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Waldach

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Vorlage:Hinweisbaustein Vorlage:Infobox Fluss

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Die Waldach ist ein fast 25 km langer Fluss im westlichen Baden-Württemberg im Übergangsbereich zwischen Nordschwarzwald und dem Gäu, der in der Stadt Nagold im Landkreis Calw von rechts und Süden in den Fluss Nagold mündet.

Geographie

Verlauf

Die Waldach ist ein kleiner Fluss am Ostrand des Nordschwarzwaldes dem Oberen Gäu zu, der ein von den Gewässerzügen der oberen Nagold im Norden, des oberen Neckars im Südosten und von dessen Zufluss Glatt eingerahmtes Landschaftsdreieck in insgesamt nordöstlicher Richtung auf einem ungefähren Bogen nach Nordwesten zur Nagold hin entwässert.

Die Waldach entsteht auf dem Gebiet der nach ihr benannten Gemeinde Waldachtal aus einigen kleinen Bächen. An der mündungsfernsten Quelle etwa 1,5 km südsüdwestlich der Mitte des Dorfes Tumlingen der Gemeinde und auf etwa Vorlage:Höhe entspringt das Schneckenbächle, der offizielle Oberlauf<ref>Nach LUBW-FG10.</ref>, dicht vor einem Waldstreifen, in dem die Grenze zur südwestlichen Nachbargemeinde Schopfloch verläuft. Der anfänglich nordöstliche Lauf in flacher, gerader Flurmulde schwenkt schon vor der Dorfgrenze auf Nordnordwestkurs, in und kurz nach Tumlingen nimmt der Bach zwei größere linke Zuflüsse auf, den Weiherbach und den Heppersbach, die noch jenseits der Grenze auf Schopflocher Gebiet entspringen. Hier tritt er auch aus dem durch Muschelkalk im Untergrund charakterisierten Naturraum der Oberen Gäue in den nordöstlichen Schwarzwald ein, den der Buntsandstein auszeichnet.

Die Waldach durchläuft dann in sich schlängelndem Tal das Dorf Lützenhardt, den Weiler Vesperweiler, das Dorf Cresbach und die Weiler Ober- und Unterwaldach der Gemeinde, hier nun schon auf Nordostkurs in einem gegen die bewaldeten und mit Rodungsinseln durchsetzten Randhöhen rund 80 Meter eingetieften Tal, über dem kurz vor dem letzten Weiler die Burgruine Rüdenberg auf einem linken Mündungssporn steht. Danach tritt er aufs Gemeindegebiet von Pfalzgrafenweiler über, dessen zentraler namengebender Ort links auf der Höhe liegt, und unter Waldhängen füllt sich nach der Ruine Vörbach, auf einem weiteren linken Mündungssporn gelegen, auch der enger werdende Talgrund mit Wald, in dem nun keine bedeutende Straße mehr läuft. Auf den nächsten viereinhalb Kilometern des Nordostlaufes, über den ein links über dem Tal auf dem Gelände der Ruine Mantelberg liegender Aussichtsturm Ausblick gewährt, ist die folgende Bösinger Mühle von Pfalzgrafenweiler der einzige Siedlungsplatz im Tal, in dem bald die Gemeindegrenze zur Stadt Haiterbach eintritt, deren Hauptort an einem späteren rechten Zulauf liegt. Kurz vor deren Ortsteil Beihingen weitet sich die Talaue merklich und öffnet sich, die Waldach wechselt hier ganz aufs Gebiet der Stadt über.

Im Ortsbereich des folgenden Stadtteils Oberschwandorf kehrt sich der Fluss auf kurzer Strecke nach Südsüdosten, hier erreicht sein Talgrund sogar eine Breite von 300 Metern und er verlässt nun wieder den Schwarzwald und wendet sich zurück ins Obere Gäu. Kamen die Zuflüsse bisher meist von links und erreichten allenfalls etwas über drei Kilometer Länge, so fließen nun auf dem knappen letzten Drittel des Laufes die zwei bedeutendsten Zuflüsse von rechts aus dem Inneren des Waldach-Bogens zu. Der erste ist der fast fünf Kilometer lange Heiterbach – teils auch wie die Stadt an seinem Ufer selbst Haiterbach geschrieben – unmittelbar vor dem Stadtteil Unterschwandorf und seinem Schloss. Nach diesem Ort quert die Waldach die Kommunalgrenze zur Stadt Nagold und erreicht gleich deren Dorf Iselshausen. Dort mündet ihr bedeutendster, über vierzehn Kilometer langer Zufluss Steinach von rechts und zuletzt Süden, der ungefähr auf der Sehne des Waldachbogens durch die Gäulandschaft vor dem Schwarzwaldrand läuft.

Die Waldach kehrt sich hier abrupt auf Nordkurs und mündet dann keine zweieinhalb Kilometer weiter in der Stadt Nagold gegenüber dem Schlossberg mit der Ruine Hohennagold auf etwas unter Vorlage:Höhe von rechts in die Nagold, die hier am Zulauf ganz wie die Waldach an dem der Steinach nach Norden abknickt.

Einzugsgebiet

Die Waldach hat ein Einzugsgebiet von 157 km² Größe. Es liegt, naturräumlich gesehen, zum größeren Teil im Unterraum Östliche Schwarzwald-Randplatten des Nordschwarzwaldes. Zwischen Ober- und Unterschwandorf wechselt der kleine Fluss in den mündungsnahen Unterraum Nagold-Heckengäu der Oberen Gäue, der das gesamte Teileinzugsgebiet des großen rechten Zufluss Steinach am Unterlauf gehört, der alleine ein Drittel beiträgt.<ref name="BfL-170" /><ref name="BfL-178" />

Jenseits der nordwestlichen Wasserscheide laufen erst Zinsbach, weiter im Nordosten dann Bäumbach zur oberen Nagold. Im Norden konkurriert die Nagold selbst, teils über kleinere Zuflüsse. Im äußersten Nordosten entwässern jenseits die Oberläufe der Kochhart über diese ostwärts zum Neckar-Zufluss Ammer. Alle noch folgenden Konkurrenten erreichen ebenfalls den oberen Neckar von rechts, es sind dies nacheinander rechts des großen rechten Waldach-Zuflusses Steinbach von Osten bis Süden vor allem der Seltenbach, der Eutinger Talbach und der Dießener Bach, zu dessen Mündung in den Neckar der Steinbach selbst kaum mehr als vier Kilometer entfernt ist. Im Südwesten und Westen des Einzugsgebietes schließlich läuft die lange Glatt hier südsüdostwärts gen Neckar.

Zuflüsse

Hierarchische Liste der Zuflüsse und Datei:RiverIcon-SmallLake.svg Seen von der Quelle zur Mündung. Gewässerlängen in der Regel nach LUBW-FG10 (Datensatzeinträge), Einzugsgebiete entsprechend nach LUBW-GEZG, Seeflächen nach LUBW-SG10, Höhenangaben nach dem Höhenlinienbild auf dem Geodatenviewer. Andere Quellen für die Angaben sind vermerkt.

Ursprung der Waldach ist die Quelle des Schneckenbächle im Schneckenlöchle etwa 1,5 km südsüdwestlich des Dorfs Tumlingen der Gemeinde Waldachtal vor dem von Schopfloch trennenden Wald auf etwa Vorlage:Höhe.

Datei:Tumlinger See.JPG
Weiher im Markental, aus dem der kurze rechte Quellast abfließt.
  • (Zufluss aus dem Markental), von rechts auf etwa Vorlage:Höhe am Südende von Tumlingen, 0,415 km. Datei:RiverIcon-SmallLake.svg Ist Ablauf eines Weihers von 0,4917 ha auf etwa Vorlage:Höhe.
  • Weiherbach (!), von links am nordwestlichen Ortsausgang Tumlingens auf über Vorlage:Höhe, 2,351 km und 2,69 km². Entspringt einer Quelle in den Talwiesen wenig nördlich von Schopfloch auf etwa Vorlage:Höhe und Datei:RiverIcon-SmallLake.svg durchzieht im Mittellauf auf unter Vorlage:Höhe den 0,6988 ha großen Hörschweiler See.
  • Heppersbach, von links zwischen Tumlingen und Lützenhardt auf unter Vorlage:Höhe, 3,281 km und 4,238 km². Entsteht im Waldgewann Stöcken nahe der B 28a zwischen Schopfloch und Dornstetten auf etwa Vorlage:Höhe.
    • Schneewiesenbach, von links verdolt unterm zentralen Straßendreieck von Hörschweiler auf unter Vorlage:Höhe, 1,149 km. Entsteht am Rande einer länglichen Flurbucht am nördlichen Reutewegwald auf knapp Vorlage:Höhe.
  • Brettenbach, von links in Lützenhardt nahe dem Rathaus auf etwa Vorlage:Höhe, 3,348 km und 9,165 km². Entsteht dicht an der Lichtung Mönchswiese im Harzwald westlich von Hörschweiler auf etwa Vorlage:Höhe.
  • Cresbach, von links im Weiler Vesperweiler von Waldachtal auf unter Vorlage:Höhe, 3,059 km und 9,264 km². Entsteht an der Quelle Kindlesbrunnen im Feuchtgebiet vor dem Schulzenwald südlich des Dorfes Herzogsweiler von Pfalzgrafenweiler auf etwa Vorlage:Höhe.
  • (Zufluss durchs Dorf Cresbach von Cresbachtal), von links am südöstlichen Ortsrand auf unter Vorlage:Höhe, 0,717 km. Entsteht nördlich des Dorfes auf rund Vorlage:Höhe.
  • Därnenbach<ref>Name nach der Hintergrundkarte der LUBW-FG10. Der Datenbankeintrag nennt ihn Dürnenbach.</ref>, von rechts im Waldachtaler Weiler Oberwaldach auf über Vorlage:Höhe, 2,354 km. Entsteht nahe der Salzstettener Reithalle am Rande des Horber Spitalwaldes auf unter Vorlage:Höhe.
    • (Zufluss), von links am Westrand des Waldvorsprungs Auchtert auf etwa Vorlage:Höhe, 0,437 km. Entsteht fast am Ostrand des Auchtert auf etwa Vorlage:Höhe.
    • (Zufluss), von links kurz vor dem Oberwaldacher Familiendorf Waldachtal auf etwa Vorlage:Höhe, 0,548 km. Entsteht am Nordrand des Weilers Heiligenbronn auf etwa Vorlage:Höhe.
  • Weiherbach (!), von links an einigen isolierten Häusern vor dem Weiler Unterwaldach und unter dem Berg und der abgegangenen Burg Rüdenberg auf etwa Vorlage:Höhe, 2,459 km. Entsteht am südlichen Ortsrand von Pfalzgrafenweiler nahe dem Bad auf etwa Vorlage:Höhe.
    • (Zufluss am Nordrand des Waldes Längenhardt), von rechts südlich von Pfalzgrafenweiler am Rand des Waldgewanns Zigeunerbuckel auf etwa Vorlage:Höhe, 1,528 km. Entsteht an der Straße vom Pfalzgrafenweiler Dorf Durrweiler zum Hauptort auf etwa Vorlage:Höhe.
  • Brünnle, von rechts unterhalb der Kläranlage bei Waldachtal-Vörbach auf unter Vorlage:Höhe in einen rechtsseitigen Mühlkanal, 0,533 km. Entspringt an der Straße von Neu-Nuifra zum Friedhof einer Quelle auf knapp Vorlage:Höhe.
  • Vörbächle, von links wenig danach in die Waldach selbst unter der Ruine Vörbach auf unter Vorlage:Höhe<ref name="LUBW-S" />, 1,802 km und 3,758 km². Entsteht östlich von Pfalzgrafenweiler am Waldeintritt der Straße zum Teilort Bösingen auf etwa Vorlage:Höhe.
  • Reutebächle, von links unter dem Mündungssporn der Burgruine Mantelberg auf über Vorlage:Höhe in einen linken Nebengraben, ca. 1,3 km.<ref name="LUBW-FG10-Gem" /> Entsteht am Südrand des westlichen Bösingen auf etwa Vorlage:Höhe. Oberlauf in der Flur bis zur Waldschlucht unbeständig.
  • Täbelesbach, von rechts etwa 500 Meter weiter abwärts in die Waldach selbst nun schon auf der Gemarkung von Haiterbach auf Vorlage:Höhe<ref name="LUBW-S" />, 0,76 km. Entspringt einer Quelle nahe dem Friedhof des Haiterbacher Weilers Altnuifra auf etwa Vorlage:Höhe.
  • Erlenbach, von links unterhalb der Bösinger Sägmühle von Haiterbach auf unter Vorlage:Höhe, ca. 0,7 km.<ref name="LUBW-FG10-Gem" /> Entsteht am oberen Hangwaldrand südöstlich von Bösingen auf etwa Vorlage:Höhe.
  • Lichtenbach, von links kurz vor dem Haiterbacher Taldorf Beihingen auf unter Vorlage:Höhe, 1,62 km. Entspringt einer Quelle in der Nordostspitze der Bösinger Rodungsinsel auf etwa Vorlage:Höhe.
  • Gründelbach, von links etwa 600 Meter vor den ersten Häusern des Haiterbacher Dorfes Oberschwandorf auf etwas unter Vorlage:Höhe<ref name="LUBW-S" />, 2,022 km. Entsteht im Flurstreifen Gründel südöstlich von Egenhausen auf unter Vorlage:Höhe.
    • (Zufluss), von rechts kurz vor dem Taleintritt auf unter Vorlage:Höhe, 0,719 km. Entsteht nördlich von Beihingen vor dem Schäufelwald auf etwa Vorlage:Höhe.
  • (Zufluss aus dem Hallmannstal), von links an den ersten Häusern von Oberschwandorf auf unter Vorlage:Höhe, 0,811 km. Entspringt einer Quelle am östlichen Semellenberg auf etwa Vorlage:Höhe.
  • (Zufluss), von links in Oberschwandorf kurz vor der Waldachbrücke wenig über Vorlage:Höhe<ref name="LUBW-B" />, 1,571 km. Entsteht im Fuchsloch auf knapp Vorlage:Höhe.
  • Heiterbach (!<ref>Name nach Karte Heiterbach, nach Datenbankeintrag zu LUBW-FG10 heiße der Bach Haiterbach.</ref>), von rechts am Ortsanfang von Unterschwandorf neben der Waldachbrücke der L 354 nach auf etwa Vorlage:Höhe, 4,739 km und 13,882 km². Entsteht kurz vor dem südlichen Siedlungsrand von Haiterbach an der L 354 nach Salzstetten auf etwa Vorlage:Höhe.<ref name="LUBW-S" />
    • Stauchbach, von links im abwärtigen Haiterbach auf unter Vorlage:Höhe, 4,739 km und 5,636 km². Entsteht in Altnuifra auf etwa Vorlage:Höhe. Übertrifft in Länge wie Einzugsgebiet am Zusammenfluss den Heiterbach-Oberlauf.
  • Steinach, von rechts am Waldachknie im Nagolder Dorf Iselshausen auf etwa Vorlage:Höhe, 14,268 km und 53,633 km². Entsteht am Westrand des Dorfes Grünmettstetten von Horb am Neckar auf etwa Vorlage:Höhe.
  • (Zufluss), von rechts in Iselshausen auf etwa Vorlage:Höhe, 1,136 km. Entsteht am östlichen Ziegelberg auf etwa Vorlage:Höhe.
  • Kreuzertalbach, von rechts in Nagold beim Busbahnhof, aus der Dole unterhalb des Hotels.

Mündung der Waldach von rechts am Ende des Nagoldknies in der Stadt Nagold gegenüber dem Schlossberg mit der Ruine Hohennagold auf unter Vorlage:Höhe. Der Bach ist hier 24,681 km<ref name="LUBW-FG10-Single" /> lang und hat ein Einzugsgebiet von 157,139 km²<ref name="LUBW-GEZG-Sum" /> hinter sich, zu dem der größte und rechte Zufluss Steinach am Unterlauf alleine 53,633 km² beiträgt.

Ortschaften

Ortschaften am Lauf mit ihren Zugehörigkeiten. (Nur die Namen tiefster Schachtelungsstufe bezeichnen Siedlungsanrainer.):

Im Einzugsgebiet liegen noch weitere Orte und Siedlungsplätze der oben schon angeführten Gemeinden und Städte, außerdem noch Teile der Gemeindegebiete von Schopfloch, Dornstetten (beide Landkreis Freudenstadt), Egenhausen, Altensteig, Rohrdorf (alle drei Landkreis Calw), Mötzingen (Landkreis Böblingen) und vor allem im Süden um die Steinach Horb am Neckar (wieder Landkreis Freudenstadt).

Geologie

Der Lauf der Waldach beginnt im südlichen Gemeindegebiet von Waldachtal am Nordwestrand der Gäuplatte links des Oberen Neckars. Er entspringt an der Grenze von Oberem und Mittlerem Muschelkalk (Oberlauf Schneckenbächle) und durchläuft in schneller Folge den Mittleren und Unteren Muschelkalk, um noch in Tumlingen den Oberen Buntsandstein (Röt-Formation) zu erreichen; der erste etwas längere Zulauf des Weiherbachs liegt schon zur Gänze in dieser Schicht. Ungefähr am Zulauf des Heppersbach setzt dann der Mittlere Buntsandstein ein.

Bis zum Lichtenbach vor Beihingen zieht er auf Nordostlauf in einem Talgrund im Mittleren Buntsandstein, während die umgebenden Höhen im Oberen Buntsandstein liegen und rechtsseits oft dicht an der oberen Hangkante schon der Muschelkalk einsetzt. Ab Beihingen dann läuft der Bach wieder im Oberen Buntsandstein bis nach seiner Ostsüdostkehre in Oberschwandorf, wo er umgeben von Höhen bis in den Oberen Muschelkalk wieder in den Unteren Muschelkalk zurückkehrt, in dem er dann bis zur Mündung verbleibt.

Seine linken Zuflüsse bis zur Ostsüdostkehre in Oberschwandorf durchlaufen alle den Buntsandstein, die rechten haben hier teilweise Quellen im Unteren Muschelkalk. Der Heiterbach wie sein größter Unterlauf-Zufluss Steinbach verlaufen zur Gänze in dieser Schicht.<ref name="LGRB-GÜK300" />

Landschaft und Natur

Die zwei Naturräume, an denen das Einzugsgebiet Anteil hat – Schwarzwald-Randplatten nordwestlich ungefähr einer Linie von (Waldachtal-)Tumlingen nach Haiterbach-Oberschwandorf, Obere Gäue südöstlich davon beidseits der Steinach – spiegeln sich deutlich in der Landnutzung wider. Während nordwestlich der Linie neben einem großen Anteil von Wald die offene Flur vor allem von Grünland eingenommen wird, gibt es südöstlich von ihr deutlich weniger an Wald und einen dominierenden Anteil von Ackerland auf den freien Flächen. Am südwestlichen Übergang im Geviert der Orte Tumlingen, Salzstetten, Altheim und Grünmettstetten jedoch dominiert auch hier auf den großen waldfreien Flächen das Grünland.<ref name="LUBW-LS2000" />

Der große Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord nimmt östlich über die Naturraumgrenze hinaus den größeren Teil des Einzugsgebietes ein; nur etwa 60 km² des Einzugsgebietes im Nordosten um Nagold und Haiterbach gehören diesem Schutzgebiet nicht an.

Ein Naturschutzgebiet im Tal beginnt in Gestalt des Naturschutzgebietes Waldach- und Haiterbachtal, das sich schmal in der Aue der Waldach langzieht, erst in der Flur und unterhalb von Oberschwandorf, der überwiegende Anteil so geschützter Flächen liegt jedoch in den Nebentälern, vor allem um Haiterbach und östlich von Waldachtal-Salzstetten („Salzstettener Horn“) um den Brühlbach, ferner am Ziegelberg östlich von Iselshausen und Teufels Hirnschale um das Nagolder Kreiskrankenhaus auf dem linken Mündungssporn der Waldach. Fast der gesamte unbesiedelte Anteil des Tals der Waldach wie der Steinach sind Landschaftsschutzgebiete, dazu der Umkreis des Salzstetter Horns und kleinere andere Flächen. Wo das Einzugsgebiet den Oberen Gäuen angehört, liegen in dichter Konzentration Steinriegel und die für den Westteil Heckengäu dieser Landschaft namengebenden Heckenbiotope.<ref name="LUBW-SCHUTZ" />

Siehe auch

Einzelnachweise

<references>

   <ref name="LUBW-GEZG-Sum">Summe der Teileinzugsgebiete nach LUBW-GEZG (Datensatzeinträge).</ref>
   <ref name="LUBW-FG10-Single">Nach LUBW-FG10 (Datensatzeintrag).</ref>
   <ref name="LUBW-FG10-Gem">Abgemessen auf LUBW-FG10.</ref>
   <ref name="LUBW-HLB">Nach dem Höhenlinienbild auf dem Geodatenviewer.</ref>
   <ref name="LUBW-B">Texteintrag in Blau auf dem Geodatenviewer.</ref>
   <ref name="LUBW-S">Texteintrag in Schwarz auf dem Geodatenviewer.</ref>
   <ref name="LGRB-GÜK300">Geologie nach LGRB-GÜK300.</ref>
   <ref name="LUBW-LS2000">Landnutzung nach LUBW-LS2000.</ref>
   <ref name="LUBW-SCHUTZ">Schutzgebiete nach LUBW-SCHUTZ.</ref>
   <ref name="BfL-170">Vorlage:GeoQuelle</ref>
   <ref name="BfL-178">Vorlage:GeoQuelle</ref>

</references>

Literatur

  • „TK25“: Topographische Karte 1:25.000 Baden-Württemberg, als Einzelblatt Nr. 7417 Altensteig, Nr. 7418 Nagold, Nr. 7517 Dornstetten und Nr. 7518 Horb am Neckar

Weblinks