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Wahlstorf (Gehlsbach)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wahlstorf
Gemeinde Gehlsbach
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(155)&title=Wahlstorf 53° 22′ N, 12° 6′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(155) 53° 21′ 39″ N, 12° 5′ 46″ O
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Höhe: 65 m ü. NHN
Fläche: 12,46 km²
Einwohner: 155 (31. Dez. 2013)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 1. Januar 2014
Postleitzahl: 19386
Vorwahl: 038733
Wahlstorf (Mecklenburg-Vorpommern)
Wahlstorf (Mecklenburg-Vorpommern)
Lage von Wahlstorf in Mecklenburg-Vorpommern

Wahlstorf ist ein Ortsteil der Gemeinde Gehlsbach im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland).

Lage

Der Ort liegt nahe der Grenze zu Brandenburg, etwa zwölf Kilometer südlich von Lübz in einer flachen Umgebung ohne herausragende Anhöhen. Der Gehlsbach und der Seegraben bildeten als Fließgewässer die Ost- und Nordgrenze der ehemaligen Gemeinde. Beide stehen, wie auch das Quaßliner Moor und der Süden der Gemeinde (Marienfließ), unter Naturschutz.

Der Ort liegt westlich der Bundesstraße 103 und nördlich der Bundesautobahn 24. Letztere ist über den Anschluss Pritzwalk zu erreichen. Größere überregionale Straßen gibt es in der Gemeinde nicht.

Ortsteile der ehemaligen Gemeinde waren:

Geschichte

Datei:Ottoquelle.jpg
Ottoquelle

Die Gemarkung liegt in der historischen Landschaft T(h)ure. Das Dorf Quaßlin wurde um 1300 erstmals Quarcellyn urkundlich erwähnt. Der Ortsname stammt vom slawischen Wort kvasŭ für Mahl ab, also Mahl (Mühlen-)ort oder Ort des Kvasola (Ort des Müllers).<ref>Paul Kühnel: Die slavischen Ortsnamen in Meklenburg. In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde. Bd. 46, 1881, ISSN 0259-7772, S. 3–168, hier S. 113.</ref>

Der Name Wahlstorf leitet sich vom slawischen Lokator des Dorfes ab, also Dorf des Val, ebenso wie bei Tessenow mit Ort des Têšen. Der Name des Ortsteiles Darß leitet sich vom altslawischen Wort dračĭ für Dornenstrauch ab, also Dornort.<ref>Paul Kühnel: Die slavischen Ortsnamen in Meklenburg. In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde. Bd. 46, 1881, ISSN 0259-7772, S. 3–168, hier S. 38.</ref>

Die Gaststätte „Zur Ottoquelle“ besteht seit 1863.<ref>Zur Ottoquelle</ref>

Im Jahre 1843 wurden unter Leitung von Johann Ritter die Großsteingräber bei Wahlstorf archäologisch untersucht.<ref>Johann Ritter: Hünengrab von Wahlstorf (A. Lübz). In: Jahrbuch des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde. Band 9, 1844, S. 366.</ref> Heute finden sich keine Spuren mehr.

Die vormals eigenständige Gemeinde Wahlstorf fusionierte zum 1. Januar 2014 mit der Gemeinde Karbow-Vietlübbe zur neu gebildeten Gemeinde Gehlsbach.<ref>StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2014</ref>

Sehenswürdigkeiten

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein