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Winkelhausen (Adelsgeschlecht)

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Datei:Winkelhausen-Wappen 334 7.png
Wappen derer von Winkelhausen
Datei:Duisburg-Rahm. Großwinkelhausen. - geograph.org.uk - 7852.jpg
Rittersitz Groß-Winkelhausen
Datei:Düsseldorf, Schloss Kalkum, 2011-10 CN-01.JPG
Wappen über dem Nordtor des Schloss Kalkum

Winkelhausen (auch: Winckelhausen) ist der Name eines bergischen Uradelsgeschlechts, das sich nach seinem Stammsitz Groß-Winkelhausen in Düsseldorf-Angermund nannte.

Geschichte

Im Jahr 1271 wird ein Johann de Zeppenheim gt. Winkelhusen als Zeuge in einer bischöflichen Urkunde aus Köln genannt. Sein Siegel zeigt ein Teerfackeleisen. Nach und nach nahm die Familie dann den Ortsnamen, der auf einen Winkel, d. h. eine Krümmung des Angerbachs zurückgeht, an. 1288 und 1290 erscheint Ludolf de Winkelhausen als Besitzer des Rittersitzes. Für das Jahr 1300 ist Ritter Adolf von Winckelhusen zusammen mit den Gebrüdern Johann und Ludekin von Winckelhusen in einer Urkunde des Stifts St. Georg in Köln belegt.

Von diesen Anfängen bis zu ihrem Aussterben im Mannesstamm im 18. Jahrhundert kann die Familie genealogisch durchgehend nachgewiesen werden (siehe entsprechende Stammfolge unten). Viele der Familienmitglieder besetzten wichtige Verwaltungs- und Kirchenpositionen, z. B.:

Die Familie besaß im Laufe der Jahrhunderte mindestens 5 Rittersitze. Neben dem Stammsitz der Familie, Groß-Winkelhausen, waren dies:

Hinzu kamen eine Vielzahl von Höfen und anderen Besitzungen, z. B.:

Nach Aussterben der von Winkelhausen im Mannesstamm im Jahr 1739 erbte Philipp Christof Freiherr von Loë zu Wissen, Ehemann der Anna Maria Theresia von Winkelhausen,<ref>Leopold Nedopil: Adelsproben aus dem deutschen Adels-Central-Archive. Band 1, Wien 1868, S. 567f. (Google bücher)</ref> den Namen und das Wappen der Familie Winkelhausen. Er schrieb sich danach gemäß Familienvertrag Freiherr von Loë, Graf von Winkelhausen.<ref>Leopold von Zedlitz-Neukirch: Neues preussisches Adels-Lexicon. 3. Band (I-O), Leipzig 1837, S. 285 (Google bücher)</ref> Die Güter Kalkum, Winkelhausen und Morp gingen dagegen auf Edmund Graf von Hatzfeld zu Weisweiler, Ehemann der Isabella Johanna Maria von Winkelhausen, eine Nichte der o. g. Anna Maria Theresia von Winkelhausen, über.

Datei:Wappen Winkelhausen.JPG
Wappen der Winckelhausen bei Anton Fahne (1848)

Wappen

Datei:Großwinkelhausen D Wappen.JPG
Wappen über dem Portal des Rittersitzes Groß-Winkelhausen
Datei:Hubertuskapelle D Wappen.JPG
Wappen über dem Portal der Hubertuskapelle (Düsseldorf-Angermund)

Blasonierung: Das Wappen zeigt in Silber schrägrechts ein schwarzes Teerkranzeisen. Auf dem Helm mit schwarz-silbernen Decken der Wappenschild zwischen einem offenen, rechts silbernen und links schwarzen Adlerflug.

Dieses Wappen findet sich auch in dem am Torbau des Stammsitzes angebrachten Allianzwappen, sowie am Portal der in direkter Nachbarschaft gelegenen Hubertuskapelle (Düsseldorf-Angermund).

Es besteht eine Wappenverwandtschaft mit den westfälischen von Dreer.

Stammfolge

Folgende Stammfolge ist bekannt: Vorlage:Stammbaumliste

Literatur

  • Anton Fahne: Geschichte der Kölnischen, Jülichschen und Bergischen Geschlechter. Köln 1848, S. 458–459; 1853, S. 204–205.
  • Heinz Schmitz: Angermunder Land und Leute – Zur Geschichte des Amtes und der Bürgermeisterei Angermund. Band 1, Düsseldorf 1979, S. 206 ff.

Weblinks

Commons: Winkelhausen family – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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