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Wiktor Alexandrowitsch Turin

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Wiktor Alexandrowitsch Turin (meist Viktor Turin; russisch: Виктор Александрович Турин; * März 1895<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 27. August 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/old.russiancinema.ru</ref> in Sankt Petersburg; † 15. Mai 1945 in Moskau<ref>google-Abfrage am 16. Mai 2007</ref>) war ein russischer Filmregisseur.<ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Leben

Turin studierte an der Theaterschule in Sankt Petersburg. 1912 ging er in die USA und studierte in Boston am Technischen Institut. Danach arbeitete er in Hollywood als Schauspieler und Librettist. 1922 ging er zurück in die Sowjetunion und arbeitete als Regisseur. Es entstand der Dokumentarfilm Losungi Oktjabrja (Лозунги Октября). Turins erster Spielfilm Borba gigantow (Борьба гигантов, 1926) hat den Klassenkampf in der kapitalistischen Gesellschaft zum Thema.<ref>Kurzbiografie (franz.)</ref>

Das Hauptwerk von Wiktor Turin ist der Dokumentarfilm Turksib (Турксиб, 1929) über den Bau der Turkestanisch-Sibirischen Eisenbahn. Er gehört zu den wichtigsten Stummfilmen des russischen Films. Der Film wurde noch vor Vollendung der Strecke fertiggestellt und konnte deshalb propagandistisch eingesetzt werden. Er stellt dar, dass große Rohstoffvorkommen im Osten unerschlossen liegen, da es an Infrastruktur mangelt und der Bau der Eisenbahnstrecke sich daher trotz eines entbehrungsreichen Kampfes gegen die Naturgewalten lohne. Die Dringlichkeit des Baus wird durch ein zum Ende hin gesteigertes Schnitttempo des Films vermittelt.

Auch außerhalb der Sowjetunion fand Turksib Beachtung; John Grierson stellte in Absprache mit Turin eine Fassung des Films her, die großen Einfluss auf die britische Dokumentarfilmbewegung der 1930er Jahre ausübte.

In Deutschland kam der Film nach einer Sondervorstellung am 25. Dezember 1929 im Berliner Marmorhaus zur Aufführung.<ref>Zwei Filme - Zwei Welten in: Vossische Zeitung, 29. Dezember 1929, Sonntags-Ausgabe, S. 12</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

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