Wallriffschildkröte
<templatestyles src="Vorlage:Taxobox/styles.css" />
| Wallriffschildkröte | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Datei:Natator depressus.jpg
Wallriffschildkröte (Natator depressus) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
| ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Natator | ||||||||||||
| McCulloch, 1908 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Natator depressus | ||||||||||||
| (Garman, 1880) |
Die Wallriffschildkröte (Natator depressus) ist eine Meeresschildkröte, die bei Australien vorkommt. Diese Art wurde bis in die 1960er Jahre als eine australische Varietät der gewöhnlichen Suppenschildkröte angesehen und entsprechend auch als Australische Suppenschildkröte bezeichnet. Seit sie als eigene Art anerkannt ist, gilt sie als einzige (monotypische) Art der Gattung Natator.
Merkmale
Der Panzer der Wallriffschildkröte ist in der Grundfärbung oliv bis grau,<ref name="Limpus" /> bei erwachsenen Tieren sind die Hornplatten des Rückenpanzers allerdings von einer dicken, fleischigen Haut überzogen, die Randschilde sind aufgewölbt. Der ovale Panzer hat eine Länge von 90 bis 95 Zentimetern.<ref name="Limpus" /> Das Plastron ist cremefarben.<ref name="Limpus">Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Das Körpergewicht der Wallriffschildkröte beträgt maximal 140 Kilogramm. Die Stirn wird an vorderster Stelle von einem einzelnen Paar Hornschilde bedeckt, was sie von anderen Meeresschildkröten unterscheidet.<ref name="Burbidge" />
Brutverhalten
Die Gelege der Wallriffschildkröte unterscheiden sich deutlich von denen anderer Meeresschildkröten, denn die Eier sind größer und mit durchschnittlich 54 Eiern weniger als bei anderen Arten.<ref name="Burbidge">Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die Weibchen produzieren während der Brutsaison ein bis vier Gelege im Abstand von 16–17 Tagen, allerdings nur im Abstand von zwei bis drei Jahren.<ref name="Burbidge" /> Junge Wallriffschildkröten tragen einen grauen Rückenpanzer mit schwarzen Konturen zwischen den Hornschilden, Plastron und die Ränder des Panzers sind weiß.<ref name="Limpus" /> Sie sind größer als die anderer Meeresschildkröten.
Verbreitung
Die Wallriffschildkröte bewohnt die nördlichen Küstengewässer Australiens, zwischen den Kimberley Islands bis zur Torres-Straße, seltener sind sie im Bereich des Great Barrier Reef. Das wichtigste Brutgebiet der Wallriffschildkröte ist Crab Island nahe der Kap-York-Halbinsel.
Die bekannten Brutgebiete am Nordufer Australiens und das Hauptverbreitungsgebiet der Torres-Straße waren während der meisten Zeit des Pleistozäns bis vor ca. 12.000 Jahren weit vom Meer getrenntes Inland (Teil des Schelfbereiches, als Sahul bezeichnet).<ref>Monash University: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Sahul Time ( des Vorlage:IconExternal vom 12. Juli 2018 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Nahrung
Bevorzugt leben sie in den Flachwasserzonen und ernähren sich dort von unterschiedlichen Organismen wie Braunalgen, Seegras, Wirbellosen (Weichkorallen, Quallen, Weichtiere, Garnelen, Seegurken und andere weichhäutige Tiere) und Fischen.<ref name="Burbidge"/>
Gefährdung
Besonders aufgrund ihres Fleisches und ihrer Eier wurde die Wallriffschildkröte bejagt. Da die Niststrände jedoch weitgehend in einsamen, nur wenig bewohnten Gebieten liegen, werden ihre Eier nur noch von Aborigines gesammelt.<ref name="Burbidge" /> Hauptfeinde für die Tiere und die Eier stellen Warane, Dingos und die von den Europäern eingeschleppten Füchse dar. Erwachsene Tiere werden jedoch auch durch Schleppnetze ertränkt.<ref name="Burbidge" />
Der Bestand der Wallriffschildkröten in Westaustralien gilt als gefährdet,<ref name="Burbidge" /> aber die Rote Liste gefährdeter Arten der IUCN betrachtet die Datenlage als ungenügend und sieht sich nicht im Stand zu einer Einschätzung.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2008. Eingestellt von: Red List Standards & Petitions Subcommittee, 1996. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple..</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
<references />