Wikipedia:Enzyklopädie/Bomis
| Bomis
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|---|---|
| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Bomis oval.svg | |
| Rechtsform | |
| Gründung | 1996 |
| Sitz | Saint Petersburg, Florida |
| Branche | Internet |
| Website | Bomis |
Bomis war ein Internetunternehmen mit Sitz in Saint Petersburg, Florida, das 1996 zunächst ohne Geschäftsmodell gegründet wurde. Bis 2005 bezog das Unternehmen hauptsächlich Einkünfte über Google-Anzeigen auf dem eigenen Suchportal und das Anbieten erotischer bis pornographischer Inhalte.<ref>D. Magazine: The Business of Wikipedia: How Jimmy Wales Built the Free Encyclopedia. In: D Magazine. 12. Mai 2016, abgerufen am 16. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Gründer und Mehrheitseigner war Jimmy Wales, weitere Anteilseigner waren Tim Shell und ein stiller Teilhaber.
Im März 2000 gründete Wales die freie Online-Enzyklopädie Nupedia, aus der später die Wikipedia hervorging. Beide Projekte wurden anfangs von Bomis unter anderem durch die Bereitstellung von Serverkapazitäten und Domainnamen unterstützt.
Aufgrund der steigenden Popularität der Wikipedia und der damit verbundenen Kosten suchte man aber bald nach einer anderen Unternehmensform. Am 20. Juni 2003 gründete Wales die Wikimedia Foundation, der die Eigentumsrechte an den Servern und Domainnamen übertragen wurden.
Breitere Bekanntschaft erlangte Bomis, als Jimmy Wales die Bedeutung des Portals in seinem eigenen Wikipediaeintrag abänderte, was eine Welle des Protests nach sich zog.<ref>Christian Stöcker: Schatzkammern des Wissens: Eine Weltmacht im Netz. In: Der Spiegel. 31. August 2010, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 16. Januar 2026]).</ref>
Siehe auch
Weblinks
Literatur
- Susan Meyer: Jimmy Wales and Wikipedia (= Internet Biographies Series). Rosen Publishing Group, New York, NY 2012, ISBN 978-1-4488-6912-1 (archive.org).
- Andrew Lih: The Wikipedia Revolution. How a Bunch of Nobodies Created the World’s Greatest Encyclopedia. Hyperion, New York 2009, ISBN 978-1-4013-0371-6 (archive.org).
Einzelnachweise
<references />