Warteküppeltunnel
| Warteküppeltunnel | ||||||
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Fuldatalbrücke Solms mit dem Südportal des Tunnels im Hintergrund
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| Verkehrsverbindung | Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg | |||||
| Länge | 835 m | |||||
| Anzahl der Röhren | 1 | |||||
| Bau | ||||||
| Bauherr | Deutsche Bundesbahn | |||||
| Betrieb | ||||||
| Betreiber | DB InfraGO | |||||
| Freigabe | 1991 (kommerzielle Inbetriebnahme) | |||||
| Lagekarte | ||||||
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| Koordinaten | ||||||
| Nordportal | 50° 47′ 49,9″ N, 9° 35′ 14,3″ O
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| Südportal | 50° 47′ 24,4″ N, 9° 35′ 26,2″ O
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Der Warteküppeltunnel ist ein 835 m langer Eisenbahntunnel der Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg südwestlich der hessischen Marktgemeinde Niederaula.
Das Bauwerk nimmt zwei Gleise mit einem Schotter-Oberbau auf, die mit 250 km/h befahren werden können.
Verlauf
Das Bauwerk liegt zwischen den Streckenkilometern 204,930 und 205,765.<ref name="db-2021-07-30">Streckensanierung Strecke 1733 SFS Kassel - Fulda (Ra 3b). (ZIP/PDF) PG Planung SFS Kassel-Würzburg, 30. Juli 2021, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 6. Januar 2022; abgerufen am 6. Januar 2022 (Datei RA3b.pdf Übersichtsskizze_Ra3b.pdf in ZIP-Datei).</ref> Die Trasse beschreibt in südlicher Richtung eine Linkskurve.
Die Gradiente fällt nach Süden ab. Die größte Überdeckung beträgt rund 75 m.<ref name="db-1984-12">Deutsche Bundesbahn, Projektgruppe Hannover–Würzburg Mitte der Bundesbahndirektion Frankfurt (Hrsg.): Die Neubaustrecke Hannover–Würzburg. Der Abschnitt Kassel–Fulda, Broschüre (46 S.), Stand: Oktober 1984, S. 12.</ref>
Nördlich schließt sich die Hattenbach-Talbrücke an, südlich die Fuldatalbrücke Solms.
Geschichte
Während der Planungs- und Bauphase lag das Bauwerk im Planungsabschnitt 15 des Mittelabschnitts der Neubaustrecke.<ref name="db-mitte-1984">Bundesbahndirektion Frankfurt (M), Projektgruppe NBS Frankfurt am Main der Bahnbauzentrale (Hrsg.): Neubaustrecken Hannover-Würzburg von Kassel bis Fulda, Köln - Rhein / Main im Direktionsbereich. 12-seitiges Leporello (10 × 21 cm), Frankfurt am Main, ohne Jahr (ca. 1984).</ref>
1984 lag die geplante Länge bei 805 m.<ref name="db-1984-12"/> Die Baukosten wurden mit 24,1 Millionen DM kalkuliert. Die Bauausführung sollte zwischen Juli 1984 und Januar 1986 erfolgen.<ref name="bundesbahn-60-401">Walter Engels: Der Mittelabschnitt der Neubaustrecke Hannover–Würzburg. In: Die Bundesbahn. Band 60, Nr. 5, 1984, ISSN 0007-5876, S. 401–410.</ref>
Die beiden Portalbereiche wurden in offener Bauweise errichtet.<ref name="db-1984-12"/>
Weblinks
- Fotos beider Tunnelportale auf eisenbahn-tunnelportale.de.
Einzelnachweise
<references />