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Welck (Adelsgeschlecht)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Freiherr von Welck (1792) – Gerd Hruška.png
Das Wappen des freiherrlichen Zweigs der Familie von 1792.

Welck ist der Name eines sächsischen Adelsgeschlechts, das 1785 nobilitiert wurde.

Geschichte

Die Familie erscheint 1503 mit Hans Welck als Bürger in Dresden. Die Brüder Karl und Rudolf wurden 1785 in den Reichsritterstand erhoben, Karl erhielt am 22. Juni 1792 vom Reichsvikar Kurfürst Friedrich August III. zusätzlich den erblichen Reichsfreiherrenstand.

Karls Sohn Robert begründete die verzweigte, noch heute blühende jüngere, Riesaer Linie. Sein Bruder Ludwig begründete die ältere, 1998 im Mannesstamme erloschene Oberrabensteiner Linie. Die von Rudolf begründete adelige Linie ist 1875 im Mannesstamme erloschen.

Für die Familie haben Oberrabenstein, Riesa, Friedrichshain bei Meißen und Radibor in Sachsen eine wichtige Rolle gespielt.

Seit 1891 gibt es einen Familienverband mit Sitz in Dresden.

Wappen

Das Wappen des freiherrlichen Zweigs der Familie beschreibt der Freiherrenbrief von 1792 „als einen von oben herunter geteilten oder gespaltenen Schild, in dessen vordern, oder rechtem silbernen Felde eine volle Rose ohne Stiel, in ihrer natürlichen Gestalt und Farbe erscheint. Das hintere oder linke Feld ist in fünf gleiche Teile in die Quere also geteilt, dass der obere und untere Teil blau, der zweite und vierte golden, das mittlere aber schwarz ist, in welchem letzteren zwei silberne achteckige Sterne übereinander zur Rechten, zur Linken aber ein silberner halber Mond mit rechtsgekehrten Hörnern zu sehen ist.“<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>

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Welck Grabmal in den Kreuzgängen des Franziskaner-Klosters Meißen (1911)

Persönlichkeiten

Der Familienname, einzelne Lebensumstände und Charakterzüge der Figur des Henri baron van der Welcke und seiner Frau Constanze in Louis Couperus’ Werk „De boeken der kleine zielen“ („Das Buch der kleinen Seelen“) ist durch Familienangehörige inspiriert. Eine um 1930 schriftstellerisch tätige Gertrud Freiin von Welck gab es dagegen nicht. Es gibt auch keine andere Familie, die den gleichen Namen trägt.

Literatur

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  • Stiftung Deutsches Adelsarchiv (Hrsg.): Genealogisches Handbuch des Adels. Adelslexikon, Band XVI, Band 137 der Gesamtreihe GHdA, C. A. Starke Verlag, Limburg an der Lahn 2005, S. 52–54. ISBN 3-7980-0837-X.
  • Stephan Freiherr von Welck: (Hrsg.) Lebensbilder II - Welcksche Frauen - , Uelzen 2018.
  • Stephan Freiherr von Welck: Die Familie der Freiherren von Welck in Riesa, in: Sächsische Heimat Blätter 2019, Jg. 65, Hrsg. Zentrum für Kultur/Geschichte, Käbschütztal Ot. Niederjahna 2019, S. 247–251. PDF

Sekundärliteratur

  • Georg Gotthelf Welck: Der Durchzug Salzburger Emigranten durch Meissen. Nach dem Berichte des Stadtschreibers Georg Gotthelf Welck. In: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Meißen. Band 1, Heft 2, 1883, S. 72–77.
  • Alfred Leicht: Lebensläufe verdienter Meißner. 4. Der Stadtschreiber Georg Gotthelf Welck und Freiherr Carl Wolfgang Maximilian von Welck, Kreisamtmann zu Meißen. In: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Meißen. Band 3, 1894, S. 464–470.
  • Heinrich Erwin Ferdinand von Feilitzsch: Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meissnischen Adels von 1570 bis ca. 1820. Starke, Großenhain, 1896, S. 347.
  • Henrich Freiherr von Welck: Auszüge aus den Papieren eines Sachsen. In: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Meißen. Band 8, 1910/1913, S. 105–161.
  • Andreas Hoffmann: Parteigänger im Vormärz, Weltanschauungsparteien im sächsischen Landtag 1833–1848, in: Studien und Schriften zur Geschichte der sächsischen Landtage, Band 4, Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2019. ISBN 978-3-7995-8463-0.
  • Andreas Thüsing: Sächsischer Adel in der Zeit des Nationalsozialismus, in: Martina Schattkowsky (Hrsg.): Adelige Lebenswelten in Sachsen, Kommentierte Bild- und Schriftquellen, Böhlau Verlag, Köln/Weimar/Wien 2013, S. 472–479. ISBN 978-3-412-20918-6.
  • Stephan Freiherr von Welck: Heinrich Freiherr von Welck (1899–1945) und Johan van Regteren Altena (1899–1980). Eine deutsch-niederländische Freundschaft in politisch schwierigen Zeiten, in: Lars-Arne Dannenberg u. Matthias Donath (Hrsg.): Lebensbilder des sächsischen Adels III, Königsbrück 2018, S. 143–190.

Weblinks

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Einzelnachweise

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