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Liste der Wappen im Rheinisch-Bergischen Kreis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Diese Liste beinhaltet alle in der Wikipedia gelisteten Wappen des Rheinisch-Bergischen Kreises in Nordrhein-Westfalen, inklusive historischer Wappen. Alle Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen führen ein Wappen. Sie sind über die Navigationsleiste am Ende der Seite erreichbar.

Rheinisch-Bergischer Kreis und Vorgängerkreise

Kreis Wappen Kommentare
Rheinisch-Bergischer Kreis
Datei:North rhine w GL.svg
Datei:DEU Rheinisch-Bergischer Kreis COA.svg Genehmigt für den 1932 gebildeten „alten“ Kreis am 23. Februar 1938; bestätigt für den 1975 umgebildeten „neuen“ Kreis durch den Regierungspräsidenten in Köln am 15. Juli 1975:
„Unter grünem Schildhaupt mit silbernem schrägen Wellenbalken ein silberner gespaltener Schild. Vorn zwei schwarze Wechselzinnenbalken, hinten ein blaubewehrter und -gekrönter roter Löwe.“<ref name="RBK">Stadler 1964, S. 76</ref><ref>Die Wappenbeschreibung in der Hauptsatzung ist unheraldisch, siehe dazu § 2 Abs. 1 der <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hauptsatzung des Rheinisch-Bergischen Kreises vom 13. Januar 2017 (Memento vom 5. März 2016 im Internet Archive)</ref>
Rhein-Wupper-Kreis
Datei:DEU Rhein-Wupper-Kreis COA.svg Genehmigt durch das Preußische Staatsministerium am 4. Dezember 1937:
„In Silber unter einem erhöhten blauen Wellensparren ein doppelschwänziger, blau gekrönter und blau bewehrter roter Löwe.“<ref name="OP">Stadler 1964, S. 77</ref>

Zum 1. Januar 1975 wurde der Rhein-Wupper-Kreis durch das Köln-Gesetz aufgelöst. Teile davon – die Städte Burscheid, Leichlingen und Wermelskirchen – wurden mit Teilen des bisherigen Rheinisch-Bergischen Kreises zum neugebildeten Rheinisch-Bergischen Kreis zusammengeschlossen.

Die beiden Vorgängerkreise Mülheim am Rhein und Wipperfürth führten kein Wappen.

Städte und Gemeinden

Stadt oder Gemeinde Wappen Kommentare
Stadt
Bergisch Gladbach
Datei:Bergisch Gladbach in GL.svg
Datei:DEU Bergisch Gladbach COA.svg Genehmigt durch den RP Köln am 6. April 1977:
„Das Wappen zeigt im grünen Schild über einem silbernen Wechselzinnenbalken einen wachsenden rotbewehrten goldenen Löwen, unter dem Wechselzinnenbalken einen herschauenden goldenen Hirschkopf.“<ref name="BergischGladbach-HS">§ 2 Absatz 1 der <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hauptsatzung der Stadt Bergisch Gladbach i. d. F. der VI. Nachtragssatzung (Memento vom 29. Dezember 2021 im Internet Archive)</ref>
Stadt
Burscheid
Datei:Burscheid in GL.svg
Datei:DEU Burscheid COA.svg Genehmigt durch den Preußischen Minister des Inneren am 21. August 1920:
„In Silber drei, zwei zu eins gestellte, gestielte grüne Lindenblätter.“ Auf dem Wappenschild ruht eine dreitürmige Mauerkrone.<ref name="Burscheid">Stadler 1972, S. 32</ref><ref name="Burscheid-HS">Vgl. dazu § 3 Absatz 2 der <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hauptsatzung der Stadt Burscheid (Memento vom 29. September 2007 im Internet Archive)</ref> (Flagge grün, weiß, belegt mit dem Wappen)<ref name="Burscheid"/>
Gemeinde
Kürten
Datei:Kürten in GL.svg
Datei:DEU Kuerten COA.svg Genehmigt durch den RP Köln am 15. März 1982:
„In geteiltem Schild oben in Silber ein zwiegeschwänzter, blau bewehrter und gekrönter roter Löwe, unten in Rot ein silberner Fischreiher, der einen silbernen Fisch im Schnabel trägt.“<ref name="Kuerten-HS">§ 2 Absatz 1 der <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hauptsatzung der Gemeinde Kürten (Memento vom 11. April 2025 im Internet Archive)</ref>
Stadt
Leichlingen (Rheinland)
Datei:Leichlingen (Rheinland) in GL.svg
Datei:DEU Leichlingen COA.svg Genehmigt durch den König von Preußen 1913, mit Urkunde des Preußischen Ministers des Inneren vom 9. Januar 1914:
„Wellenförmig geteilt von Silber und Blau; oben ein wachsender, doppelschwänziger, blau gekrönter, blau bewehrter roter Löwe, unten ein waagerechter silberner Fisch mit roten Flossen.“<ref name="Leichlingen">Stadler 1972, S. 63</ref><ref name="Leichlingen-HS">Vgl. dazu § 2 Absatz 1 der <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hauptsatzung der Stadt Leichlingen (Rheinland) (Memento vom 11. April 2025 im Internet Archive)</ref> (Flagge blau, weiß, blau mit Wappen)<ref name="Leichlingen"/>
Gemeinde
Odenthal
Datei:Odenthal in GL.svg
Datei:DEU Odenthal COA.svg Genehmigt durch das Preußische Staatsministerium am 30. Januar 1935:
„Geteilt von Silber und Grün; oben ein wachsender, blau gekrönter, blau gezungter und blau bewehrter und roter Löwe, unten ein goldenes Hirschgeweih mit silbernem Grind.“<ref name="Odenthal">Nagel 1986, S. 202</ref><ref name="Odenthal-HS">Vgl. dazu § 2 Absatz 1 der <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hauptsatzung der Gemeinde Odenthal (Memento vom 28. Dezember 2021 im Internet Archive)</ref>
Stadt
Overath
Datei:Overath in GL.svg
Datei:DEU Overath COA.svg Genehmigt durch den Oberpräsidenten der Rheinprovinz 1938:
„Geteilt von Silber und Blau, oben ein schreitender, doppelschwänziger, blau gekrönter, blau bewehrter roter Löwe, unten eine schwebende goldene Glocke.“<ref name="Overath">Stadler 1972, S. 77</ref><ref name="Overath-HS">Vgl. dazu § 2 Absatz 1 der <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hauptsatzung der Stadt Overath (Memento vom 11. April 2025 im Internet Archive)</ref> (Flagge gelb, blau, belegt mit dem Wappen, ministeriell genehmigt 1967)<ref name="Overath"/>
Stadt
Rösrath
Datei:Rösrath in GL.svg
Datei:DEU Roesrath COA.svg Genehmigt durch das Preußische Staatsministerium am 6. August 1935:
„Das Stadtwappen zeigt einen quergeteilten barocken Schild, im oberen weißen Feld den wachenden doppelschwänzigen roten Löwen, blaubewehrt und blaugekrönt, im unteren grünen Feld ein weißes Jagdhorn mit goldenem Mundstück, Stürze und Tragriemen.“<ref name="Roesrath-HS">§ 2 Absatz 2 der <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hauptsatzung der Stadt Rösrath vom 14.12.2021 (Memento vom 10. Januar 2024 im Internet Archive)</ref>
Stadt
Wermelskirchen
Datei:Wermelskirchen in GL.svg
Datei:DEU Wermelskirchen COA.svg Genehmigt durch den König von Preußen am 3. März 1897:
„In Silber eine eingebogene rote Spitze, darin auf grünem Boden eine eintürmige silberne Kirche mit Kuppellaterne auf dem Turm; vorne ein bewurzelter grüner Eichbaum, hinten ein rot bewehrter schwarzer Schwan. Auf dem oberen Schildrand liegt eine sandsteinfarbene dreitürmige Mauerkrone.“<ref name="Wermelskirchen">Stadler 1977, S. 99</ref><ref name="Wermelskirchen-HS">Vgl. dazu § 2 Absatz 2 der <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hauptsatzung der Stadt Wermelskirchen vom 12.07.1995 in der Fassung der 24. Nachtragssatzung vom 30.03.2023 (Memento vom 15. Juli 2024 im Internet Archive)</ref> (Flagge rot mit weißen Rändern und Wappen)<ref name="Wermelskirchen"/>

Ehemalige Städte und Gemeinden sowie historische Wappen

Bergisch Gladbach

Zum 1. Januar 1975 wurden durch das Köln-Gesetz die bisherige Stadt Bergisch Gladbach mit der bis dahin selbständigen Stadt Bensberg und der Ortschaft Schildgen, die zur Gemeinde Odenthal gehörte, zur neugebildeten Stadt Bergisch Gladbach zusammengeschlossen.

Stadt oder Gemeinde Wappen Kommentare
Stadt
Bensberg
Datei:DEU Bensberg COA.svg Genehmigt durch den Preußische Staatsministerium 1927:
„In Grün ein herschauender goldener Hirschkopf, zwischen dem Geweih schwebend ein silberner Schild, darin ein doppelschwänziger, blau gekrönter, blau bewehrter roter Löwe.“<ref name="Stadler_S23">Stadler 1972, S. 23</ref> (Flagge grün, gelb)<ref name="Stadler_S23" />
Stadt
Bergisch Gladbach
Datei:DEU Alt-Bergisch Gladbach COA.svg Genehmigt durch den König von Preußen 1905:
„In Grün ein silberner Wellenbalken, daraus wachsend ein rot gezungter goldener Löwe, der mit der rechten Pranke einen silbernen Hammer schwingt; darunter ein oben und unten eingerolltes silbernes Papierblatt.“<ref name="Stadler_S23" /> Auf dem oberen Schildrand ruht eine dreitürmige Mauerkrone. (Flagge rot, weiß, grün)<ref name="Stadler_S23" />
Leichlingen
Stadt oder Gemeinde Wappen Kommentare
Gemeinde
Witzhelden
Datei:DEU Witzhelden COA.svg Genehmigt durch den Oberpräsidenten der Rheinprovinz am 30. Januar 1935:<ref name="Witzhelden">Witzhelden-web.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Namen, Wappen und Fahne von Witzhelden (Memento vom 17. Mai 2014 im Internet Archive)</ref>
„Geteilt von Silber und Rot, auf der Teilungslinie eine von rechts erhellte (am Stamm goldtingierte) Eiche in natürlichen Farben, unten ein silberner Wechselzinnenbalken.“

Zum 1. Januar 1975 wurde die Gemeinde Witzhelden durch das Köln-Gesetz in die Stadt Leichlingen eingegliedert.

Wermelskirchen

Zum 1. Januar 1975 wurden die Gemeinden Dabringhausen und Dhünn durch das Köln-Gesetz in die Stadt Wermelskirchen eingegliedert.

Stadt oder Gemeinde Wappen Kommentare
Gemeinde
Dabringhausen
Datei:Wappen Dabringhausen.png
Gemeinde
Dhünn
Datei:DEU Dhuenn COA.svg Genehmigt durch den Innenminister von Nordrhein-Westfalen am 15. Januar 1954:<ref name="akpoolDhuenn"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wappen Ansichtskarte / Postkarte Dhünn Wermelskirchen im Bergischen Land, Gemeinde Wappen (Memento vom 15. April 2025 im Internet Archive)</ref>
„In Blau zwischen zwei goldenen Wellenleisten ein goldener Wellenpfahl, belegt mit einer silbernen Forelle mit naturfarbenen Flossen; im silbernen Obereck unter blaugerahmten dreieckigem Webfach mit silberner Spindel ein naturfarbenes "D" am Faden.“<ref name="Dhuenn">Heraldry of the World, Ralf Hartemink: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Dhünn (Memento vom 15. April 2025 im Internet Archive)</ref>

Literatur

  • Rolf Nagel: Rheinisches Wappenbuch. Rheinland-Verlag, Köln 1986, ISBN 3-7927-0816-7, S. 197.
  • Klemens Stadler: Die Landkreiswappen (= Deutsche Wappen. Bundesrepublik Deutschland. Band 1). Angelsachsen-Verlag, Bremen 1964.
  • Klemens Stadler: Die Gemeindewappen des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen (= Deutsche Wappen. Bundesrepublik Deutschland. Band 7). Angelsachsen-Verlag, Bremen 1972.

Wappenbeschreibungen und Anmerkungen

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Weblinks

Commons: Coats of arms from Rheinisch-Bergischer Kreis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Siehe auch

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