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Walburgiskerk (Zutphen)

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Datei:Zutphen, Walburgkerk foto6 2011-02-17 13.50.jpg
Die Walburgiskerk in Zutphen
Datei:Chandelier St Walburgis Church (Zutphen).jpg
Leuchter im Innenraum

Die Walburgiskerk (auch Walburgkerk genannt; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist die Hauptkirche der niederländischen Stadt Zutphen, Provinz Gelderland.

Geschichte

Der älteste Teil der Kirche stammt aus dem 11. Jahrhundert. Der heutige Bau stammt größtenteils aus dem 13. Jahrhundert; seit dem 16. Jahrhundert hat die Kirche ihr heutiges Aussehen. Bis 1261 war die Walburgiskerk die einzige Pfarrkirche von Zutphen. Seit der Eroberung Zutphens durch Moritz von Oranien 1591 ist sie in protestantischen Händen.

Bei der Kirche befindet sich eine Bibliothek von 1561, eine der wenigen erhaltenen Kettenbibliotheken in Europa.

Orgel

Datei:Interieur, overzicht richting het orgel met op de voorgrond de preekstoel - Zutphen - 20373774 - RCE.jpg
Blick auf die Orgel

Sehens- und hörenswert ist die von Hans Henrich Bader gebaute Orgel aus dem Jahr 1639, die als größte niederländische Orgel der Spätrenaissance/des Frühbarock gilt. Das Instrument wurde im Laufe der Zeit verändert und erweitert, maßgeblich durch die Orgelbauer Johannes Wilhelmus Timpe (1813) und N. A. Lohman (1824). 1976 und 1996 wurde die Orgel von der Orgelbaufirma Gebrüder Reil restauriert und auf den historischen Zustand aus dem 17. Jahrhundert zurückgeführt.<ref>Nähere Informationen zur <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geschichte der Orgel (Memento des Vorlage:IconExternal vom 30. Dezember 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.baderorgel.nl (niederländisch)</ref> 2016 wurde die Orgel als virtuelle Version (Sample-Set) für Hauptwerk (Software) veröffentlicht. Das Instrument hat 38 Register auf drei Manualen und Pedal. Die Trakturen sind mechanisch.<ref>Zur <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Disposition (Memento des Vorlage:IconExternal vom 30. Dezember 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.baderorgel.nl (niederländisch)</ref>

Rückpositiv C–f3
Holpijp 8′
Quintadeen 8′
Prestant 4′
Fluit 4′
Quint 3′
Octaaf 2′
Quintfluit 112
Terts 135
Mixtuur IV–V 0
Kromhoorn 8′
Hauptwerk C–f3
Quintadeen 16′
Prestant 08′
Holpijp 08′
Octaaf 04′
Gemshoorn 04′
Quintfluit 03′
Octaaf 02′
Mixtuur IV–VI 0 02′
Fagot 16′
Trompet (B,D) 08′
Bovenwerk C–f3
Prestant 8′
Roerfluit 8′
Baarpijp 8′
Fluit-Travers (D) 0 8′
Octaaf 4′
Fluit d’Amour 4′
Woudfluit 2′
Flageolet 1′
Carillon III (D)
Vox Humana 8′
Tremulant
Pedalwerk C–d1
Prestant 16′
Subbas 16′
Octaaf 08′
Gedekt 08′
Octaaf 04′
Bazuin 16′
Trompet 08′
Trompet 04′
  • Koppeln: R/HW, B/HW, HW/R, HW/P, R/P, B/P
  • Sonstige: Gesamttremulant

Literatur

  • Lotte Hellinga: Vroege drukken in de Librije van de St. Walburgiskerk te Zutphen. Elchers, Groningen 2010, ISBN 978-90-5048-118-2.

Weblinks

Commons: Walburgiskerk in Zutphen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 52° 8′ 22,4″ N, 6° 11′ 44″ O

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