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Wesenheit-Magnitude

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Die Wesenheit-Magnitude ist die extinktionskorrigierte scheinbare Helligkeit eines astronomischen Objekts.

Zur Berechnung der Korrektur wird die Helligkeit bei zwei verschiedenen Wellenlängen gemessen, da die Extinktion wellenlängenabhängig ist. Die Wesenheit-Magnitude wird mittels der folgenden Formel, der Wesenheitsfunktion,

<math>W = M - R \cdot dH </math>

berechnet, wobei <math>M</math> die Helligkeit in einem Farbband, <math>R</math> eine wellenlängenabhängige Konstante und <math>dH</math> die gemessene Helligkeitsdifferenz zwischen den beiden Wellenlängen ist. Die Wesenheit-Magnitude wird überwiegend benutzt, um die Genauigkeit in der extragalaktischen Entfernungsbestimmung mittels Standardkerzen zu erhöhen, wie zum Beispiel bei den Cepheiden.

Literatur

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