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Werkgymnasium Heidenheim

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Werkgymnasium Heidenheim
Werkgymnasium
Schulform Gymnasium
Schulnummer 04137819
Gründung 1971<ref name="Historie" />
Adresse Römerstraße 101
89522 Heidenheim an der Brenz
Land Baden-Württemberg
Staat Deutschland
Koordinaten 48° 40′ 34″ N, 10° 10′ 41″ OKoordinaten: 48° 40′ 34″ N, 10° 10′ 41″ O
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Träger Stadt Heidenheim
Leitung Ralf Kiesel (Seit 2018)
Website www.werkgymnasium.de

Das Werkgymnasium (kurz: WeG) ist eines von vier allgemeinbildenden Gymnasien der Stadt Heidenheim und das einzige Ganztagsgymnasium im Kreis Heidenheim (Baden-Württemberg). Es ist ein mathematisch-naturwissenschaftliches Gymnasium, bei dem der Lehrplan von der fünften Klasse bis zum Abitur um „Praktische Kurse“ erweitert ist.<ref>Schulkonzept. In: www.werkgymnasium.de. Abgerufen am 16. Mai 2021.</ref>

Geschichte

Das Werkgymnasium nahm am 9. September 1971 in der Bergschule (Bergstraße 17) den Unterricht auf.<ref name="Historie">Historie. In: www.werkgymnasium.de. Abgerufen am 16. Mai 2021.</ref> Die Einweihung des Gymnasiums in der Bergschule fand am 11. Oktober 1971 im Beisein von Kultusminister Hahn statt.<ref name="Heidenheimer Chronik 1971">Heidenheimer Chronik 1971</ref> Die Grundsteinlegung für den Neubau des Werkgymnasiums in der Römerstraße 101 war am 18. Oktober 1976,<ref>Heidenheimer Chronik 1976</ref> das Richtfest wurde ca. ein Jahr später am 12. Oktober 1977 gefeiert.<ref>Heidenheimer Chronik 1977</ref>

Erich Ott wurde am 1. August 1978 kommissarischer Leiter des Werkgymnasiums.<ref>Heidenheimer Chronik 1978</ref> Der Unterricht im Neubau startete am 22. Januar 1979.<ref name="Historie" /> Am 6. Februar desselben Jahres eröffnete die Stadtbibliothek ihre Zweigstelle „Stadtbibliothek Ost“ im Werkgymnasium.<ref name="Heidenheimer Chronik 1979">Heidenheimer Chronik 1979</ref> Das Werkgymnasium wurde am 8. Oktober 1979 durch Kultusminister Herzog eingeweiht. Die Baukosten betrugen 23 Millionen DM (≈11,8 Mio. €).<ref name="Heidenheimer Chronik 1979" /> Das erste Abitur wurde am 25. Juni 1980 abgelegt.<ref>Heidenheimer Chronik 1980</ref> Der Förderverein Werkgymnasium e. V. wurde am 14. Mai 1981 in das Vereinsregister eingetragen.<ref name="Heidenheimer Chronik 1981">Heidenheimer Chronik 1981</ref> Der Baubeginn für die Sporthalle des Werkgymnasiums war am 11. Juni 1981.<ref name="Heidenheimer Chronik 1981" />

Im Dezember 1982 wurde die Modellschule Werkgymnasium zur Regelschule.<ref>Heidenheimer Chronik 1982</ref> Die Sporthalle des Werkgymnasiums wurde am 12. Oktober 1983 von Oberbürgermeister Martin Hornung ihrer Bestimmung übergeben. Die Kosten betrugen 6,4 Millionen DM (≈3,3 Mio. €).<ref>Heidenheimer Chronik 1983</ref>

Im August 2006 übernahm Werner Schölzel, der ehemalige stellvertretende Schulleiter, die Leitung des Werkgymnasiums, nachdem Erich Ott in den Ruhestand gegangen war.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.werkgymnasium.deVerabschiedung von Erich Ott (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive ) auf der Schule-Homepage, abgerufen am 3. September 2009.</ref>

Zum 1. August 2018 übernahm Ralf Kiesel, zuvor stellvertretender Schulleiter, die Leitung des Werkgymnasiums.<ref>Stabübergabe. Abgerufen am 4. August 2018.</ref>

Seit 18. Juni 2020 regelt die Verordnung über das Werkgymnasium (BWWerkGymnHeidVO) den Schulbetrieb als Gymnasium mit besonderer praktischer Ausrichtung und gebundenem Ganztagesbetrieb.<ref>Verordnung des Kultusministeriums zur Überführung von Schulversuchen in die Regelphase, zum weiteren Ausbau des Ethikunterrichts und zur Änderung schulrechtlicher Bestimmungen im Gesetzblatt Baden-Württemberg vom 17. Juli 2020, Artikel 4, ab S. 581</ref>

Das Werkgymnasium ist als Schule besonderer Art im Schulgesetz Baden-Württemberg (§107e) verankert.<ref>Landesrecht BW. Abgerufen am 6. März 2026.</ref>

Bildung

In der 5. Klasse erhalten die Schüler in Fortsetzung zur Grundschule Englischunterricht. In der 6. Klasse dürfen sich die Schüler zwischen Französisch und Russisch entscheiden.<ref name="Konzeption">@1@2Vorlage:Toter Link/www.werkgymnasium.deStruktur und Konzeption unserer Schule (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive ) (PDF; 279 kB) auf der Schule-Homepage, abgerufen am 3. September 2009.</ref>

In den Klassenstufen 5 und 6 findet der Praktische Grundkurs (PGK) statt, wobei fächerübergreifende Projekte aus Kunst, Technik und Naturphänomene durchgeführt werden.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.werkgymnasium.dePraktischer Grundkurs am Werkgymnasium (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive ) auf der Schul-Homepage, abgerufen am 3. September 2009.</ref> Schüler der Klassenstufe 7 lernen die vier Kurse kennen, aus denen sie sich ab Klasse 8 bis zum Abitur für einen entscheiden:<ref>Praktische Kurse – Werkgymnasium Heidenheim. In: www.werkgymnasium.de. Abgerufen am 24. Juni 2016.</ref>

Kurs Inhalt Beispiel
A Technisch-Ingenieurwissenschaftlich Bau eines Netzgerätes
B Naturwissenschaftlich-Experimentell Biologische und chemische Untersuchung eines Gewässers
C Visuelle Kommunikation und Produktdesign Offsetdruck/Reprografie
D Digitale Medientechnik und Mediendesign Desktoppublishing

Kultur

Neben der Theater-AG gibt es am Werkgymnasium zwei Chöre und eine Big Band.

Big Band

Jazz wird am Werkgymnasium von der WeG-Jazzband<ref name="WeG-Jazzband"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Internetpräsenz der WeG-Jazzband (Memento vom 11. September 2005 im Internet Archive)</ref> musiziert. Die von Musik- und Deutschlehrer Joachim Kocsis geleitete Band spielt primär traditionelle Arrangements beispielsweise von Duke Ellington, Spencer Williams oder Glenn Miller. Das Ensemble wird regelmäßig zu außerschulischen Veranstaltungen, wie zum Beispiel die Eröffnung des „Deutschen Katholikentages“ in Ulm und auf die Landesgartenschau in Heidenheim, eingeladen. Zwei Konzertreisen führten bisher nach Frankreich.

Schüleraustausch

Internationale Schüleraustausche finden mit Schulen folgender Städte statt:

Ehemalige Schüler

Schulleiter

  • Günter Moser (1971–1977)
  • Erich Ott (1978–2006)
  • Werner Schölzel (2006–2018)
  • Ralf Kiesel (seit 2018)

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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