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Wallbach (Bad Säckingen)

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Wallbach
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1480)&title=Wallbach 47° 34′ N, 7° 55′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1480) 47° 33′ 54″ N, 7° 54′ 55″ O
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Höhe: 290 m
Einwohner: 1480 (2022)<ref>Citypopulation. Abgerufen am 18. Dezember 2025.</ref>
Eingemeindung: 1. April 1972
Lage von Wallbach in Baden-Württemberg

Wallbach ist ein Stadtteil von Bad Säckingen im Landkreis Waldshut im Südwesten Baden-Württembergs. Die ehemals selbständige Gemeinde wurde am 1. April 1972 eingemeindet.

Geografie

Datei:Wallbach (Bad Saeckingen) Kirche.jpg
Kirche St. Maria

Wallbach liegt ca. zwei Kilometer westlich der Kernstadt. Es handelt sich um ein ländlich geprägtes Industriedorf direkt am Rhein. Wallbach ist von Bad Säckingen aus zu Fuß, mit dem Auto, öffentlichen Verkehrsmitteln und dem sogenannten Trompeterschiff zu erreichen. Wallbach liegt nahe der Hochrheinbahn, hat aber keinen eigenen Bahnhof – erst im Rahmen des Ausbaus der trinationalen S-Bahn im Raum Basel soll es eine Bahnstation geben.

Geschichte

Die Ansiedlung wurde durch eine Furt über den Rhein begünstigt. Der Ort Walabuck wird 1283 erstmals erwähnt. Seit jeher hat Wallbach enge Beziehungen zur gleichnamigen Schweizer Gemeinde auf der anderen Rheinseite.

Am 1. April 1972 wurde Wallbach in die Stadt Säckingen eingegliedert.<ref></ref>

Sonstiges

Datei:Mull Museum in Tobermory 20120418.jpg
Müllmuseum

In Wallbach befindet sich auch das kleine Müllmuseum, das seit 3. Dezember 1991 existiert. Grundlage für die Sammlung war die Tätigkeit als Planierraupenfahrer, die der Gründer auf einer Mülldeponie ausübte.<ref>Hildegard Siebold: Bad Säckingen – Familie im Sammelfieber: Müllmuseum Wallbach feiert 20. Geburtstag. badische-zeitung.de, 1. September 2011; abgerufen am 23. September 2011</ref>

Politik

Seit der 2018 beschlossenen Abschaffung der unechten Teilortswahl in Bad Säckingen<ref>Bad Säckingen. Über die Abschaffung der unechten Teilortswahl auf der Website von Mehr Demokratie e.V. Landesverband Baden-Württemberg.</ref> hat der Stadtteil Wallbach keine feste Anzahl von Vertretern im Gemeinderat von Bad Säckingen.

Ortschaftsverfassung

Es gibt eine Ortsverwaltung mit einem Ortsvorsteher und zehn weiteren Ortschaftsräten.<ref>IX. Ortschaftsverfassung. Hauptsatzung der Stadt Bad Säckingen in der Version vom 9. November 2020.</ref>

Wappen

Die Blasonierung des Wappens lautet: „In Silber auf grünem Boden ein stehender roter Hirsch neben einer aus dem rechten Schildrand kommenden Anhöhe mit drei zur Schildmitte hin größer werdenden grünen Tannen.“<ref>Wallbach. In: Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3877990185 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref> Die Gemeinde lehnte 1912 einen Wappenentwurf des Generallandesarchivs Karlsruhe ab und führte ein seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts verwendetes Siegelbild als Wappen. Die heutigen Wappenfarben wurden dann 1968 vom Generallandesarchiv festgelegt.

Literatur

  • Peter Ch. Müller: Müllmuseum in Bad Säckingen-Wallbach. In: Badische Heimat, Heft 4/2003, S. 673–677 BLB Karlsruhe

Weblinks

Commons: Wallbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein