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Wiehoff

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Vorlage:Infobox Fluss Die Wiehoff ist mit 8,7 kmVorlage:GeoQuelle Fließstrecke der längste sowie ein östlicher und linker Zufluss der Ems. Sie fließt innerhalb des Naturparks Habichtswald im Landkreis Kassel und Schwalm-Eder-Kreis, Nordhessen (Deutschland).

Name

Der Flussname erscheint erstmals schriftlich im Jahr 1580 als Wiehofft. Vermutlich entstand der Name aus dem Ortsnamen Wichdorf.<ref>Vorlage:Greule-DGNB</ref>

Verlauf

Die Wiehoff entspringt auf der Westflanke der Langenberge. Ihre Quelle liegt am südlichen Ortsrand von Elmshagen, dem südlichsten Ortsteil der Gemeinde Schauenburg, in landwirtschaftlich genutztem Gebiet auf rund Vorlage:Höhe.

Anfangs fließt die Wiehoff nach Süden durch ein von bewaldeten Bergen gesäumtes Tal, wie dem Falkenstein (mit der Burgruine Falkenstein), der Altenburg (Vorlage:Höhe; mit der Altenburg) und dem Emser Berg (Vorlage:Höhe) im Westen und dem Steinberg (Vorlage:Höhe), dem Sengelsberg (Vorlage:Höhe) und Niedensteiner Kopf (Vorlage:Höhe) im Osten. Darin nimmt sie zuerst – an einer gemeinsamen Zuflussstelle – den Bach vom Götzenberg und den Bach vom Essigberg auf. Kurz darauf mündet der Schwosbach ein. Dann erreicht der Bach die Kernstadt von Niedenstein, wo am Ortseingang der Reichenbach und etwas unterhalb davon der Bach bei Niedenstein einmünden. Etwas unterhalb davon durchfließt er den Niedensteiner Stadtteil Wichdorf, wo der Bach vom Emser Berg zufließt.

Danach biegt die Wiehoff nach ihrer um die Wüstung Hausen verlaufenden Ostschleife nach Westen ab und fließt dann südöstlich von Merxhausen und nordnordwestlich von Kirchberg in das Waldgebiet Buchlücke ein. Darin mündet sie auf rund Vorlage:Höhe Höhe etwa 250 m nördlich der ehemaligen Weißenthalsmühle in den dort von Nordnordwesten heran fließenden Eder-Zufluss Ems.

Naturräumliche Zuordnung

Die Wiehoff entspringt in der zur naturräumlichen Haupteinheitengruppe Westhessisches Berg- und Senkenland (Nr. 34) und zur Haupteinheit Habichtswälder Bergland (342) gehörenden Untereinheit Hinterhabichtswälder Kuppen (342.2). Anschließend fließt sie bis zu ihrer Mündung durch den Naturraum Fritzlarer Börde (343.23), der in der Haupteinheit Westhessische Senke (343) zur Untereinheit Hessengau (343.2) zählt.<ref name="BfL-111" />

Einzugsgebiet und Zuflüsse

Das Einzugsgebiet der Wiehoff ist 15,27 km²Vorlage:GeoQuelle groß. Zu ihren Zuflüssen gehören (bachabwärts betrachtet):

Name Seite Länge
(km)Vorlage:GeoQuelle
Quell- Mündungs- Mündungsort
(Lage)
Stat.<ref name="Stat" />
(km)<ref name="Mükm" />
GKZ
Vorlage:GeoQuelle<ref name="GKZ" />
höhe (m ü. NHN)Vorlage:GeoQuelle
Bach vom Götzenberg rechts 0,8 405 353 Elmshagen (u) 8,15 428922-112
Bach vom Essigberg links 1,6 435 353 Elmshagen (u) 8,15 428922-114
Schwosbach links 1,2 402 323 Niedenstein (i) 7,25 428922-116
Reichenbach rechts 1,7 370 294 Niedenstein (i) 6,1Vorlage:0 428922-118
Bach bei Niedenstein links 1,3 388 292 Niedenstein (o) 6,0Vorlage:0 428922-192
Bach vom Emser Berg rechts 2,4 325 260 Weißenthalsmühle (o) 4,4Vorlage:0 428922-92
Vorlage:AnkerAbkürzungen (Lage):   o = oberhalb vom, i = im, u = unterhalb vom Mündungsort

Ortschaften

Ortschaften an der Wiehoff sind (flussabwärts betrachtet):

Einzelnachweise und Anmerkungen

<references> <ref name="BfL-111">Martin Bürgener: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 111 Arolsen. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1963. → Online-Karte (PDF; 4,1 MB)</ref>

<ref name="Stat">Stat. = Mündungsstationierung</ref>

<ref name="Mükm">Mündungslage (bei/nahe) den Zuflüssen entsprechend der Fließgewässer-kilometrierung der Wiehoff</ref>

<ref name="GKZ">Zur besseren Übersicht und Sortierung flussabwärts ist pro Fließgewässer in die Gewässerkennzahl (GKZ) nach der Ziffer „428922“, die für die Wiehoff steht, jeweils ein Bindestrich eingefügt.</ref> </references>