Weißrand-Wolfsmilch
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| Weißrand-Wolfsmilch | ||||||||||||
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| Datei:Euphorbia marginata001.jpg
Weißrand-Wolfsmilch (Euphorbia marginata) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Euphorbia marginata | ||||||||||||
| Pursh |
Die Weißrand-Wolfsmilch (Euphorbia marginata), auch Schnee auf dem Berge, Bergschnee, Amerikanisches Edelweiß oder Braut und Bräutigam Pflanze genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Wolfsmilch (Euphorbia) innerhalb der Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae).
Beschreibung
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Vegetative Merkmale
Die Weißrand-Wolfsmilch ist eine einjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von etwa 0,8 Metern erreicht. Sie wächst zunächst unverzweigt, später jedoch vom Zentralstängel ausgehend verzweigt bis buschig. Die Grundblätter sind grün. Es besteht eine gewisse Ähnlichkeit mit dem nicht verwandten Edelweiß (Leontopodium nivale subsp. alpinum), das zu den Korbblütlern (Asteraceae) gehört.
Generative Merkmale
Die Blütezeit liegt überwiegend im August und September. Die Hochblätter sind weiß und zeigen einen meist schmalen grünen Mittelteil. Die „eigentlichen“ Blüten sind klein, unscheinbar und weißlich-grünlich gefärbt und befinden sich in der Mitte der Hochblätter.
Die Kapselfrüchte sind dreigeteilt und kurz behaart. Die hell-braunen Samen sind glatt. Die Samen werden aus den aufspringenden Kapselfrüchten in die Umgebung verteilt.
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 56.<ref name="IPCN" />
Inhaltsstoffe
Alle Teile der Weißrand-Wolfsmilch enthalten Milchsaft, der beim Menschen leichte Hautreizungen hervorrufen kann. Dies ist auf die Substanz Phorbolester zurückzuführen.<ref name="giftpflanzenCom" />
Ökologie
Vorlage:Hinweisbaustein Die einjährige Weißrand-Wolfsmilch sät sich von selbst aus.
Vorkommen
Die Heimat der Weißrand-Wolfsmilch sind die westlichen bis zentralen Vereinigten Staaten und das östliche bis südliche Mexiko.<ref name="POWO" /> In Eurasien und in Südamerika ist sie ein Neophyt.<ref name="POWO" /> In Mitteleuropa wurde sie selten verwildert beobachtet.<ref name="Schmeil-Fitschen2024" /> Vorlage:HinweisbausteinSie gedeiht meist an sonnigen Standorten.
Taxonomie
Die Erstbeschreibung von Euphorbia marginata erfolgte 1813 durch Frederick Traugott Pursh in Flora Americae Septentrionalis, or, A systematic arrangement and description of the plants of North America. Volume 2, 1814, S. 607.<ref name="Tropicos" /> Synonyme für Euphorbia marginata <templatestyles src="Person/styles.css" />Pursh sind: Euphorbia bejariensis <templatestyles src="Person/styles.css" />DC., Euphorbia bonplandii <templatestyles src="Person/styles.css" />Sweet, Euphorbia leucoloma <templatestyles src="Person/styles.css" />Raf., Euphorbia marginata <templatestyles src="Person/styles.css" />Kunth nom. illeg., Euphorbia marginata var. uloleuca <templatestyles src="Person/styles.css" />Engelm. & A.Gray, Euphorbia torrida <templatestyles src="Person/styles.css" />DC., Euphorbia variegata <templatestyles src="Person/styles.css" />Sims.<ref name="POWO" />
Nutzung
Vorlage:Hinweisbaustein Die Weißrand-Wolfsmilch wird als Zierpflanze verwendet.
Literatur
- Christopher Brickell, The Royal Horticultural Society: Die große Pflanzen-Enzyklopädie, Band 1, Dorling Kindersley Verlag GmbH, München, 2010, ISBN 978-3-8310-1729-4.
- Das große Ulmer Gartenlexikon, Ulmer KG, Stuttgart, 2010, ISBN 978-3-8001-6710-4.
Einzelnachweise
<references> <ref name="Tropicos"> Euphorbia marginata bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="IPCN"> Euphorbia marginata bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="giftpflanzenCom"> Datenblatt Euphorbia marginata bei www.giftpflanzen.com. </ref> <ref name="Schmeil-Fitschen2024"> Michael Koltzenburg: Euphorbia. In: Schmeil-Fitschen: Die Flora Deutschlands und angrenzender Länder. 98. Auflage. Verlag Quelle & Meyer, Wiebelsheim 2024. ISBN 978-3-494-01943-7. S. 459. </ref> <ref name="POWO"> Datenblatt Euphorbia marginata bei POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew Science. </ref> </references>