Wilken F. Dincklage
Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found Wilken Fritz Dincklage, auch Willem Dincklage (* 21. August 1942 in Hamburg als Wilken Fritz Müller; † 18. Oktober 1994 ebenda), war ein deutscher Musiker, Radiomoderator, Musikproduzent, Schauspieler und Unternehmer. Bekannt war er unter dem Künstlernamen Willem oder auch Der dicke Willem.
Namen
Seinen zweiten Vornamen Fritz<ref name="CSF Creative Funk Studios GmbH">Handelsregisterbekanntmachung von 15.12.1993 für CSF Creative Funk Studios GmbH (HRB 38 731) bei companyhouse.de.</ref> verkürzte er im Schriftverkehr auf F., so war er ab 1967 in Hamburg als Wilken F. Müller, Kaufmann, im Telefonbuch eingetragen.<ref>Amtliches Fernsprechbuch 2 für die Bereiche Hamburg, Nordniedersachsen, Elmshorn, Kaltenkirchen und Schwarzenbek 1967/68 – Personen- und Firmenverzeichnis: Hamburg – Alphabetteil, Seite 995 bei der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg</ref>
Ab 1973 führte er den Nachnamen Dincklage, den Mädchennamen seiner Mutter, da dieser seltener und einprägsamer als sein eigener Familienname war.<ref name="fundstueck" /> Für seine erste Single im gleichen Jahr Grüß mir den Herbert, Hein und Jan und mach kein’ Scheiß mit Fred (… ach Erika) nannte er sich Willem. Als Moderator wurde er anfangs mit seinem bürgerlichen Namen vorgestellt,<ref name="Schwer in Form"/> später hieß er auch im Radio nur Willem.
Als Texter, Komponist und Produzent verwendete er verschiedene Pseudonyme: So nannte er sich auf den ersten Alben der Rentnerband gemeinsam mit Ewald Lütge als Produzent Lob & Hudel<ref name="Schwer in Form" /> (von Lobhudelei). Dabei ist Lob das Pseudonym von Ewald Lütge und Lex Hudel sein eigenes Pseudonym.<ref name="Klau mich" />
Leben
Dincklage war gelernter Teekoster.<ref name="abendblatt1994"/> Später arbeitete der Kaufmann u. a. in Hamburg als Ostblock-Experte eines Industriekonzerns.<ref name="Schwer in Form"/>
In den 1970er Jahren wohnte er mit vierzehn Mitbewohnern – unter anderen Otto Waalkes, Udo Lindenberg, Marius Müller-Westernhagen, Steffi Stephan und Günter Fink – in der Künstler-Wohngemeinschaft Villa Kunterbunt in Hamburg-Winterhude.
Er war mit Elke Dincklage, geb. Hermann verheiratet.<ref name="fundstueck"/> Von seinem Kollegen Hans Herbert Böhrs wurde er als „Machertyp“ beschrieben. Dincklage konnte sich in acht Sprachen fließend unterhalten.<ref name="abendblatt1994"/>
Am 18. Oktober 1994 starb Wilken F. Dincklage im Alter von 52 Jahren an einer Lungenembolie.<ref name="fundstueck">Frank Rainer Huck: „Willem“: Der große Schwarze mit dem kleinen roten Mofa beim Saarländischen Rundfunk</ref> Nach Angaben von Hans Herbert Böhrs wog er bei seinem Tod über 250 kg.<ref name="abendblatt1994">Willem ist tot im Hamburger Abendblatt Nr. 245, Seite 13 vom 20. Oktober 1994.</ref>
Musik
Laut eigenen Angaben war seine Oma eine Opernsängerin. Als 15-Jähriger kaufte sich Dincklage ein Banjo und spielte bis Anfang der 1960er abends in einigen Jazzclubs in Hamburg. Dann spielte er Gitarre, welche er nach eigenen Angaben auf dem Rücken spielen konnte. Als Amateurmusiker spielte er Swing bei den Bismarcks und den Underbergs.<ref name="Schwer in Form"/>
Zusammen mit dem Toningenieur Konrad Plank gründete Müller in Hamburg noch in der Wrangelstraße Anfang 1972 die Aamok Musikproduktion- und Public Relation GmbH Hamburg (HRB 14619,<ref>Handelsregister im Hamburger Abendblatt vom 13. März 1972, Seite 11; Gesellschaftsvertretung am 17. Januar 1972, Eintrag im Handelsregister: 2. März 1972.</ref> kurz aamok) Mit Hilfe einer Promotion-LP mit verschiedenen von Plank aufgenommenen Künstlern (Cluster, Guru Guru, Ibliss, Kraftwerk, Andy Marx, Moosknukkl Groovband, Neu!, Parzival, Tomorrow's Gift) wurde Werbung für den Toningenieur Plank, den PR-Mann Müller und Aamok gemacht.<ref>Various – Aamok Sampler bei Discogs</ref> Aamok stellte zwischen 1972 und 1974 verschiedene Promotion-Platten her, teilweise in Zusammenarbeit mit Intercord.<ref>Aamok bei Discogs</ref> 1973 wurde die experimentelle Single Deutsches Weihnachts-Potpourri / Silence in the Night bei Linda veröffentlicht.<ref name="Michalke">AAMOK, Deutsches Weihnachts-Potpourri, 1973 bei Andreas Michalke</ref><ref name="Deutsches Weihnachts-Potpourri">Aamok – Deutsches Weihnachts-Potpourri bei Discogs</ref> Die A-Seite ist ein von Plank arrangiertes Weihnachtsmedley in einer Art Pre-Punk-Stil.<ref name="Michalke"/> Die B-Seite von Müller enthält nur den gesprochenen Satz Silence in the night gefolgt von Stille von knapp drei Minuten Länge.<ref name="Michalke"/>
Ebenfalls 1972 mietete er zusammen mit Plank in Hamburg-Winterhude eine alte Villa<ref name="fundstueck"/> und gründete mit ihm den dort ansässigen Kraut Musikverlag (HRB 16216).<ref name="fundstueck"/><ref>Hamburger Adressbuch. Wirtschafts- u. Firmenhandbuch. Hamburg und Schleswig-Holstein, Ausgabe Grossraum Hamburg. 1974/1975 – Personen- und Firmenverzeichnis: Hamburg – Alphabetteil, Seite 245 bei der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg</ref>
Die Villa wurde zu einer Künstler-WG, der Villa Kunterbunt. Er war der Hauptmieter und lebte dort unter anderem mit den damals unbekannten Künstlern Otto Waalkes, Udo Lindenberg und Marius Müller-Westernhagen zusammen.<ref>Günther Fink: Otto – der wandelnde Ostfriesenwitz wird Sechzig. In: Welt online, 12. Juli 2008.</ref>
1973 erschien seine erste Single Grüß mir den Herbert, Hein und Jan und mach kein’ Scheiß mit Fred (...ach Erika), produziert von aamok bei Intercord.<ref>Grüß Mir Den Herbert, Hein Und Jan Und Mach Kein’ Scheiß Mit Fred (… Ach Erika). In: Discogs.</ref>
Weiter produzierte er die Old Merrytale Jazzband. Außerdem verhalfen Plank und Dincklage dem Bassisten Peter Trunk zu einem Album.<ref name="Schwer in Form"/>
Zusammen mit Ewald Lütge gründete er mit mehreren Musikern aus der Hamburger Szene (Gottfried Böttger, Lonzo Westphal, Django Seelenmeyer, Peter Petrel) die Rentnerband. Bei den ersten beiden Alben ...alles klar (1974) und Revue (1975) war als Produzent Lob & Hudel (Pseudonyme von Lütge & Dincklage) angegeben. Auch waren Lob und Hudel als Autor an mehreren Stücken bei den beiden Alben beteiligt.
1975 erschien sein erstes Solo-Album Schwer in Form bei WEA.<ref name="Schwer in Form"/> Mit der Rentnerband ging er 1975 auf Tour.
1977 erschien mit Eine Nacht mit Onkel Carlo das dritte Album der Rentnerband und das letzte, an dem Dincklage beteiligt war; er verließ die Rentnerband, um als Solokünstler Willem weiter zu arbeiten.
Seine größten kommerziellen Erfolge erzielte er vor allem mit Coverversionen, wobei er die jeweilige Originalversion verulkte; beispielsweise enthält Tarzan ist wieder da ein Zitat aus Disco Duck von Rick Dees.<ref>Tarzan ist wieder da. In: cover.info.</ref><ref name="Tarzan bei Discogs"/><ref>Tarzan ist wieder da. In: offiziellecharts.de.</ref> Im Frühjahr 1977 konnte Tarzan ist wieder da Platz fünf der deutschen Singlehitparade erreichen. Im Jahr 1983 gelang ihm eine weitere Chartplatzierung auf Platz 19 mit Wat?, einer deutschen Fassung von Captain Sensibles Wot. Mit dieser Parodie des Films E.T. – Der Außerirdische schaffte er es zudem in die ZDF-Hitparade.<ref>Willem – Wat? (ZDF Hitparade 30.05.1983) bei YouTube</ref> Für die am 4. Januar 1985<ref>Helmut Radermacher: Elvis 50 – „Hallo Elvis“ Show. In: elvis.de</ref> in der ARD ausgestrahlten Fernsehsendung Hallo Elvis nahm Willem 1984 für das gleichnamige Album<ref name="Hallo Elvis"/> den Song Bist Du einsam heut Nacht, eine Coverversion von Are You Lonesome Tonight?, im Duett mit Helga Feddersen auf. Seine letzte Veröffentlichung war im Jahr 1986 eine Coverversion von Geil, deren Original von Bruce & Bongo gesungen wurde.
1994 wurde das 20-jährige Jubiläum der Rentnerband geplant.<ref name="abendblatt1994"/>
Radio
Beim Jugendfunk des Norddeutschen Rundfunks war er 1972 bekannt.<ref name="fundstueck"/> Dort wurden 1972 Beiträge von ihm vorproduziert.<ref name="fundstueck"/>
Frank Rainer Huck vom Saarländischen Rundfunk wurde auf ihn aufmerksam und am 27. April 1972 wurde ein Porträt von Neu! als Dincklages erster Beitrag für Pop Corner auf Studiowelle Saar gesendet.<ref name="fundstueck"/> Anschließend war er regelmäßiger freier Autor für den Saarländischen Rundfunk, wo er vor allem Musik aus Hamburg vorstellte.<ref name="fundstueck"/> Am 29. Juni 1972 gab es zum Beispiel einen Beitrag von Willem über die LP Lindenberg von Udo Lindenberg.<ref name="fundstueck"/><ref>Interview mit Udo Lindenberg beim Saarländischen Rundfunk</ref>
Außerdem war er freier Mitarbeiter bei Radio Bremen und Südfunk Stuttgart.<ref name="Schwer in Form"/>
Ab dem 1. Oktober 1973 war er ständiger Moderator des neuen Jugendmagazins Drugstore 1421. Nun pendelte er fast jede Woche zwischen Saarbrücken und Hamburg. Ab April 1976 moderierte er zusätzlich die Sendungen Pop non Stopp (Donnerstag) und die Hitparade Europa-Elf (Freitag). 1977 bewarb er sich beim Saarländischen Rundfunk für den Posten des Intendanten. Ende 1978 beendete Willem seine Tätigkeit beim Saarländischen Rundfunk.<ref name="fundstueck"/>
Dincklage war bei der Gründung der NDR 1 Welle Nord 1981 dabei.<ref name="Ernst Christ">Ernst Christ: Von Willem bis Jan Bastick. In: NDR 1 Welle Nord. Norddeutscher Rundfunk.</ref>
Später war er auf NDR2 zu hören.
Regelmäßige Sendungen waren von ihm beispielsweise
- Die Norddeutschen Top Fofftein (plattdeutsch für Die Norddeutschen Top 15), NDR1 Welle Nord, vormittags am Samstag, Januar 1981<ref name="Ernst Christ"/> bis September 1985<ref>Gottlieb Wendehals übernimmt „Top Fofftein“ im Hamburger Abendblatt Nr. 75 vom 1. April 1986, Seite 8</ref>
- In der Reihe Pop nach Acht: Die Norddeutschen Top Fofftein – Die Single- und LP-Klopfer der Woche, NDR2, abends am Donnerstag<ref name="jörg lotze">Jörg Lotze: Erinnerungen – In memoriam: WILLEM (Wilken F. Dincklage) auf joerg-lotze.de.</ref>
- In der Reihe Espresso: Willem's Spielshow, NDR2, nachmittags am Freitag<ref name="jörg lotze"/>
- Hits mit Willem, NDR2, nachmittags am Sonntag<ref>Hörfunk – Sonntag im Hamburger Abendblatt Nr. 130 vom 7. Juni 1986, Seite 16.</ref>
Nach der Wende brachte Dincklage seine Medienerfahrung zum Deutschlandsender in Ostberlin.<ref name="abendblatt1994"/>
1991 bewarb sich Dincklage mit seiner Firma Nord Report, der Hamburger Medienakademie e. V. sowie Stadtteilkulturgruppen um die freigewordene Hörfunkfrequenz 97,1 von Radio Korah.<ref>Seite 12 des Hamburger Abendblatt Nr. 111 vom 15. Mai 1991.</ref>
Bei Antenne MV, dem ersten Privatsender Mecklenburg-Vorpommerns, moderierte er ab 1993 die Sendung Willem – Bei Antenne MV ist der Bär los – Norddeutsche Top Twinnich<ref>Die Antenne verlässt das Dorf von Horst Müller bei ingeseibel.de</ref><ref>Antenne MV – Unsere Zeitung, Ausgabe Nr. 1/1993, Seiten 3 und 4 bei ingeseibel.de</ref> (plattdeutsch für Norddeutsche Top 20).
„Willem hatte zu jener Zeit bereits Visionen zum Laufen gebracht, deren Wert und Bandbreite man in der damaligen Radiowelt erst nach und nach erkennen konnte, die ihn aber unheimlich erfolgreich machten.“
Schauspieler
Wilken F. Dincklage war auch als Schauspieler tätig und spielte kleinere Nebenrollen in den Filmen:
- Helga und die Nordlichter (1984)<ref>Helga und die Nordlichter bei IMDb</ref>
- Otto – Der Film (1985)
- Otto – Der neue Film (1987)
- Otto – Der Außerfriesische (1989)
- Ein Fall für TKKG (Fernsehserie; Folge 8: Bestien in der Finsternis, 1987)
Abgesehen von seiner schauspielerischen Tätigkeit war er Sprecher in einigen Hörspielen; beispielsweise lieh Dincklage seine Stimme der fiktiven Figur Der Schrat aus den Mecki-Hörspielen. Er sprach auch die Rolle des Erzählers in der deutschen Fassung der Rock-Version von Sergei Prokofjews musikalischem Märchen Peter und der Wolf.<ref>Peter and the wolf : deutsch gesprochene Version = Peter und der Wolf bei der Deutschen Nationalbibliothek</ref><ref>Peter And The Wolf (Peter Und Der Wolf) bei Discogs</ref>
Sonstiges
- Ab 1979<ref>Andreas Petzold: „Tarzan“ Willem will die Fischhalle retten – Kommunikationszentrum geplant im Hamburger Abendblatt vom 13. Juli 1979, Seite 5</ref> bemühte er sich, die Hamburger Fischauktionshalle als Kommunikationszentrum zu nutzen; 1981 sagte die Altonaer CDU, dass er wahrscheinlich den Zuschlag erhalten würde,<ref>Willem soll Chef der Auktionshalle werde im Hamburger Abendblatt vom 19. Mai 1981, Seite 3</ref> woraufhin die Altonaer SPD der CDU Stilbruch vorwarf, da aus einer nichtöffentlichen Sitzung zitiert wurde.<ref>Hamburger Rundblick im Hamburger Abendblatt vom 21. Mai 1981, Seite 9</ref>
- 1983 ersteigerte Dincklage die Barkasse Hafenarzt vom Hamburger Senat;<ref>ger/eli/k: „Hafendockter“: Rätsel einer Havarie im Hamburger Abendblatt vom 25. November 2000, Seite 11</ref> sie wurde in Hafendockter umbenannt und gehörte dann einer Eignergemeinschaft, der u. a. Dincklage, Hans-Otto Mertens, Wolfgang Knauer und Ralf Arnie angehörten.<ref>„Käpt'n Willem“ ging an Bord im Hamburger Abendblatt vom 10. Mai 1983, Seite 5</ref>
- Dincklage war Inhaber und Chef der Firma Nord Report (NORD-REPORT Funk- und Fernsehproduktion GmbH) in Hamburg,<ref name="Diego Ludwig">Auf einen Kaffee mit: Diego Ludwig (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Juni 2024. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot in Der Weekender, Ausgabe 29 vom 27. Oktober 2018 bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Südwestmecklenburg mbH</ref> welche aus Aamok (HRB 14619) hervorgegangen ist.<ref>NORD-REPORT Funk- und Fernsehproduktion GmbH bei companyhouse.de</ref><ref name="handelsregister">gemäß handelsregister.de</ref>
- 1987 wurde der „Kraut“ Musikverlag (HRB 16216) in Hamburg aus dem Handelsregister gelöscht.<ref name="handelsregister"/>
- Ebenfalls 1987 gründete er in Hamburg die RWN Radio-Werbung Nord GmbH (HRB 38731)<ref name="handelsregister"/>, welche 1993 von Hamburg nach Wismar zog und dann CSF Creative Funk Studios GmbH hieß.<ref name="CSF Creative Funk Studios GmbH"/>
- Dincklage war Initiator des seit 1994 in Schwerin durchgeführten Werner-Crosslauf (Namensgeber: Rötger Feldmann).<ref>Kalender 2014/2015 zum Schweriner Fünf-Seen-Lauf, Seite 14</ref>
- Dincklage war 1994 der Mitinitiator des Werner-Clubs „Elde-Jugend“ in Grabow.<ref>Dénise Schulze: Die Werners auf der Elde auf svz.de</ref>
Auszeichnungen
- 1975 Goldene Europa: mit der Rentnerband
- 1977 Löwe von Radio Luxemburg: Bronzener Löwe für Tarzan ist wieder da
Diskografie
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Studioalben
- 1975: Schwer in Form, Warner Bros.<ref name="Schwer in Form">Willem (2) – Schwer in Form bei Discogs, siehe Cover-Rückseite bei rocknroll-schallplatten-forum.de</ref>
- 1979: ...der mit dem Hut, Intercord<ref>Willem (2) – ...Der Mit Dem Hut bei Discogs</ref>
- 1980: Klau mich! (Wirst schon seh’n, was Du davon hast) – Willem III, Intercord<ref name="Klau mich">Willem (2) – Willem III (Klau Mich! Wirst Schon Seh'n, Was Du Davon Hast) bei Discogs</ref>
Kompilationen
- 1983: Wat? Willem – Seine stärksten Songs, Intercord<ref>Willem (2) – Wat? Willem - Seine Stärksten Songs bei Discogs</ref>
Singles
- 1973: Grüß mir den Herbert, Hein und Jan und mach kein’ Scheiß mit Fred (...ach Erika) / Batterflei (Cover der deutschen Version von Butterfly von Danyel Gérard), Intercord<ref>Willem (2) – Grüß Mir Den Herbert, Hein Und Jan Und Mach Kein' Scheiß Mit Fred (... Ach Erika) bei Discogs</ref>
- 1974: Ach du Schreck, der Kohoutek / Mas Palomas, ach nee (neuer Text zu La Paloma), Metronome<ref>Willem (2) – Ach Du Schreck, Der Kohoutek / Mas Palomas, Ach Nee bei Discogs</ref>
- 1975: Lass’ die Morgensonne (endlich untergeh’n) (neuer Text zu Midnight Special) / Balkan Lied (Cottonfields) (neuer Text zu Cotton Fields), Interpret: Daddy's Group, Warner Bros.<ref>Daddy's Group – Lass' Die Morgensonne (Endlich Untergeh'n) bei Discogs</ref>, aus dem Album Hamburger-Szene<ref>Various – Hamburger-Szene bei Discogs</ref>
- 1975: Wir woll’n es schön ham / Schwer in Form, Warner Bros.<ref>Willem (2) – Wir Woll'n Es Schön Ham bei Discogs</ref>, aus dem Album Schwer in Form
- 1977: Tarzan ist wieder da (angelehnt an Disco Duck von Rick Dees) / Nächste Woche habe ich Geburtstag, Ariola<ref name="Tarzan bei Discogs">Willem (2) – Tarzan Ist Wieder Da bei Discogs</ref>
- 1977: Laß die Morgensonne / Dort bin ich zu Haus, Warner Bros.<ref>Willem (2) – Laß Die Morgensonne bei Discogs</ref>
- 1977: Fröhliche Weihnachten / Gut’ Nacht, Kinder, Intercord<ref>Willem (2) – Fröhliche Weihnachten bei Discogs</ref>
- 1978: Die Polizei / Trimm Dich fix, Intercord<ref>Willem (2) – Die Polizei bei Discogs</ref>, A-Seite aus dem Album ...der mit dem Hut
- 1978: Sie (ist, wie Mädchen wohl sind) (neuer Text zu Gone Girl von Johnny Cash) / Willems Bio(graphie), Intercord<ref>Willem (2) – Sie (Ist, Wie Mädchen Wohl Sind) bei Discogs</ref>, aus dem Album ...der mit dem Hut
- 1979: Herein in den Beknacktenclub / Mit Zampel un Kaffetäng (Interpret: Willem, Günter und all’ die Anderen), Intercord<ref>Willem (2), Günter* und All' Die Anderen – Herein In Den Beknacktenclub bei Discogs</ref>, aus dem Album ...der mit dem Hut
- 1979: Nie wieder Alkohol (neuer Text zu Brown Girl in the Ring) / Nur vom Allerfeinsten, Intercord<ref>Willem (2) – Nie Wieder Alkohol bei Discogs</ref>, aus dem Album ...der mit dem Hut
- 1980: Oma’s Märchenstunde / Kurti’s Delight (Kurti vonner Küste), Intercord<ref>Willem (2) – Oma's Märchenstunde bei Discogs</ref>, A-Seite aus dem Album ...der mit dem Hut, B-Seite aus dem Album Klau mich!
- 1980: Der Eiertoller der Rock’n Roller / Freitag Nachmittag im Urwald (Umbaumbarassa), Intercord<ref>Willem (2) – Der Eiertoller Der Rock'n Roller / Freitag Nachmittag Im Urwald (Umbaumbarassa) bei Discogs</ref>, aus dem Album Klau mich!
- 1983: Wat? (neuer Text zu Wot! von Captain Sensible) / Mein Aufbaupräparat, CBS<ref>Willem (2) – Wat ? bei Discogs</ref>
- 1983: Armer Bär / Armer Bär (Instrumental), CBS<ref>Willem (2) – Armer Bär bei Discogs</ref>
- 1985: Kasse machen (neuer Text zu Ali Shuffle von Camaro's Gang) / Latte Si, ZYX Records<ref>Willem (2) – Kasse Machen bei Discogs</ref>
- 1986: Geil (neuer Text zu Geil von Bruce & Bongo) / Willems B-B-Boogie, Rush Records/Ariola<ref>Willem (2) – Geil bei Discogs</ref>
Hörspiele
- 1975: Peter und der Wolf, Sprecher der deutschen Version der Rockoper von Jack Lancaster und Robin Lumley, RSO<ref>Various – Peter And The Wolf (Peter Und Der Wolf) bei Discogs</ref>
- 1976: Mecki – Ein verrücktes Wiedersehen von Eduard Ernst, Peggy/Hörzu<ref>Eduard Ernst – Mecki - Ein Verrücktes Wiedersehen bei Discogs</ref>
- 1976: Mecki und der Spuk im Gespensterhaus von Eduard Ernst, Peggy/Hörzu<ref>Eduard Ernst – Mecki - Und Der Spuk Im Gespensterhaus bei Discogs</ref>
Als Gastsänger
- 1973: The Sheik of Araby von Old Merrytale Jazzband, aus dem Album Live in der „Fabrik“, Intercord/aamok<ref>Old Merrytale Jazzband* – Heute Dixieland – Die Schlechteste Kapelle Der Welt Live In Der 'Fabrik' bei Discogs</ref>
Als Produzent
- 1980: Wolfram Bierschenk: Hallo Frollein Kasse sieben / Besonders an der einen Stelle, Philips<ref>Wolfram Bierschek – Hallo Frollein Kasse Sieben bei Discogs</ref>
Sonstige Veröffentlichungen
- 1973: aamok: Deutsches Weihnachts-Potpourri / Silence in the Night, Linda<ref name="Deutsches Weihnachts-Potpourri" />
- 1984: Helga Feddersen + Willem: Bist du einsam heut nacht (Are You Lonesome Tonight) aus dem Album Hallo Elvis – Die deutschen Popstars feiern eine Legende, K-tel<ref name="Hallo Elvis">Various – Hallo Elvis - Die Deutschen Popstars Feiern Eine Legende bei Discogs</ref>
Weblinks
- Willem bei Discogs
- Vorlage:IMDb/1
- „Willem“: Der große Schwarze mit dem kleinen roten Mofa von Frank Rainer Huck beim Saarländischen Rundfunk
- Willem von Stephan Imming bei smago.de
- Wilken F. Dincklage – der dicke Willem" von Friedemann Wachsmuth auf peaceman.de
- NDR1 – Top Fofftein: Sendungen vom 19. November 1983 und 14. Januar 1984 bei rias1.de
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Dincklage, Wilken F. |
| ALTERNATIVNAMEN | Dincklage, Wilken Fritz (vollständiger Name); Müller, Wilken Fritz (Geburtsname); Müller, Wilken F.; Willem; Der dicke Willem |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Musiker und Radiomoderator |
| GEBURTSDATUM | 21. August 1942 |
| GEBURTSORT | Hamburg, Deutsches Reich |
| STERBEDATUM | 18. Oktober 1994 |
| STERBEORT | Hamburg, Deutschland |
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- Hörfunkmoderator
- Person (Saarländischer Rundfunk)
- Person (Norddeutscher Rundfunk)
- Musiker (Hamburg)
- Deutscher
- Geboren 1942
- Gestorben 1994
- Mann