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Werner Schröder (Theologe)

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Datei:Werner Schröder (Theologe).jpg
Werner Schröder nach einer Eisernen Hochzeit in Strackholt (2016)

Werner Schröder (* 15. September 1924 in Nordleda; † 13. Oktober 2019 in Aurich<ref>Pressemitteilung der hannoverschen Landeskirche, 14. Oktober 2019.</ref>) war ein evangelischer Theologe.

Leben

Schröders Eltern waren der Tischlermeister Wilhelm Schröder und seine Frau Martha geb. Rieper. Mit 18 Jahren kam Schröder 1942 zum Heer (Wehrmacht). Als Fahnenjunker-Unteroffizier wurde er im Juli 1944 in Frankreich schwer verwundet. Er erhielt das Eiserne Kreuz II. Klasse und das Verwundetenabzeichen.<ref name="TR">Werner Schroeder (xx), in: Rainer Assmann, Ernst Napp und Ingo Nordmeyer: Die Tübinger Rhenanen (Corpsliste und Corpsgeschichte), 5. Aufl. 2002, S. 235.</ref> In der Nachkriegszeit in Deutschland studierte er evangelische Theologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen. Dort wurde er 1949 im Corps Misnia IV und im Corps Lusatia Leipzig aktiv.<ref name="KCL96">Kösener Corpslisten 1996, 100/82; 87/1103; 133/1097.</ref> 1950 wechselte er an die Eberhard-Karls-Universität. In Lusatias Kartellcorps Rhenania Tübingen war er zunächst MC. Am 24. Februar 1951 wurde er recipiert.<ref name="KCL96" /> Am 5. November 1951 inaktiviert, beendete er das Studium an der Georg-August-Universität Göttingen. 1953 bestand er dort das erste theologische Staatsexamen. Er war Vikar bei der Deutschen Seemannsmission und begleitete noch im Ruhestand Seereisen als Schiffspastor. Nachdem er 1956 in Hannover das zweite Staatsexamen bestanden hatte, war er bis 1965 Pastor in Lilienthal bei Bremen. Anschließend wirkte er elf Jahre als Superintendent des Kirchenkreises Wesermünde-Süd in Loxstedt.<ref>Kirchenkreis Wesermünde.</ref> 1976 wurde er zum Landessuperintendenten berufen. Von 1976 bis 1988 war er Landessuperintendent des Sprengels Ostfriesland-Ems der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers.<ref name="EVLKA" />

Neben seiner theologischen und diakonischen Arbeit engagierte sich Schröder unter anderem im Vorsitz der Ostfriesischen Bibelgesellschaft, im Evangelischen Dorfhelferinnenwerk Niedersachsen und als Vorstandsvorsitzender des evangelischen Sozialwerks Wichernstift in Ganderkesee.<ref name="EVLKA">Landessuperintendent Werner Schröder wird am 15. September 85 Jahre alt (EVLKA 2009).</ref> Die Deutsche Bibelgesellschaft verlieh ihm 1989 die Canstein-Medaille.<ref name="TR" />

Weblinks

Commons: Werner Schröder – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Carl Theodor Elster (1936–1947) | Wilhelm Büning (1948–1953) | Richard Siefken (1954–1966) | Gerhard Meyer (1966–1976) | Werner Schröder (1976–1988) | Volker Jürgens (1989–2001) | Oda-Gebbine Holze-Stäblein (2001–2007) | Detlef Klahr (2007-2023) | Sabine Schiermeyer (seit 2024) Vorlage:Klappleiste/Ende

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