Zum Inhalt springen

Weinviertel Niederösterreich

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Svs-Tischtennis.png
Logo des ehemaligen SVS Niederösterreich

Weinviertel Niederösterreich war ein Tischtennisverein aus Wolkersdorf im Weinviertel, Niederösterreich. Er war mit einer Mannschaft in der Superliga vertreten und spielte außerdem in der European Champions League.

Geschichte

1998 entstand aus den Vereinen SV Schwechat und Union Wolkersdorf der SVS Niederösterreich. Ziel war es, eine spielstarke Mannschaft zu gründen, um beide Städte sowie auch das Bundesland Niederösterreich national und international zu präsentieren. Der neue Verein finanzierte sich aus Fördermitteln des Landes Niederösterreich, der Stadt Schwechat und über namhafte Sponsoren. Die Heimstätten des SVS waren abwechselnd die Städte Wolkersdorf und Schwechat.

Bereits in der Saison 1999/2000 erreichte der Verein erstmals das Finale der ETTU Champions League, verlor dort aber klar gegen Borussia Düsseldorf. In den beiden folgenden Jahren erreichte der SVS erneut das Finale der Champions League und verlor jeweils gegen Royal Villete Charleroi. Ab der Saison 2006/07 wurden die Vereine SV Schwechat und SVS NÖ fusioniert<ref name="Ges"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geschichte (Memento vom 16. Dezember 2014 im Internet Archive) (abgerufen am 29. Dezember 2015)</ref> (1998 wechselten nur die Profispieler von Schwechat zu Niederösterreich), und der SVS NÖ verlor im vierten Antreten im Finale der ETTU Champions League erneut gegen Charleroi. Beim insgesamt fünften Finale der Champions League in der Saison 2007/08 gewann der SVS Niederösterreich erstmals mit einem Gesamtergebnis von 6:2 gegen Charleroi.<ref name="Ges" /> In der folgenden Champions-League-Saison 2008/09 standen sie als Gruppensieger bereits vorzeitig fest<ref>EChL: SVS trotz Niederlage Gruppensieger (31. Jänner 2009)</ref>, schieden jedoch im Viertelfinale gegen G.V. Hennebont T.T. mit einem Gesamtscore von 3:6 aus.<ref>EChL: Endstation Viertelfinale für den SVS Artikel vom 29. März 2009 (abgerufen am 24. Januar 2018)</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Final Rounds (Memento vom 14. April 2009 im Internet Archive) (abgerufen am 8. Oktober 2012)</ref> In den Folgejahren konnte der Verein nicht mehr an seine Erfolge in der Champions League anknüpfen.

Zum Ende der Saison 2014/15 stieg der SV Schwechat aus der Kooperation aus und der Verein nannte sich in Weinviertel Niederösterreich um. Die Spielstätte war seitdem statt der Werner Schlager Academy in Schwechat die Wolkersdorfer Schlossparkhalle.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Aus SVS NÖ wurde nach 16 Jahren Weinviertel NÖ (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive) Kleine Zeitung, 22. Juni 2014.</ref> 2016 gewann das Team den ETTU Cup. Am Ende der Saison 2015/16 löste sich der Verein auf.<ref name="tt-2016-5" />

Mannschaft 2015/16

Erfolge

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="dts-2000-4">Bericht und Ergebnisse: Zeitschrift DTS, 2000/4 Seite 26–27 + 30</ref> <ref name="tt-2016-5">Zeitschrift tischtennis, 2016/5 Seite 6</ref> </references>

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1998/99: Caen Tennis de Table | 1999/2000: Borussia Düsseldorf | 2000/01: Royal Villette Charleroi | 2001/02: Royal Villette Charleroi | 2002/03: Royal Villette Charleroi | 2003/04: Royal Villette Charleroi | 2004/05: TTV RE-BAU Gönnern | 2005/06: TTV RE-BAU Gönnern | 2006/07: Royal Villette Charleroi | 2007/08: SVS Niederösterreich | 2008/09: Borussia Düsseldorf | 2009/10: Borussia Düsseldorf | 2010/11: Borussia Düsseldorf | 2011/12: Gazprom Fakel Orenburg | 2012/13: Gazprom Fakel Orenburg | 2013/14: AS Pontoise-Cergy TT | 2014/15: Gazprom Fakel Orenburg | 2015/16: AS Pontoise-Cergy TT | 2016/17: Gazprom Fakel Orenburg | 2017/18: Borussia Düsseldorf | 2018/19: Gazprom Fakel Orenburg | 2019/20: – | 2020/21: Borussia Düsseldorf Vorlage:Klappleiste/Ende