Wasserturm Bremerhaven-Lehe (Langener Landstraße)
| Wasserturm Bremerhaven-Lehe (Langener Landstraße) | |
|---|---|
| Daten | |
| Baujahr: | 1885/86 |
| Turmhöhe: | 38 m |
| Volumen des Behälters: | 500 m³ |
| Stilllegung: | 1996 |
| Ursprüngliche Nutzung: | Trinkwasserversorgung |
Der Wasserturm von Bremerhaven-Lehe an der Langener Landstraße – von den Einheimischen auch „Dickschädel“ genannt – ist der drittälteste von vier Wassertürmen auf heutigem Bremerhavener Gebiet.<ref name="ImmoTips">ImmoTips 2/2006: Ein imposantes Bauwerk im Wandel - 120 Jahre Leher Wasserturm an der Langener Landstraße in Bremerhaven (PDF; 240 kB).</ref><ref name="NZ2005"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Nordsee-Zeitung: Dickschädel als Ladenhüter, 22. Februar 2005 ( vom 18. Oktober 2006 im Internet Archive)</ref> Siehe auch Liste der Wassertürme in Bremerhaven.
Das Bauwerk wurde 2013 unter Bremer Denkmalschutz gestellt.<ref>Denkmaldatenbank des LfD Bremen Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.</ref>
Bauwerk
Die Grundsteinlegung erfolgte am 20. Juni 1885.<ref>Nordsee-Zeitung: Noch lange nicht ausgepumpt, 29. März 2010</ref> Im Folgejahr wurde der Wasserturm in Betrieb genommen.
Merkmal des runden Backsteingebäudes ist ein kräftig ausragender Turmkopf mit flachem Kegeldach. Der Turmkopf enthält einen eisernen Intze-Hochbehälter mit eingewölbtem Kugelboden. Sein Fassungsvermögen beträgt 500 Kubikmeter Wasser.
Geschichte
Erbaut wurde der Turm im Zuge des Ausbaus der Trinkwasserversorgung der Stadt Bremerhaven. Das dazugehörige Wasserwerk entstand im noch weiter nördlich gelegenen Langen, heute Stadt Geestland. Der Wasserturm wurde von der Stadt Bremerhaven in Lehe, dem nördlichen Nachbarort Bremerhavens, errichtet. Die zwei Etagen im Ständerteil des Turms dienten nach dem Zweiten Weltkrieg als Behelfsunterkunft. 1992 wurde der Wasserturm saniert und ein neues Dach installiert. 1996 stellten die damaligen Stadtwerke Bremerhaven AG<ref>Unsere Geschichte. Abgerufen am 1. Oktober 2025.</ref> den Betrieb des Wasserturms ein. Der Unterhalt des Turms kostete 20.000 Euro jährlich. Der Versuch, den Wasserturm in eine Diskothek umzunutzen, scheiterte an Sicherheitsauflagen der Baubehörde. Ab 2003 wurde das Gebäude zum Verkauf angeboten. 2005 ging der Turm in Privatbesitz über. 1997 blieben Bestrebungen, den Turm unter Denkmalschutz zu stellen, erfolglos.<ref name="ImmoTips" /><ref name="NZ2005" /><ref>Nordsee-Zeitung: Liebe für den langen Lulatsch (PDF; 407 kB), 31. August 2005</ref>
Literatur
- Jens U. Schmidt: Wassertürme in Bremen und Hamburg. Hansestädtische Wassertürme. Regia-Verlag, Cottbus 2011, ISBN 978-3-86929-190-1.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Koordinaten: 53° 34′ 28,7″ N, 8° 35′ 47,8″ O
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