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Whataburger

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Whataburger

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Whataburger logo.svg
Rechtsform Privat
Gründung 1950
Sitz San Antonio, Texas
Leitung Ed Nelson
Umsatz 1 Mrd. USD
Branche Quickservice-Systemgastronomie
Website www.whataburger.com
Datei:Whataburger Irving TX.jpg
Ein Whataburger-Restaurant

Whataburger ist eine US-amerikanische Schnellrestaurantkette, die sich auf Hamburger spezialisiert hat.

Geschichte

Datei:Whataburgerfries.jpg
Eine Portion Whataburger-Pommes-frites

Whataburger wurde als Hamburger-Stand von dem Unternehmer und Investor Harmon Dobson und seinem Kompagnion Paul Burton, der seine Erfahrung in der Zubereitung von Hamburgern in die Partnerschaft einbrachte, in Corpus Christi, Texas, USA, am 8. August 1950 gegründet. Der Name des Stands fußte auf der Idee, einen schmackhaften Burger für 25 Cents anzubieten, der so groß war, dass er nur mit beiden Händen gehalten werden konnte und deswegen den Kunden den Ausruf "What a Burger!" (deutsch: Was für ein Burger!) entlocken sollte. Am vierten Tag wurden 551 Burger verkauft.<ref name=":2">The History of Whataburger: From 1950 to Today. In: Texas State Historical Association. Abgerufen am 30. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name=":0">Jennifer Solt: Deep in the Heart: Whataburger's Long History of Success and Brand Identity. In: Valbridge Property Advisors. 23. Oktober 2019, abgerufen am 30. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Zachary-Taylor Wright: Whataburger founder’s San Antonio split changed burger history. In: MySA. (mysanantonio.com [abgerufen am 30. Dezember 2025]).</ref>

Die zweite Filiale in San Antonio wurde, bis zu dessen Tode 1970, von Paul Burton geleitet.<ref name=":1" /> Bereits 1951 kam es zum Bruch zwischen Burton und Dobson, weil Dobson den Preis des Burgers um 5 Cent anheben wollte und Burton dagegen war. Im Rahmen der Einigung erhielt Burton die Franchise-Rechte für alle Whataburger-Filialen im Raum San Antonio, während Dobson den Rest des Unternehmens und weitere Franchise-Standorte behielt.<ref name=":2" /><ref>Some Quirky, Interesting, and Eccentric Facts About Whataburger. In: Cosmopolitan.org. 11. Juli 2023, abgerufen am 31. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Whataburger öffnete bereits in den 1950er Jahren in ganz Texas 20 Restaurants. Im Jahr 1959 expandierte das Unternehmen in andere Staaten der USA. Das erste Restaurant außerhalb von Texas war die 21. Filiale, in Pensacola, im Staat Florida.<ref name=":1">Our History: The Whataburger Story. In: Our History: The Whataburger Story. (whataburger.com [abgerufen am 30. Dezember 2025]).</ref>

1967 kam Harmon Dobson bei einem Flugzeugabsturz ums Leben und seine Frau Grace übernahm die Geschäftsführung.<ref name=":0" /> Zu diesem Zeitpunkt hatte Whataburger 40 Filialen in Texas, Florida, Tennessee, and Arizona.<ref name=":2" />

Grace Dobson führte das Unternehmen bis zu ihrem Tod 2005 und baute die Kette auf mehr als 600 Filialen aus,<ref name=":1" /> seit 1993 unterstützt durch ihren Sohn Tom. Ab 2005 wurde er alleiniger Geschäftsführer. Das 2005 erbaute Baseball-Stadion der Corpus Christi Hooks, das Double A-Team der Houston Astros trägt den Namen Wathaburger Field.<ref>KZTV10: Whataburger extends naming-rights deal with Hooks. 5. März 2019, abgerufen am 30. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Whataburger Field Naming Rights Extended | Ballpark Digest. In: Ballpark Digest. 6. März 2019, abgerufen am 30. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Whataburger verlegte seinen Hauptsitz im Jahr 2009 nach San Antonio.<ref name=":1" /> 2011 gab es über 700 Filialen mit 22.500 Mitarbeitern und einem Umsatz von 1.3 Milliarden USD.<ref name=":2" /> 2019 wurden die mittlerweile 828 Whataburger-Restaurants, nach 69 Jahren im Besitz der Familie Dobson, für geschätzte 4,7 Milliarden USD an die Chicagoer Investmentbank BDT Capital Partners veräußert.<ref>Whatabrands LLC Assigned 'B' Issuer Credit Rating On Leveraged Buyout By BDT Capital, Outlook Stable; New Debt Rated. In: SP Global. Abgerufen am 30. Dezember 2025.</ref>

2025 umfasste das Unternehmen 1.187 Standorte in 10 Staaten der USA sowie in Mexiko.<ref>Number of Whataburger locations in the USA in 2025. In: Scrapehero.com. Abgerufen am 31. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 51.000 Mitarbeiter, davon etwa 5.600 in der Zentrale in San Antonio, setzen 4 Milliarden USD um.<ref>Julianna Duennes Russ: Whataburger taps outside restaurant executive for a top leadership post. In: San Antonio Express-News. (expressnews.com [abgerufen am 3. Januar 2026]).</ref>

Alleinstellungsmerkmale

Whataburger ist bekannt für seine orange-weiß-gestreiften Restaurantgebäude mit auffälligem, spitzem Giebelschleppdach, wobei neuere Restaurants eine konventionelle, Bungalow-ähnliche Bauform mit lediglich einem kleineren A-förmigen Dachaufbau besitzen. Whataburger Restaurants haben genauso wie Waffle Houses 24 Stunden geöffnet. Einige Menüs enthalten den Whataburger Jr. (eine kleinere Version des Whataburgers), den Justaburger (ein Whataburger Jr. nur mit Senf, Essiggurken und Zwiebeln) und Hühnchenstreifenmenüs zusammen mit Texas Toasts und Soße.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />