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Werner Stocker (Schauspieler)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Actor-Werner-Stocker-private.jpeg
Werner Stocker
Datei:Stocker Werner.jpg
Grabstätte von Werner Stocker

Werner Stocker (* 7. April 1955 in Flintsbach am Inn; † 27. Mai 1993 in Starnberg<ref>Bernd-Ulrich Hergemöller: Mann für Mann. ISBN 3-643-10693-9, S. 1146.</ref>) war ein deutscher Schauspieler.

Leben

Nach seinem Abitur am Finsterwalder-Gymnasium in Rosenheim studierte er Germanistik in München. Nachdem er während des Studiums in dem französischen TV-Film Les Rebelles (1977) mitgewirkt hatte, entschloss er sich zu einer Schauspielausbildung. Von 1976 bis 1979 absolvierte er die Neue Münchner Schauspielschule von Ali Wunsch-König.<ref>Hermann J. Huber: Langen Müller’s Schauspielerlexikon der Gegenwart, S. 987.</ref>

Mit der Rolle des Christoph Probst in Michael Verhoevens Kinoerfolg Die weiße Rose gelang Stocker 1981 der Durchbruch. Weiter bekannt wurde er durch seine Darstellung des Albert in Joseph Vilsmaiers Erstlingsfilm Herbstmilch. Internationale Popularität erlangte er durch die Rolle des Priesters Darius in der kanadisch-französischen TV-Serie Highlander (1992–1993).

Am 27. Mai 1993 erlag Stocker nach kurzer Krankheit im Alter von 38 Jahren den Folgen eines Gehirntumors.<ref>Schicksalsschlag für die Filmfamilie. In: abendzeitung-muenchen.de. Abgerufen am 22. März 2016.</ref> Zur Todesursache gibt es unterschiedliche Angaben.<ref>Bernd-Ulrich Hergemöller: Mann für Mann: biographisches Lexikon zur Geschichte von Freundesliebe und mannmännlicher Sexualität im deutschen Sprachraum, Teil 1. LIT Verlag, Münster 2010, ISBN 3-643-10693-9, S. 1146</ref> Stockers Grab befindet sich auf dem Friedhof seines Geburtsortes Flintsbach am Inn.<ref>knerger.de: Das Grab von Werner Stocker</ref>

Filmografie (Auswahl)

Hörspiele

  • Die Grandauers und ihre Zeit (1979–1985)

Literatur

  • Hermann J. Huber: Langen Müller’s Schauspielerlexikon der Gegenwart. Deutschland. Österreich. Schweiz. Albert Langen • Georg Müller Verlag GmbH, München • Wien 1986, ISBN 3-7844-2058-3, S. 987.
  • Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts. Band 7: R – T. Robert Ryan – Lily Tomlin. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 507 f.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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