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Vogelschutzgebiet Hullen

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Vogelschutzgebiet Hullen

IUCN-Kategorie IV – Habitat/Species Management Area

Datei:Balje 2013 -Naturschutzgebiet Vogelschutzgebiet Hullen- by-RaBoe 001.jpg
Vogelschutzgebiet Hullen

Vogelschutzgebiet Hullen

Lage Ostemündung bei Balje, Landkreis Stade, Niedersachsen
Fläche 489 ha
Kennung NSG LÜ 055
WDPA-ID 82819
Natura-2000-ID {{#property:p3425}}
FFH-Gebiet 435,8 ha
Vogelschutzgebiet 435,8 ha
Geographische Lage 53° 51′ N, 9° 1′ OKoordinaten: 53° 50′ 40″ N, 9° 1′ 15″ O
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Vogelschutzgebiet Hullen (Niedersachsen)
Vogelschutzgebiet Hullen (Niedersachsen)
Meereshöhe von 0 m bis 1 m
Einrichtungsdatum 16. August 1970
Verwaltung NLWKN

Das Vogelschutzgebiet Hullen ist ein ehemaliges Naturschutzgebiet in der niedersächsischen Gemeinde Balje in der Samtgemeinde Nordkehdingen im Landkreis Stade und in der Elbe und Oste.

Das ehemalige Naturschutzgebiet mit dem Kennzeichen NSG LÜ 055 ist 489 Hektar groß. Davon entfallen 385 Hektar auf Watt- und Wasserflächen der Elbe und Oste, für die der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz zuständig war, und 104 Hektar auf den Landkreis Stade. Das ehemalige Naturschutzgebiet ist größtenteils Bestandteil des FFH-Gebietes „Unterelbe“<ref>Unterelbe, Natura-2000-Gebiete, Bundesamt für Naturschutz. Abgerufen am 5. Mai 2023.</ref> und des EU-Vogelschutzgebietes „Unterelbe“.<ref>Unterelbe, Natura-2000-Gebiete, Bundesamt für Naturschutz. Abgerufen am 5. Mai 2023.</ref> Im Osten grenzte das Naturschutzgebiet direkt an das ehemalige Naturschutzgebiet „Außendeich Nordkehdingen I“, im Süden an das „Wildvogelreservat Nordkehdingen“. Auf der anderen Seite der Oste schließt sich das Naturschutzgebiet „Hadelner und Belumer Außendeich“ an. Das Gebiet stand seit dem 16. August 1970 unter Naturschutz. Im Dezember 2018 ging das Gebiet im neu ausgewiesenen Naturschutzgebiet „Elbe und Inseln“ auf.<ref>Verordnung über das Naturschutzgebiet „Elbe und Inseln“. 10. Dezember 2018, S. 13, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 5. Dezember 2021.</ref> Zuständige untere Naturschutzbehörden waren der Landkreis Stade und der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz.

Das ehemalige Naturschutzgebiet liegt außerhalb des Elbedeichs und umfasst die Außendeichsflächen sowie die vorgelagerten Watt- und Wasserflächen mit dem Osteriff. Als nördliche und westliche Grenze gilt dabei die mittlere Tideniedrigwasser­linie, nach Süden bildete der Deichfuß die Grenze des Naturschutzgebietes.

Das „Vogelschutzgebiet Hullen“ liegt im Brackwasserbereich und wird von Tideröhrichten, Salzwiesen und Flutrasen geprägt. Es hat eine große Bedeutung als Brutgebiet für hier lebende Vogelarten sowie als Rastgebiet für Zugvögel.

Weblinks

Commons: Naturschutzgebiet Vogelschutzgebiet Hullen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />