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Wassili Iwanowitsch Tupikow

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Datei:Vasily Tupikov.jpg
Wassili I. Tupikow

Wassili Iwanowitsch Tupikow ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), * 31. Dezember 1901 in Kursk; † 20. September 1941) war ein sowjetischer Offizier, zuletzt Generalleutnant. Er war von Dezember 1940 bis zum Beginn des Deutsch-Sowjetischen Krieges als Militärattaché der Sowjetunion an der Botschaft in Berlin tätig.<ref>Gerd R. Ueberschär, Robert Buck: Der Zwanzigste Juli 1944, Bund-Verlag, 1994, S. 285.</ref> Hier pflegte er eine enge Zusammenarbeit mit dem dort auch tätigen Marineattaché Michail Alexandrowitsch Woronzow (1900–1986). Sie nutzten beiden weitestgehend die gleichen Ressourcen, die Büronutzung, Kommunikationswege und Chiffriermittel betreffend. Als Stellvertreter von Tupikow arbeitete Oberstleutnant Nikolai Ljachterow (1905–1991) an der Botschaft.

Während die Berichte von Woronzow an den Generalstab der sowjetischen Marine weitergeleitet wurden, gingen seine Berichte an Georgi Schukoski, den Chef des Generalstabes der Roten Armee. Beiden militärischen Attachés gelang es bereits in der Vorbereitungsphase des Unternehmens Barbarossa wichtige, geheim zu haltenden Informationen über den geplanten Angriff, die Mobilisierung der deutschen Streitkräfte und auch fast genau den tatsächlichen Angriffstermin nach Moskau zu übermitteln. Sein großer Vorteil in diesem verantwortungsvollen Amt war, dass er ein ausgezeichneter Analytiker war. Durch sein enges Zusammenspiel

Zu Beginn des Krieges diente Generalleutnant Tupikow als Chef des Stabes der sowjetischen Südwestfront unter Führung von Generaloberst Michail Kirponos. In der Kesselschlacht bei Kiew fielen beide Offiziere am 20. September 1941.<ref>Walter Lammers (Hrsg.): "Fahrtberichte" aus der Zeit des deutsch-sowjetischen Krieges 1941, Harald Boldt Verlag, 1988, 71.</ref>

Einzelnachweise

<references/>

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