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West Mail

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West Mail war ein privater Postdienst im Westen Deutschlands, der nach der Lockerung des Briefmonopols in Deutschland vom Kölner Großverlag M. DuMont Schauberg, den Verlagen der Rheinischen Post und der Westdeutschen Zeitung aus Düsseldorf, Krefeld und Wuppertal gegründet wurde.<ref name=posttip/> Er hatte seinen Sitz in Langenfeld und nahm zum 1. April 2005 seinen Postdienst auf. Nach der Insolvenz des Unternehmens im Februar 2008 wurde der Betrieb zum 1. März 2008 wieder eingestellt.<ref name="handelsblatt" />

Als PIN West Mail gehörte West Mail seit Ende des Jahres 2006 zur PIN Group.<ref name=posttip/> Dessen Anteilseigner Axel Springer AG stoppte Ende des Jahres 2007 die finanzielle Unterstützung des neuen Tochterunternehmens, woraufhin kurze Zeit später die Insolvenz folgte.<ref name="handelsblatt" />

Das Zustellgebiet von West Mail umfasste im Wesentlichen das Rheinland und das Bergische Land (PLZ-Regionen 40–42, 46, 47, 50–53).<ref name="handelsblatt" /> Es stand damit in unmittelbarer Konkurrenz zur First Mail, die 2003 von der Deutschen Post AG übernommen worden war und in weiten Teilen des gleichen Gebietes zustellt.<ref name=postbrachne/><ref name=rp/>

Siehe auch

Quellen und Einzelnachweise

<references> <ref name="handelsblatt"> Axel Granzow: Insgesamt schon mehr als 2 000 Arbeitsplätze verloren: Eine der größten Pin-Töchter geschlossen. In: Handelsblatt Online. 29. Februar 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 16. Dezember 2015; abgerufen am 8. November 2011. </ref> <ref name=postbrachne> Kein Billigbriefdienst mehr der Deutsche Post. Unter Postbranche.de, 20. Juni 2006, abgerufen am 8. November 2011. </ref> <ref name=posttip> PIN Group übernimmt CITIPOST und WESTMAIL. Unter Posttip.de, 18. Juli 2006, abgerufen am 8. November 2011. </ref> <ref name=rp> Deutsche Post: „Spionage“ oder Marktbeobachtung? In: Rheinische Post, 26. April 2004, abgerufen am 8. November 2011. </ref> </references>