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Wilhelm Martens (Architekt)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wilhelm Jacob Johann Martens (* 4. März 1842 in Segeberg; † 22. Januar 1910 in Grunewald<ref>Sterberegister StA Grunewald, Nr. 2/1910.</ref>) war ein deutscher Architekt, der als Spezialist für Bankgebäude galt.

Leben

Martens war ein Sohn des Seminarlehrers Johann Martens. Er studierte an der Baugewerkschule Holzminden und legte am Polytechnikum Karlsruhe die Bauführerprüfung (das erste Staatsexamen) ab. Nach längerer Tätigkeit in Süddeutschland und der Schweiz setzte er sein Studium an der Berliner Bauakademie fort, arbeitete nach dem Abschluss mehrere Jahre bei Martin Gropius und heiratete 1876 dessen Tochter Bertha Antonie (1856–1941).<ref>Heiratsregister StA Berlin III, Nr. 183/1876.</ref> Von 1875 bis 1876 war er Lehrer an der Königlichen Kunstschule zu Berlin und anschließend bis 1878 und von 1880 bis 1883/84 an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums.<ref>Antje Kalcher, Dietmar Schenk: Vor der UdK. 1. Auflage. Universität der Künste Berlin, 2024, S. 45 und 82 (kobv.de [PDF]).</ref> Nach dem Tod seines Schwiegervaters machte er sich 1880 als Privatarchitekt selbständig. Nach Martens’ Tod heiratete seine Frau den Juristen Heinrich Delbrück, der in erster Ehe mit ihrer Schwester Elisabeth Caroline verheiratet war.

Bauten und Entwürfe

Datei:Berlin, Mitte, Behrenstrasse, Berliner Bank 05.jpg
Gebäude der ehemaligen Berliner Bank in Berlin
Datei:DeutscheBank-Domshof.jpg
Deutsche Bank am Domshof in Bremen
Datei:Bundesarchiv Bild 183-G0313-0203-001, Berlin, Grand Hotel am Alexanderplatz.jpg
Grand Hôtel Alexanderplatz in Berlin

Mitarbeiter

Bis 1896 arbeitete der Architekt Alfred Grenander als Angestellter im Architekturbüro von Wilhelm Martens.<ref>Vorlage:LuiseBMS</ref>

Weblinks

Commons: Wilhelm Martens – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur

Einzelnachweise

<references />

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