Wächterlöwe
| Wächterlöwe – {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) | |
|---|---|
| Chinesische Bezeichnung | |
| Langzeichen | {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) |
| Kurzzeichen | {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) |
| Pinyin | Shíshī |
| Jyutping | Sek6si1 |
| Alternative Bezeichnung | |
| Langzeichen | {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) |
| Kurzzeichen | {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) |
| Pinyin | Shíshīzi |
| Jyutping | Sek6si1zi2 |
| Japanische Bezeichnung | |
| Kanji | {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) |
| Hiragana | {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) |
| Hepburn | Shishi |
| Ryūkyū-Bezeichnung | |
| Katakana | {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) |
| Hepburn | {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) |
| Okinawa | {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) |
Der Wächterlöwe (chinesisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Pinyin {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), auch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) – „Steinlöwe“) ist eine beliebte Tierdarstellung in der chinesischen Kunst. Vor vielen Hauseingängen, speziell vor den Eingängen traditioneller Gebäude, sieht man oft ein Paar Wächterlöwen. Diese Wächterfiguren werden meist aus Stein, aber auch aus Eisen oder Bronze gefertigt. Daher heißt Wächterlöwe im Chinesischen wörtlich auch Steinlöwe. Sie stehen oft vor dem Zugang von öffentlichen Bauwerken und flankieren Eingangstüren von wichtigen weltlichen oder religiösen Gebäuden, wie beispielsweise Palästen, Regierungsgebäuden oder Residenzen von hohen Beamten. Sie bewachen den Eingang buddhistischer Tempelanlagen und Pagoden. Sie stehen als Schutzfiguren vor Brücken und Banken und fungieren als Grabwächter bei Grabstätten oder Mausoleen. Ein bekanntes Beispiel ist die Lugouqiao, auch „Marco-Polo-Brücke“ genannt, in der Nähe von Peking. Auf ihr stehen 501 Löwen in verschiedenen Größen und Positionen. Vor der Verbotenen Stadt in Peking steht ein Paar Wächterlöwen. Auch innerhalb von Gebäuden werden Steinlöwen aufgestellt, so zum Beispiel auf Schreibtischen, Anrichten und vor schützenswerten Räumen. Die Tradition des Wächterlöwen hat seinen Ursprung im Buddhismus und fand durch dessen Verbreitung auch Eingang in den Nachbarländern Chinas und beeinflusste ähnliche Figuren in benachbarten Regionen, wie z. B. den Komainu ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) oder Shishi (jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) in Japan. Lokal in Okinawa auf der Ryūkyū-Inseln die als Shīsā (jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), okinawa shiisaa) bekannte Schutzfigur.
Geschichte
Zu Beginn der chinesischen Geschichte gab es keine Steinlöwen, da Löwen nicht in China vorkamen und daher unbekannt waren. Mit der Verbreitung des Buddhismus im 3. Jahrhundert von Indien nach China fehlten chinesischen Bildhauern reale Vorbilder für Löwen. Da sie eine gewisse Ähnlichkeit des Löwenkopfes mit dem des chinesischen Pekinesenhundes empfanden, übernahmen sie in ihren Skulpturen Elemente dieses Hundes und vermischten sie mit denen des Löwen. Der chinesische Begriff für Löwe shi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))<ref group="Anm.">Der chinesische Begriff für Löwe lautet shi (chinesisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Pinyin {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), alternativ auch shizi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> ist vermutlich aus dem Persischen šer entlehnt worden, was wiederum darauf hinweist, dass der Löwe selbst nicht direkt aus Indien übernommen wurde.<ref>L. E. R. Picken: Music for a Lion-Dance of the Song Dynasty. In: Laurence Picken (Hrsg.): Musica Asiatica. 1. Auflage. Band 4. Cambridge University Press, Cambridge, London, New York, New Rochelle, Melbourne, Sydney 1984, ISBN 0-521-27837-6, S. 201 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden. [abgerufen am 20. September 2017]).</ref>
Steinlöwen vor den Eingängen gab es nicht nur im Kaiserpalast, sondern auch vor den Häusern höhergestellter Persönlichkeiten. Dabei zeigt die Anzahl der Locken, aus denen die Mähne des Löwen besteht, ihren Rang an. Die Löwen der Beamten höchsten Ranges hatten 13 Locken und mit jedem Grad, den der Rang des Beamten sank, sank auch die Anzahl der Locken. Beamten unter dem siebten Grad durften jedoch gar keine Löwen vor ihren Häusern aufstellen.
Symbolik
Fungieren die Löwen paarweise als Wächter, ist der rechte Löwe männlich und hält unter seiner rechten Pranke einen Ball ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) – „wörtlich „bestickter Ball“, sinngemäß „bestickter Ball mit Glückssymbolen versiert““)<ref group="Anm.">"Der Bestickte Ball" – {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) – auf dem die "Blume Des Lebens" zu finden ist, weist sowohl auf die toroidale selbsterhaltende Systeme hin, dessen Symbolik auf dem gesamten Globus richtet und sich gezielt in allen Himmelsrichtungen verbreiten soll.</ref>. Der Löwe auf der linken Seite ist weiblich und hält unter der linken Pranke ein Löwenjunges. Der Löwe steht für Kraft und Macht. Der Ball (Xiuqiu), ursprünglich eine Perle, des männlichen Löwen symbolisiert die Einheit und Kraft des Reiches. Die Löwin mit dem Jungtier steht für das Gedeihen der Nachkommen, Wachstum und Wohlbefinden. Löwen sollen die Macht und Kraft haben, schlechte Einflüsse jeglicher Art fernzuhalten.
- Steinlöwe – Details
-
Rechte Pranke – Ball mit Verzierung (Xiuqiu), 2005
-
Linke Pranke – Spiel mit Junglöwe, 2005
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Wächterlöwe auf der Marco-Polo-Brücke, 2005
Literatur
- Wolfram Eberhard: Lexikon Chinesischer Symbole. Die Bildsprache der Chinesen. Heinrich Hugendubel, München 2004, ISBN 3-89631-428-9, S. 181–182
- Jeremy Roberts: Chinese Mythology A-Z. 2nd Edition, Chelsea House Publications 2009, ISBN 978-1-60413-436-0, S. 73–74.
Trivia
In der chinesischen Provinz Fujian gibt es die kreisfreie Stadt Shishi, die wörtlich „Steinlöwen-Stadt“ bedeutet.
Anmerkungen
<references group="Anm." />
Siehe auch
- Komainu
- Löwentanz
- Siling (Mythologie) – „Vier Wundertiere“
Weblinks
- The Met: Digital Collection – Netsuke: Masterpieces from the Metropolitan Museum of Art – Barbra Teri Okada
Ausstellungskatalog mit vielen Exponate zu chinesischen Wächterlöwen
Einzelnachweise
<references />