-Lippe.

  • Linie 334: Wipperfürth–(Agathaberg)-Hartegasse–Lindlar–Engelskirchen
  • Linie 333: Wipperfürth–Dohrgaul–Frielingsdorf-Klause–Lindlar
  • Linie 336: Gummersbach–Marienheide–Wipperfürth–Hückeswagen–Remscheid-Lennep
  • Linie 337: Wipperfürth–Neye–Egen
  • Linie 338: Wipperfürth–Kupferberg–Kreuzberg
  • Linie 426: Wipperfürth–Thier–Kürten–Bergisch Gladbach
  • Linie 427: Wipperfürth–Wipperfeld–Bechen–Bergisch Gladbach
  • Linie 55: Wipperfürth–Kupferberg–Halver–Lüdenscheid

Autobahnanschluss

Bundesstraßen

Wipperfürth liegt im Schnittpunkt der Bundesstraßen B 237 (RemscheidMeinerzhagen) und B 506 (Köln–Wipperfürth). Die B 256 trifft aus Richtung Gummersbach in der Ortschaft Ohl auf die B 237.

Flugplatz

Im Ortsteil Neye an der Wupper gibt es einen Sonderlandeplatz, den Flugplatz Wipperfürth-Neye.

Eisenbahn

Datei:212-in-Wipperfürth-89-22.jpg
Der Wipperfürther Bahnhof im Jahr 1986
Datei:Wipperfuerth bahnhof.jpg
Der Wipperfürther Bahnhof im Jahr 2005

Bis in die 1980er Jahre hatte Wipperfürth einen Personenbahnhof an der Wippertalbahn Remscheid-Lennep–Hückeswagen–Wipperfürth–Marienheide. Auf Wipperfürther Gebiet lagen die Stationen Hämmern, Wipperfürth West, Wipperfürth, Wipperfürth Ost, Egerpohl, Klaswipper und Ohl-Rönsahl. Seit 1986 ist der Personenverkehr, seit 1996 der Gesamtverkehr stillgelegt. Die Strecke wurde größtenteils als Rad- und Fußweg zurückgebaut, indem die Gleise entfernt und Feinsplitt aufgetragen wurde. Der ehemalige Bahntrasse ist heute Teil des Bergischen Panoramaradweges Wasserquintett. Auf dem alten Bahnhofsgelände sind ein Gewerbegebiet mit einem Lebensmitteldiscounter und Parkplätzen entstanden. Die Westtangente als Verlängerung der bestehenden Umgehungsstraße wurde ebenfalls auf dem alten Bahngelände fertiggestellt.

Eine zweite Bahnlinie bestand bis 1960 mit der Wuppertalbahn: Wipperfürth–Anschlag–Halver–Oberbrügge–Lüdenscheid. Hier gab es die Stationen Wasserfuhr und Kupferberg auf städtischem Gebiet.

Öffentliche Einrichtungen

Gesundheitswesen

Das ehemals katholische St.-Josef-Krankenhaus ist seit 2012 eine Helios Klinik.<ref>St.-Josef-Krankenhaus Wipperfürth wird Teil von HELIOS. In: www.helios-kliniken.de. Abgerufen am 16. Dezember 2014.</ref> Sie deckt die Grund- und Regelversorgung ab, verfügt über 194 Betten und hat die Fachabteilungen Anästhesie, Chirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Innere Medizin sowie eine Belegabteilung für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde.<ref>Homepage der HELIOS Klinik. Abgerufen am 16. Dezember 2014.</ref>

Bildung

Datei:Engelbert von Berg Gymnasium Wipperfürth2.jpg
Engelbert-von-Berg-Gymnasium

Die Stadt hat insgesamt vier weiterführende Schulen. Das Städt. Engelbert-von-Berg-Gymnasium befindet sich an der Lüdenscheider Straße im Osten vom Stadtkern aus und das Erzbischöfliche St.-Angela-Gymnasium auf dem Silberberg in gleicher Richtung. Die Hermann-Voss-Realschule und die Konrad-Adenauer-Hauptschule Wipperfürth liegen direkt nebeneinander auf dem Mühlenberg. Darüber hinaus gibt es eine berufsbildende Schule (Bergisches Berufskolleg Wipperfürth), acht Grundschulen und eine Förderschule, Schwerpunkt Geistige Entwicklung. Seit März 2009 hat die Stadt eine Jugendkunstschule (KuBa – Kunstbahnhof Wipperfürth), diese befand sich im stillgelegten Bahnhof der Stadt Wipperfürth. Mittlerweile befindet sich dieser im Keller des ehemaligen Postamts auf der Lüdenscheider Straße in Wipperfürth.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Söhne und Töchter der Stadt

Personen, die mit der Stadt in Verbindung stehen

Literatur

  • Joseph John: Geschichte der Stadt Wipperfürth mit Hinweisung auf die Bergische Landesgeschichte. Luyken in Kommission, Gummersbach 1842.
  • Conrad Schmitz: Die Geschichte der Stadt Wipperfürth. Büllesbach, Wipperfürth 1910.
  • Paul Engel: Geschichte der alten bergischen Stadt Wipperfürth. Stadtverwaltung Wipperfürth u. a., Wipperfürth 1949, DNB 57300871X.
  • Peter Opladen: Das Dekanat Wipperfürth (= Geschichte der Pfarreien der Erzdiözese Köln. Bd. 2, 2). Schmitt, Siegburg 1955, DNB 453650716.
  • Anneliese Triller, Jörg Füchtner: Das Abschriftenbuch der Stadt Wipperfürth (= Inventare nichtstaatlicher Archive. Bd. 11, ISSN 0535-5079). Fredebeul und Koenen, Essen 1969.
  • Frank Berger, Fred Antweiler: Wipperfürth gestern und heute. Eine Stadtbeschreibung in alten und neuen Ansichten. Ziegler, Remscheid 1984, ISBN 3-923495-03-X.
  • Fred Antweiler, Frank Berger: Wipperfürth und seine Kirchdörfer. Dargestellt in historischen Fotos. Heider, Bergisch Gladbach 1986, ISBN 3-87314-176-0.
  • Wilhelm Kaupen: Wipperfürth. Ein Beitrag zur Stadtgeschichte der Neuzeit. (Der Zweite Weltkrieg, die Stunde Null, 25 Jahre danach). Eicker, Wipperfürth 1982.
  • Frank Berger, Ursel Köper: Die Chronik Wipperfürths 1131–1992. Stadt Wipperfürth, Wipperfürth 1992.
  • Stadt Wipperfürth, Heimat- und Geschichtsverein Wipperfürth e. V. (Hrsg.): Wipperfürth. 800 Jahre und mehr. Festschrift zum Stadtjubiläum 2017. Bergischer Verlag, Remscheid 2017, ISBN 978-3-945763-34-6.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

Ortsteile: Agathaberg | Egen | Hämmern | Kreuzberg | Ohl | Thier | Wipperfeld | Wipperfürth

Ortschaften: Abstoß | Abshof | Ahe | Ahlhausen | Alfen | Altensturmberg | Anschlag | Arnsberg (Hämmern) | Arnsberg (Wipperfeld) | Ballsiefen | Baumhof | Beinghausen | Bengelshagen | Benninghausen | Berge | Bergesbirken | Berghausen | Berghof | Berrenberg | Biesenbach | Birkenbaum | Birkerhof | Bochen | Bommerhaus | Böswipper | Boxberg | Boxbüchen | Bruch | Buchholz | Bühlstahl | Büchel | Dahl | Dellweg | Dhünn | Dievesherweg | Dörpinghausen | Dörrenbach | Dohrgaul | Drecke | Dreine | Düsterohl | Egerpohl | Eichholz | Elbertzhagen | Engsfeld | Ente | Erlen (Wipperfürth) | Erlen (Kreuzberg) | Erlen (Wipperfeld) | Fähnrichstüttem | Fahlenbock | Finkelnburg | Felderhof | Fliegeneichen | Forste | Freihäuschen | Friedrichsthal | Frösseln | Fürden | Gardeweg | Gengesfeld | Gerhardsfeld | Graben | Grennebach | Großblumberg | Großfastenrath | Großhöhfeld | Großscherkenbach | Grünenbaum | Grünenberg | Güttenhausen | Grund | Grunewald (Agathaberg) | Grunewald (Hämmern) | Grunewald (Wipperfeld) | Grüterich | Hackenberg | Hammer | Hahnenberg | Hamböcken | Hambüchen | Halkenberg | Harhausen | Hasenburg | Hasselbick | Haufe | Heid | Heidkotten | Hermesberg | Herweg | Herzhof | Hilgersbrücke | Hintermühle | Hinterschöneberg | Hinterwurth | Hönnige | Hof | Hohenbüchen | Hohl | Hollinden | Hollmünde | Holte | Hülsen | Hüffen | Hungerberg | Ibach | Im Hagen | Isenburg | Jägerhof | Jörgensmühle | Jostberg | Julsiefen | Kahlenberg | Kahlscheuer | Kaplansherweg | Kerspe | Kirche | Kirchenbüchel | Klaswipper | Kleineichhölzchen | Kleinfastenrath | Kleinscherkenbach | Klemenseichen | Kleppersfeld | Klespe | Klingsiepen | Klitzhaufe | Kluse | Kofeln | Kohlgrube | Kotten | Kremershof | Kupferberg | Küppersherweg | Lamsfuß | Langensiefen | Leiersmühle | Lendringhausen | Lesenbüchen | Leuchtenbirken | Levenhausen | Lieth | Lindenstumpf | Meddenbick | Mesewinkel | Mettberg | Mittelschneppen | Mittelschwarzen | Mosse | Müllensiepen | Münte | Nagelsbüchel | Nagelsgaul | Neeskotten | Neuenhammer | Neuenhaus (Wipperfürth) | Neuenhaus (Thier) | Neuenherweg | Neuensturmberg | Neumühle | Neye | Niederbenningrath | Niederdhünn | Niederengsfeld | Niederflosbach | Niedergaul | Niederholl | Niederkemmerich | Niederklüppelberg | Niederröttenscheid | Niederscheveling | Niederwipper | Oberbenningrath | Oberdierdorf | Oberflosbach | Obergaul | Oberholl (Dohrgaul) | Oberholl (Wipperfeld) | Oberkemmerich | Oberklüppelberg | Oberlüttgenau | Obermausbach | Obernien | Oberröttenscheid | Oberscheveling | Oberschneppen | Oberschwarzen | Ommer | Ommerborn | Pannenhöh | Peffekoven | Peddenpohl | Peppinghausen | Platzweg | Poshof | Raffelsiefen | Ritterlöh | Ritzenhaufe | Roppersthal | Sanderhöhe | Sassenbach | Schäferslöh | Schlade | Schleise | Schmalenfeld | Schniffelshöh | Schnipperingen | Schnipperinger Mühle | Schollenbach | Schwelmersiepen | Schwickertzhausen | Seidenfaden | Sommerberg | Sonnenberg | Sonnenschein | Speckenbach | Stillinghausen | Streppel | Stöpgeshof | Stüttem | Teufelswiese | Überberg | Unterdierdorf | Unterholl | Unterlüttgenau | Untermausbach | Unternien | Unterschneppen | Unterschwarzen | Unterstenhof | Unterthier | Vordermühle | Vorderschöneberg | Vorderwurth | Vossebrechen | Voßkuhle | Wasserfuhr | Wegerhof | Weier | Weinbach | Wiegen | Wildblech | Wingenbach | Wipperhof | Wüstemünte | Wüstenhof (Thier) | Wüstenhof (Wipperfeld)

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein