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Warten auf Godot

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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Daten
Titel: Warten auf Godot

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Originaltitel: En attendant Godot

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Gattung: Meistens als Absurdes Theater eingeordnet

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Originalsprache: Französisch

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Autor: Samuel Beckett

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Musik:

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Erscheinungsjahr: 1952

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Uraufführung: 5. Januar 1953

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Ort der Uraufführung: Théâtre de Babylone, Paris

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Spieldauer der Uraufführung {{{Länge}}}

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Regisseur der Uraufführung {{{Regie}}}

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Ort und Zeit der Handlung:

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Personen
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  • Lucky
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  • Ein Junge

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Warten auf Godot<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> (französischer Originaltitel: En attendant Godot) ist ein Theaterstück von Samuel Beckett, dessen Thema die ausbleibende moralische Reaktion der europäischen Gesellschaften auf die doppelte Katastrophe von Holocaust und Zweitem Weltkrieg ist. Dieses vergebliche Warten wurde verkürzt als Inbegriff eines absurden Theaters verstanden.

„Das Stück war einer der größten Erfolge der Nachkriegszeit und die Faszination, die von diesem Stück ausgeht, ist bis heute nahezu ungebrochen.“<ref>Kindlers neues Literatur-Lexikon. Studienausgabe, Kindler 1996, siehe Literatur, S. 377.</ref> Becketts Weltruhm beruht nicht zuletzt auf diesem Theaterstück, dessen Titel inzwischen international zur Redewendung wurde, die – dem Stück nicht folgend – einen unausweichlichen, existentiellen Zwang zu vergeblichem Warten behauptet.<ref>Der Dialog habe nur die Funktion, „das scheinbar Evidente, nämlich das Warten, zu registrieren und die Langeweile dieses Wartens erträglich zu machen. (…) [Es] wird kein Ausweg aus der problematischen Situation der Wartenden gefunden.“ Kindlers neues Literatur-Lexikon. Studienausgabe, Kindler 1996, siehe Literatur, S. 377.</ref>

Beckett hat es im Herbst 1948 begonnen, Anfang 1949 fertiggestellt und 1952 publiziert. Nachdem er lange vergeblich nach einer Aufführungsmöglichkeit gesucht hatte, wurde es schließlich am 5. Januar 1953 vom Théâtre de Babylone in Paris uraufgeführt. Regisseur der Premiere war Roger Blin, der selbst als Pozzo mitspielte. Die Aufführung war überraschend erfolgreich und verhalf Beckett zu seinem Durchbruch als Autor. Die erste Inszenierung im deutschsprachigen Raum (Übersetzung mit kleinen inhaltlichen Änderungen von Elmar Tophoven in Abstimmung mit Beckett) fand am 8. September 1953 im Schlosspark Theater in Berlin unter der Regie von Karl Heinz Stroux statt. 1955 kam Becketts englischsprachige Fassung des Stückes als Waiting for Godot in London auf die Bühne.<ref>Vgl. Hubert Zapf und Martin Middeke: Samuel Beckett und das absurde Theater. In: Hans Ulrich Seeber (Hrsg.): Englische Literaturgeschichte. 5., erw. Auflage. J. B. Metzler, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-476-02421-3, S. 424–426, hier S. 424, sowie {{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}{{#ifeq: 0 | 0

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Übersicht

Datei:Esperando a Godot, Buenos Aires 1956.jpg
Jorge Petraglia, Roberto Villanueva, Leal Rey (Revista Teatro in Buenos Aires, 1956)

Die Landstreicher Estragon und Wladimir warten schon den zweiten Tag auf eine Antwort des ihnen nur vage bekannten Godot.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> Diese sie in „Bittsteller“ verwandelnde Anfrage blockiert alle Versuche des Weggehens und der Neuorientierung: „Nichts zu machen!“<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> Weil vor allem Estragon an dem ereignislosen Nichtstun so zu leiden beginnt, dass er mehr als zehnmal den Wunsch äußert, das Warten abzubrechen,<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> vertreiben sich die beiden mit einer Reihe von Spielen die Zeit.

Auch am zweiten Tag erscheint ein Junge als Bote Godots, der ihnen mitteilt, Godot werde nicht heute, bestimmt aber morgen kommen. Ihr hoffnungsvolles Warten wird durch den Auftritt eines Herrn Pozzo und seines Dieners Lucky unterbrochen, die zeitweilig für Abwechslung sorgen. Das Stück endet mit dem nicht endenden Warten.

Aspekte des Inhalts

Verantwortungsverweigerung und moralische Inkonsequenz

Datei:Waiting for Godot in Doon School.jpg
Vladimir und Estragon (Indien, 2010)

Neben das titelgebende symbolische Warten, den Verlust an Initiative, treten im ersten und vor allem zweiten Akt andere Themen von allgemeiner Relevanz: die Gewalt auf der Straße,<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> die Ausbeutung anderer<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> und vor allem der Tod von Millionen Menschen, deren Asche und Gebeine die Überlebenden zu einer Reaktion auffordern.<ref>Diese Schlüsselstelle des Stücks wird von Esslin (siehe Literatur, S. 45) so interpretiert, dass hier die Stimmen „nach den Geheimnissen des Seins und des Ich fragen“ und die beiden Landstreicher vor dem Leiden und der Angst fliehen, „die aus der Konfrontation mit der Wirklichkeit menschlicher Existenz entspringen“ – ein Zusammenhang mit dem hier offenbar gemeinten Holocaust und den Opfern des Zweiten Weltkriegs (die Millionen Tote, das Rauschen ihrer Asche…) wird nicht gesehen.</ref> Vor allem durch Letzteres fühlen sich Estragon und Wladimir stellvertretend für die ganze Menschheit angesprochen: „An dieser Stelle und in diesem Augenblick sind wir die Menschheit, ob es uns passt oder nicht.“<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> Dieser Hinweis auf eine globale christliche Verantwortung wird mehrmals von Estragon in den Gesprächen erwähnt. Damit präzisiert er das Ziel ihres Wartens: eine moralische Antwort der Zivilisation auf Massenmord und Krieg.

Um der Reflexion über die Ursachen der Katastrophen und der damit verbundenen Verantwortung zu entgehen, erfinden Estragon und Wladimir nun eine Reihe von Spielen, die ihre Erinnerung an die Gräuel zerstreuen und ihre Denk- und Empathieverweigerung kaschieren: das An- und Ausziehen der Schuhe, das schnelle Tauschen ihrer Hüte, das Nachahmen von Pozzo und Lucky, die wechselseitige Beschimpfung – und dann wieder die Bekräftigung ihrer Freundschaft, dann Leibesübungen, dann die Suche nach Namen …<ref>Esslin subsumiert diese Denk-Verhinderungs-Spiele als „Ulk“, Wladimir und Estragon seien „Partner in einem Komiker-Duett.“ (Siehe Literatur, S. 33)</ref> Das Bühnengeschehen ist für die beiden Figuren an der Oberfläche ein aktives Warten aus tödlicher Langeweile,<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}} Kindlers Literatur-Lexikon kommentiert: „Der Dialog ist aller Funktionen entkleidet (…) er entwickelt keine ethischen oder politischen Reformprogramme, er bietet keine Deutung der Probleme menschlicher Existenz an.“ Kindlers neues Literatur-Lexikon. Studienausgabe, Kindler 1996, siehe Literatur, S. 377.</ref> darunter aber die Verdrängung moralischer Konsequenzen nach dem massenhaften Tod. In einem kurzen Moment der Erleuchtung kann Wladimir daher irritiert fragen, ob die Zerstreuungsspiele „unseren Verstand vor dem Untergang“ bewahren oder ihn, im Gegenteil, in eine moralische „Nacht unergründlicher Tiefen“ führen.<ref>Beckett: Warten auf Godot. S. 84.</ref>

Auch die Detailanalysen zeigen deutlich den Kern des Stücks, der Becketts Intentionen nicht nur über den gesprochenen Text vermittelt, sondern auch über Haltung und Verhalten der Figuren. Esslin zitiert beispielsweise eine Dissertation über Beckett, in der „nicht weniger als fünfundvierzig Szenenanweisungen“ im Stück aufgezählt werden, in denen „eine Figur die aufrechte Haltung, das Symbol der menschlichen Würde, verliert“, so dass diese Wiederholungen den Widerspruch von Anspruch und Wirklichkeit betonen.<ref>Esslin, siehe Literatur, S. 33.</ref> Auch eine sich wiederholende winzige Handlungssequenz verweist auf dieses Thema: Beckett lässt seine Figuren sechs Mal das Ende des Wartens vereinbaren, das sie dann, performativ widersprüchlich, nicht umsetzen: „Wir gehen? – Gehen wir! Sie gehen nicht von der Stelle.“<ref>Beckett: Warten auf Godot, S. 99; ebenfalls 13, 46, 51, 59, 71.</ref> Indem die beiden Landstreicher sich mehrfach eine Handlung versprechen, die sie sofort nicht ausführen, wird ihr Bühnenauftritt zu einer Allegorie zivilisatorischer Inkonsequenz: Hier versagt die von ihnen repräsentierte Menschheit bei der Einlösung ihrer moralischen Verpflichtung, auf millionenfachen Tod und Massenmord zu reagieren. Das mit dem Stück populär verbundene unaufhörliche Warten ist nur die äußerste Schicht des moralischen Versagens bei der Antwort der Menschheit auf den Holocaust.

Scheitern der Intellektuellen

Datei:En attendant Godot, Festival d'Avignon, 1978.jpeg
Warten auf Godot, Festival d’Avignon, 1978

Auch der Landbesitzer Pozzo, der später mit seinem Diener-Sklaven Lucky vorbeizieht, unterstreicht die ethische Dimension der Handlung. Pozzo ist ein reicher Tyrann, der sich Lucky, den angeblich „Glücklichen“, als Lastenträger und „Hofnarren“ hält.<ref>Beckett: Warten auf Godot. S. 37: „Früher hatte man Hofnarren. Heutzutage hat man Knucks. Wenn man es sich leisten kann.“</ref> Pozzo treibt seinen mehrfach als „Schwein“ angesprochenen<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> und mit Koffern schwer beladenen Diener im ersten Akt wie einen entkräfteten Packesel an einem Strick um den Hals vor sich her, lässt ihn auf Kommando apportieren und tanzen. Mit knallender Peitsche fordert er gleichsam als Höhepunkt seiner Darbietungen Lucky dazu auf, „laut zu denken“. Was dabei herauskommt, ist ein wirrer Monolog über das „Abmagern“, das „Kleiner-Werden“, das Steckenbleiben und das „Unvollendete“ der Intellektuellen.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> Bei ihrem späteren Auftritt im zweiten Akt, nach einem Zeitsprung, ist Pozzo inzwischen blind und Lucky stumm geworden – mit ihrer Hinfälligkeit personifizieren sie die Auszehrung eines gesellschaftlichen Systems der Unterdrückung und Affirmation.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>

Deutung und Rezeption

Moralische Interpretation

Datei:En attendant Godot, Festival d'Avignon, 1978 f22.jpg
Warten auf Godot, Festival d’Avignon, 1978

Eine plausible Interpretation muss die Textur der Wiederholungen – das Warten auf die Erfüllung eines Versprechens, Estragons Vergesslichkeit, die Spiele-Sequenz, die gebeugten Haltungen und die folgenlosen Bewegungsankündigungen – kohärent verbinden können, sonst wäre sie gescheitert. Im Kern ist daher in Warten auf Godot das Thema die Doppelstruktur der Selbstfesselung: An der Oberfläche geht es einer Verabredung wegen um die Fortsetzung eines unbefristeten Wartens durch die Erfindung mehrerer Spiele. Auf der Ebene darunter, beim Blick auf den wiederholt angesprochenen Holocaust und Zweiten Weltkrieg, geht es darum, die eigenen moralischen Ansprüche zu überspielen und den christlichen Fragen nach den Ursachen millionenfachen Sterbens auszuweichen.

Was im ersten Fall noch als Clownerie oder „absurdes Theater“ zweier Landstreicher erscheint, wird im zweiten Fall zur Kritik an der moralischen Verweigerung einer Welt, sich rückblickend mit ihren Traumata zu beschäftigen und an der Verhinderung der nächsten zu arbeiten. Daher ist auch die das Stück eröffnende und mehrfach wiederholte Formel „Nichts zu machen“<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> doppeldeutig: An der Oberfläche drückt sie resignierend ein Wir können nichts machen! aus, die Unmöglichkeit, Godots Antwort zu beschleunigen. Auf der darunter liegenden Ebene wird daraus ein Wir sollten nichts machen!, die einverständige Aufforderung, den Ursachenfragen und der humanen Verantwortung nicht weiter nachzugehen. Ohne diesen doppelten Blick wird die moralische Kritik Becketts unsichtbar im rein Absurden.

Historische Interpretation

Die Entstehung des französischen Originals und der Originaltext stützen eine „moralische“ Interpretation: In einer frühen Manuskriptfassung trug die Figur Estragons den Namen „Levy“ und im französischen Original gibt es mehrere Ortsbezeichnungen, die sich auf jüdische Einrichtungen in Paris beziehen.<ref>Vergleiche Temkine (siehe Literatur).</ref> Diese sind in der mit Beckett abgestimmten deutschen Übertragung nicht mehr zu erkennen. Dennoch nähert sich der in Warten auf Godot dramatisch gestaltete moralische Vorwurf auch in der deutschen Fassung der später so genannten „zweiten Schuld“, die Ralph Giordano im Verdrängen und Leugnen der „ersten Schuld“ sah, der im Kontext des Nationalsozialismus begangenen Verbrechen. Der Godot des Titels wird dann mit Verweis auf das englische Wort God und die französische Diminutiv-Endung -ot als kleiner Gott, als des Menschen besseres Ich, gedeutet, auf dessen Ankunft der Mensch vergeblich hofft. Im Kontext der „moralischen Interpretation“ personifiziert Godot sowohl die Verheißung der moralischen Verantwortung als auch ihre Korruption.<ref>Matthias Heine: Die Nazis und die Wahrheit über Becketts Godot. In: Die Welt vom 20. Juni 2008, S. 21.</ref>

Im Jahr 2008 wurde in Deutschland die bereits 2004 in Frankreich veröffentlichte These von Pierre Temkine<ref>Pierre Temkine (Hrsg.): Warten auf Godot. Das Absurde und die Geschichte. Berlin 2008.</ref> bekannt, wonach auch eine „historische“ Lesart des Zweiakters möglich sei. Aufgrund zahlreicher Hinweise im französischen Original kommt Temkine zu dem Schluss, dass Warten auf Godot auch auf die Situation der Ausländer und französischen Juden anspielt, die um 1942/1943 ins nichtbesetzte Restfrankreich geflohen waren, dann aber wegen der deutschen Besetzung mit Hilfe von Schleusern nach Savoyen flüchten mussten. Wladimir und Estragon könnten flüchtige Juden aus Paris sein, Godot ein Schleuser der Résistance, der aber nicht wie verabredet erscheint.<ref>Jörg Drews: Das Ach so!-Erlebnis. Worum es in Becketts „Warten auf Godot“ wirklich geht. In: Süddeutsche Zeitung. 17. November 2008, S. 14.</ref> Die mit Beckett abgestimmte, um die historischen Bezüge bereinigte deutsche Version, die Grundlage der moralischen Interpretation, ist damit kein Gegenkonzept, sondern die Erweiterung in eine „universelle Dimension“ des moralischen Versagens.<ref>Matthias Heine, siehe Weblinks.</ref>

Nur ein absurdes Theater?

Dagegen sieht die traditionelle Deutung der Literaturwissenschaft Warten auf Godot als Paradebeispiel des „absurden Theaters“<ref>Walther (siehe Weblinks) resümiert: „Literaturgeschichtlich wird Becketts Werk unter dem Begriff absurdes Theater eingeordnet, aber diese Kategorie umfasst so viel Gegensätzliches und so unterschiedliche Autoren wie Alfred Jarry (1873–1907) und Václav Havel (1936–2011), dass man davon abgekommen ist.“ Ein epigrammatisches Beispiel der Rezeption als „Absurdes Theater“ vgl. „Warten in Absurdistan“, in: Wissenswerkstatt (siehe Weblinks).</ref> und damit als ein Drama, das sich per se, wegen seiner Absurdität, allen Interpretationen entziehe.<ref>„Ja, die außerordentliche Kunst dieses außerordentlichen Dramas liegt gerade darin, dass jedem Interpretationsansatz von Seiten des Hörers oder Lesers immer wieder unversehens der Boden entzogen wird.“ Kindlers neues Literatur-Lexikon. Studienausgabe, Kindler 1996, siehe Literatur, S. 377.</ref> In seiner Monografie meint z. B. Esslin, die „metaphysische Angst“ sei das Thema aller Stücke Becketts und im Warten auf Godot das „Warten als wesenhaftes Merkmal menschlichen Seins“ im Besonderen.<ref>Beispielhaft für die Flucht der Kritiker in die ahistorische Abstraktion ist Esslin : „Thema des Stückes ist nicht Godot, sondern das Warten, das Warten als ein wesenhaftes Merkmal menschlichen Seins.“ (siehe Literatur, S. 35)</ref> Die Kritiker befänden sich in einem „Trugschluss“, wenn sie nach einem „verborgenen Sinn“, einem „versteckten Schlüssel“ suchten. Die quälenden Stimmen der Millionen Toten in den KZs und auf den Schlachtfeldern des Zweiten Weltkriegs fragen bei Esslin nur „nach den Geheimnissen des Seins und des Ich“, Estragon und Wladimir seien „Partner in einem Komiker-Duett“.<ref>Esslin, siehe Literatur, S. 14, 31, 33, 45.</ref> Ist das millionenfache, das Massensterben für diese Literaturwissenschaft nur eine Muppet Show ?

Kindlers Neues Literatur Lexikon assistiert in zynischer Verdrehung: Die beiden Figuren seien „metaphysische Clowns“, die „die existenzielle Unbehaustheit des Menschen verkörpern. [...] Im Zyklus solcher apokalyptischen Szenarien zeigt Warten auf Godot das menschliche Ableben auf der vergeblichen Suche nach Formen des Überlebens, nach Variationen des Endzeitvertreibs. [...] Die menschliche Existenz als Grenzsituation zwischen Leben und Tod, Gestalten, die auf der ewig enttäuschten Illusion des Wartens beharren oder in tragikomischer Hilflosigkeit die Gewissheit ihres Verfalls überspielen – darum geht es in allen Stücken Becketts.“ Estragon und Wladimir würden die Weltanschauung des Existenzialismus spiegeln, dass es keinen „Sinn des Lebens“ und demzufolge auch keine grundlegenden ethischen Normen für den Menschen gebe.<ref>Kindlers Neues Literatur Lexikon - Ba-Boc. S. 380. Walther (siehe Weblinks) widerspricht: „In der Tat porträtiert Beckett sie nicht als Nihilisten, sondern wollte den Selbstwiderspruch und die Sackgasse des radikalen Nihilismus philosophisch demonstrieren: Zumindest der Nihilismus gilt diesem selbst nicht als nichts. Für diese Lesart spricht, dass Luckys letztes Wort in seinem ‚heulend‘ vorgetragenen Monolog ‚Unvollendete!‘ lautet.“ Denn „unvollendet“ ist der zivilisatorische Anspruch einer Moral des Erinnerns.</ref>

Der Lehrsatz vom Warten auf Godot als einem Absurden Theater ignoriert zentrale Elemente des Textes und deutet andere um, wodurch die deutliche Kritik am moralischen Versagen der Nachkriegsgesellschaft verschleiert und damit Becketts Ansatz auf ein triviales L’art pour l’art reduziert wird.<ref>Den Grundton dieser Absurditätsthese setzte die Monografie von Esslin (siehe Literatur).</ref> Die Verdrängung ins Absurde ist eine Verweigerung der Interpretation. Wolfgang Hildesheimer mahnte dagegen, man dürfe die Darstellung von Absurdem nicht mit einer absurden Darstellung verwechseln.<ref>Wolfgang Hildesheimer: Über das absurde Theater. Eine Rede. In: ders.: Theaterstücke. Über das absurde Theater. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1976, S. 169–183. Die Rede wurde im August 1960 in Erlangen gehalten.</ref> Zum Etikett „Absurdes Theater“ stellen auch Aleksandra Kwasnik und Florian Dreyßig fest: „Absurd, das lohnt die Richtigstellung, war nie sein Theater. […] Absurdität, das war Becketts Thema, der Mensch als Witz im Kosmos, das er mit den Mitteln des Theaters konventionell spielen ließ.“<ref>Aleksandra Kwasnik, Florian Dreyßig: Das Warten geht weiter. Immer nur weiter. In: Süddeutsche Zeitung. 11. Mai 2010.</ref> Daher muss bei Beckett unterschieden werden zwischen einem „absurden Theater“, einer Kritik an der absurden Inszenierung von Abläufen auf der Bühne, und einem „Theater des Absurden“, einer dramatisch-logischen Gestaltung eines als absurd/abwegig/töricht angesehenen realen Verhaltens. Zu dieser Unterscheidung war die Kulturwissenschaft lange nicht fähig.

Sinnlosigkeit als Interpretationsanreiz

Warten auf Godot wurde für Wolfgang Iser ein zentraler Baustein seiner in den 1970er Jahren entwickelten Theorie des impliziten Lesers, dessen intellektuelle Anstrengungen durch bewusste Lücken oder Leerstellen in Texten oder Dramen provoziert würden. Becketts Drama sei ein Beispiel für einen von der vermeintlichen Sinnlosigkeit des Stücks ausgehenden „Interpretationszwang“ des Zuschauers: Die wesentliche Frage des Dramas sei doch die Frage nach der Identität Godots. Da aber Beckett geäußert habe, er hätte die Antwort im Stück gegeben, wenn er sie denn gewusst hätte, so schlussfolgert Iser auf eine bewusst „verweigerte Bedeutung“. Diese provoziere den Zuschauer, die „wachsende Unentschiedenheit“ des Stücks mit eigenen „Bestimmungsakten“ auszugleichen, also eigene Sinnfiktionen zu erfinden und sich damit dem „Interpretationszwang“ hinzugeben. Die beiden Protagonisten-Clowns aber würden allen Bedeutungszuschreibungen den Boden entziehen: „Je mehr der Zuschauer diesem Zwang unterliegt, desto mehr wächst die Freiheit von Wladimir und Estragon. Das Interesse des Zuschauers an Godot ist ungleich größer als das der beiden Protagonisten.“<ref>Wolfgang Iser: Der implizite Leser: Kommunikationsformen des Romans von

Bunyan bis Beckett, 3. Aufl. München: Fink 1994, S. 408–412, ISBN 3-7705-0793-2 (Fink), ISBN 3-8252-0163-5 (UTB) </ref>

Weitere Impulse

Eine indirekte moralphilosophische Interpretation liefert die pessimistische Politsatire, die der serbische Schriftsteller Miodrag Bulatović aus Warten auf Godot geformt hat. In seiner Parodie Godot ist gekommen (1966), die gleichsam als Akt 3 und 4 des Beckettschen Originals fungieren sollen, zeigt er, was geschehen würde, wenn tatsächlich ein Erlöser erschiene. Schonungslos attackiert er Egoismus und Machtstreben als typisch menschlich. Bei ihm ist Godot ein Mann aus dem Volke, ein gutmütiger Bäcker, der den Menschen „ihr täglich Brot gibt“, trotzdem aber zum Tode verurteilt wird.<ref>Miodrag Bulatovic, Godot ist gekommen, München: Hanser (1966).</ref>

Der norwegische Schriftsteller Johan Harstad greift in seinem im Jahr 2019 auf Deutsch erschienenen Roman Max, Mischa und die Tet-Offensive Becketts Warten auf Godot als Leitmotiv wieder auf und lässt den Roman, wie auch Beckett sein Theaterstück, mit der Formel „Nichts zu machen“ beginnen. Schon im Romantitel klingt der Vietnamkrieg an, es geht wieder um den millionenfachen Tod von Menschen und die Kraft, sich dieser historischen Verantwortung auch moralisch zu stellen.

In dem Spielfilm Ein Triumph von Emmanuel Courcol, der im Dezember 2022 in den deutschen Kinos startete, inszeniert ein Regisseur, verkörpert von Kad Merad, mit Häftlingen in einem Gefängnis das Theaterstück Warten auf Godot mit der Aussicht auf eine Tournee außerhalb der Gefängnismauern.

Im Jahr 2022 wurde das Stück, in dem ausschließlich Männer auftreten und für das Beckett testamentarisch verfügt hat, dass die Männerrollen nur durch Männer gespielt werden dürfen, von einem Kulturzentrum im niederländischen Groningen abgesagt, die die Männerrollen nur von Frauen spielen lassen wollten: „Es gehe nicht an, dass Gruppen von Menschen ausgeschlossen würden.“ Die Theatergruppe könne aber das Risiko nicht eingehen, von der Stiftung verklagt zu werden, die Becketts Rechte vertrete.<ref>„Nur Männer? Verboten “. In: Berliner Zeitung. 7. Februar 2023.</ref> Der Regisseur der englischsprachigen Theatergesellschaft der Universität Groningen kommentierte die Absage der Aufführung: Er komme sich vor, als ob er „in einem absurden Traum gelandet“ sei. Aber in Warten auf Godot und auch im Endspiel sind in der realen Geschichte Männer die Verantwortlichen für die katastrophalen Entscheidungen, die Beckett in den Dramen kritisch auf die Bühne bringt. Vor dem historischen Hintergrund ist Becketts testamentarische Verfügung daher eine politisch begründete Anweisung – und keine Option für Regisseure. Das eröffnet sich allerdings erst, wenn man das Stück verstanden hat.

Beckett über Warten auf Godot

Florian Illies fand eine Verbindung von Caspar David Friedrichs Bild „Zwei Männer in Betrachtung des Mondes“ und Samuel Beckett in einem Tagebucheintrag Becketts von 1937: „Friedrich. Schöne Vorliebe für 2 kleine, müde Männer in seinen Landschaften, wie in der kleinen Mond-Landschaft, die einzig noch akzeptable Form der Romantik: Das Ganze in Moll.“ Illies fährt fort: „Dass dieser Tag das Urerlebnis für Warten auf Godot ist, verrät Beckett erst in den 1970er Jahren, als er der Journalistin Ruby Cohn erzählt: ‘This was the source for Waiting for Godot, you know.‘“ Während Illies aber bei Friedrich ein wirkliches Gottvertrauen sieht, vermutet er bei Beckett ein grundsätzliches Missverständnis, räumt aber ein, dass Beckett das Bild „vielleicht missversteht. Oder besser versteht als wir, wer weiß das schon?“<ref>Florian Illies: Zauber der Stille. Caspar David Friedrichs Reise durch die Zeiten. 4. Auflage. S. Fischer, Frankfurt am Main 2024, S. 119 ff.</ref> Es bleibt aber offen, ob Beckett damit das Setting auf der Bühne oder die Aussage des Stückes meint.

Die Idealbesetzung von Estragon und Wladimir sah Samuel Beckett im Dick-und-Doof-Duo Stan Laurel und Oliver Hardy.<ref>Manuela Reichart: Späte Ehrenrettung eines Komikerduos. Über Sven Hanuscheck: Laurel und Hardy. Eine Revision. Zsolnay Verlag, Wien 2010, ISBN 978-3-552-05506-3.</ref> Estragons und Wladimirs Äußeres, schwarzer Anzug und Melone, ist der Erscheinung von Charlie Chaplin nachgebildet, sie wirken „wie ein auf den Hund gekommenes Komikerpaar“ (Gina Thomas, FAZ). In einer Inszenierung von Luc Bondy (1999) erinnerte das Paar an den Film „The Odd Couple“ mit Jack Lemmon und Walter Matthau (Richard Reich, BZ). Jean Anouilh nannte Warten auf GodotPascals ‚Gedanken‘, dargestellt von den Fratellini“, bei den Weißclowns.<ref>„Le sketch des Pensées de Pascal par les Fratellini“, Arts, 27. Januar 1953; zit. nach Deirdre Bair, Samuel Beckett. Traduit de l’anglais par Léo Dilé, Paris 1978.</ref>

Der Titel Warten auf Godot soll, so eine Anekdote, auf eine Tour-de-France-Etappe zurückgehen, die sich Beckett irgendwo in Frankreich angesehen habe. Als alle Rennfahrer vorbei waren, habe er gehen wollen, aber gesehen, dass einige Zuschauer noch blieben. Auf seine Frage, worauf sie warteten, hätten sie geantwortet: „Auf Godeau!“ Dieser war angeblich der langsamste Fahrer des Rennens. Die Geschichte ist vermutlich nur Legende, da es keinen Fahrer dieses Namens bei der Tour de France jemals gab (der Bahnradsportler Roger Godeau hat dort nie teilgenommen).

Beckett weigerte sich stets, Interpretationen zu seinen Stücken abzugeben. So hat er es auch abgelehnt, die Spekulationen darüber, wer Godot sei oder wofür er stehe, zu beantworten: „Hätte ich gewusst, [wer Godot ist,] hätte ich das Stück nicht geschrieben.“<ref>C. J. Ackerley, S. E. Gontarski: The Faber Companion to Samuel Beckett. Grove Press, New York 2004, S. 232. (Im Original: „SB’s standard answer to the question ‘Who is Godot?’ was, ‘If I knew I wouldn’t have written the play.’“)</ref>

Beckett selbst soll gesagt haben, der Name Godot gehe auf godillot zurück, ein umgangssprachliches französisches Wort für „Schuh“. Dies könne man, so ein Deutungsvorschlag, darauf beziehen, dass Estragon Probleme mit den Füßen hat, ständig an seinen Schuhen herumwerkelt und im Verlauf des zweiten Akts seine Fähigkeit zu gehen ganz verliert.

Eine weitere – angeblich auf Beckett zurückgehende – Deutung findet sich im Buch „An den Ufern der Seine“ von Agnès Poirier. Danach hat Beckett seinem Freund Con Leventhal im Vertrauen mitgeteilt, der Name Godot gehe auf einen Besuch in der Rue Godot de Mauroy im 9. Arrondissement zurück. Als er dort das Angebot einer Prostituierten abgelehnt habe, habe das Mädchen gefragt: „Ach ja? Und auf wen warten Sie? Auf Godot?“ Poirier gibt als ihre Quelle an: Anthony Cronin: Samuel Beckett, The last Modernist. S. 386–394.<ref>Agnès Poirier: An den Ufern der Seine. Klett-Cotta, Stuttgart 2019, ISBN 978-3-608-96401-1.</ref>

Berühmte Inszenierungen

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Ausgaben

  • Warten auf Godot. Deutsche Übertragung von Elmar Tophoven. Vorwort von Joachim Kaiser. Suhrkamp (= suhrkamp taschenbücher. Band 1). dreisprachig.

Siehe auch

Literatur

  • Günther Anders: Sein ohne Zeit. Zu Becketts Stück „En attendant Godot“. In: ders.: Die Antiquiertheit des Menschen. Beck, München 1956 u. ö, S. 213–231, Volltext (PDF; 4,7 MB).
  • Ruby Cohn (Hrsg.): Samuel Beckett, Waiting for Godot: a casebook. Macmillan, Basingstoke 1987, ISBN 0-333-34487-1.
  • Ramona Cormier, Janis L. Pallister: Waiting for death: the philosophical significance of Beckett’s En attendant Godot. University of Alabama Press, 1979.
  • Thomas Cousineau: Waiting for Godot: form in movement. Twayne, Boston 1990, ISBN 0-8057-7974-4.
  • Ursula Dreysse (Hrsg.): Materialien zu Samuel Becketts „Warten auf Godot“. 3. Auflage. Suhrkamp, Frankfurt 1979, ISBN 3-518-06604-8.
  • Martin Esslin: Das Theater des Absurden. Übersetzung aus dem Englischen von Marianne Falk. Rowohlt, Hamburg 1965, ISBN 3-499-55234-5.
  • Lawrence Graver: Samuel Beckett, Waiting for Godot. Cambridge University Press, 1999, ISBN 0-521-35513-3.
  • Maria-Felicitas Herforth: Samuel Beckett: Warten auf Godot. (= Königs Erläuterungen und Materialien. 206). C. Bange Verlag, Hollfeld 2003, ISBN 3-8044-1770-1.<ref>Nur noch als PDF-Datei vertrieben.</ref>
  • Paul Lawley: Waiting for Godot: character studies. Continuum, London 2008, ISBN 978-0-8264-9380-4.
  • Fränzi Maierhöfer: Beckett, Warten auf Godot. (= Oldenbourg Interpretationen). R. Oldenbourg, München 1973, ISBN 3-486-08822-X.
  • Henning Mehnert: Samuel Becketts Neuinszenierung als Deutungshilfe für „En attendant Godot“. In: Archiv für das Studium der neueren Sprachen und Literaturen. 214, Jg. 129, 1. Halbjahr 1977, S. 94–100.
  • Peter Münder: Warten auf Godot; Endspiel; Das letzte Band. Unterrichtsbezogene Untersuchungen. Joachim Beyer, Hollfeld 1995, ISBN 3-921202-39-6.
  • Edgar Neis: Beckett, „Warten auf Godot“, „Endspiel“ und Ionesco, „Die Nashörner“. (= Königs Erläuterungen und Materialien. 206/7). C. Bange, Hollfeld 1991, ISBN 3-8044-0174-0.<ref>Inhaltlich hochwertig, in vielen Bibliotheken noch vorhanden.</ref>
  • Mark und Juliette Taylor-Batty: Samuel Beckett’s Waiting for Godot. Continuum, London 2008, ISBN 978-0-8264-9593-8.
  • Pierre Temkine: „Warten auf Godot“. Das Absurde und die Geschichte. Matthes & Seitz Berlin, Berlin 2008, ISBN 978-3-88221-714-8.
  • Kindlers neues Literatur-Lexikon. Studienausgabe, hrsg. von Walter Jens. Kindler, München 1996, ISBN 3-463-43200-5.

Weblinks

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Anmerkungen

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