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Werner Schuch

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Werner Schuch

Werner Wilhelm Gustav Schuch<ref name="Bio Kstl.-Lex.">Hermann Alexander Müller: Schuch, Werner Wilhelm Gustav, in ders.: Biographisches Künstler-Lexikon der Gegenwart. Die bekanntesten Zeitgenossen auf dem Gebiet der bildenden Künste aller Länder mit Angabe ihrer Werke, Leipzig: Verlag des Bibliographischen Instituts, 1882, S. 40; Google-Books</ref> (* 2. Oktober 1843 in Hildesheim; † 24. April 1918 in Berlin; vollständiger Name: Werner Wilhelm Gustav Schuch) war ein deutscher Architekt, Hochschullehrer und Maler.

Leben

Datei:Werner Schuch - Blick von Taormina auf den Ätna.jpg
Werner Schuch: Blick von Taormina auf den Ätna
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Werner Schuch: Das Hünengrab, Ölgemälde (1881)

Schuch studierte von 1860 bis 1864 Architektur an der Polytechnischen Schule Hannover. Hier schloss er sich der Landsmannschaft Slesvico-Holsatia, dem späteren Corps Slesvico-Holsatia, an.<ref>100 Jahre Weinheimer Senioren-Convent. Bochum 1963, S. 140–141.</ref> Er war ein Schüler von Conrad Wilhelm Hase, in dessen Architekturbüro er nach Abschluss des Studiums bis 1866 arbeitete. Danach wirkte er bei Adelbert Hotzen als Bauleiter bei der Renovierung der Stiftskirche St. Materniani et St. Nicolai in Bücken. Nach einem Parisaufenthalt 1866/1867 war er in den preußischen Provinzen Hannover und Westfalen als Privatarchitekt tätig. Ab 1868 arbeitete er als Architekt für die Hamburg-Venloer Bahn in Osnabrück.

1872 begann Schuch seine Lehrtätigkeit an der Polytechnischen Schule Hannover (ab 1879: Technische Hochschule Hannover). Hier wurde er 1875 zum Professor für Baukunst ernannt. Seine Lehrtätigkeit beendete Schuch 1883, als er sich ausschließlich als freischaffender Maler betätigte. Bereits 1871 war Schuch dem Hannoverschen Kunstverein beigetreten und hatte sich seit 1872 intensiv mit der Malerei beschäftigt. 1876/1877 studierte er Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf.<ref>Museum Kunstpalast: Künstler und Künstlerinnen der Düsseldorfer Malerschule (Auswahl, Stand: November 2016, kunstpalast.de PDF).</ref> Nach seinem Rückzug von seiner Lehrtätigkeit als Architekt ließ sich Schuch zunächst in München und später in Berlin und Dresden nieder. Zu seinem malerischen Werk gehören überwiegend Historien- und Schlachtenbilder, darunter eines seiner Hauptwerke, das 1888 entstandene Wandgemälde Die Völkerschlacht bei Leipzig in der Ruhmeshalle Berlin im Zeughaus Berlin. Darüber hinaus schuf Schuch einige Landschaftsgemälde. 1876 vollendete Werner Schuch das Gemälde Leichenzug Gustav Adolfs, das die „Verbindung für historische Kunst“ 1877 erwarb. Er variierte das in der Düsseldorfer Malerei gepflegte Thema des Todes Gustav Adolfs und stellte sich mit diesem Werk in die antirömische und antikatholische Tradition des Kulturkampfes jener Jahre.<ref>Siegfried Müller: Der Dreißigjährige Krieg in der deutschen Historien- und Genremalerei des 19. Jahrhunderts. Eine Bestandsaufnahme. In: 1648. Krieg und Frieden in Europa. Band 2, S. 657–664 (Digitalisat)</ref>

Ehrungen

  • 1886: Kleine Goldene Medaille der Kunst

Literatur

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  • Ludwig Schreiner: Die Gemälde des neunzehnten und zwanzigsten Jahrhunderts in der Niedersächsischen Landesgalerie Hannover. Textband, Niedersächsisches Landesmuseum, Hannover 1973, S. 437 f.
  • Günther Kokkelink, Monika Lemke-Kokkelink: Baukunst in Norddeutschland. Architektur und Kunsthandwerk der Hannoverschen Schule 1850–1900. Schlüter, Hannover 1998, ISBN 3-87706-538-4.
  • Hugo Thielen: Schuch, Werner Wilhelm Gustav. In: Dirk Böttcher, Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein, Hugo Thielen: Hannoversches Biographisches Lexikon. Von den Anfängen bis in die Gegenwart. Schlütersche, Hannover 2002, ISBN 3-87706-706-9, S. 324 (books.google.de).
  • Vorlage:DeutBiogrEnz
  • Hugo Thielen: Schuch, Werner Wilhelm Gustav. In: Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein (Hrsg.) u. a.: Stadtlexikon Hannover. Von den Anfängen bis in die Gegenwart. Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 551.

Weblinks

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Einzelnachweise

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