Voelkel (Unternehmen)
| Voelkel GmbH
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| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Voelkel (Unternehmen) logo.svg | |
| Rechtsform | GmbH |
| Gründung | 1936 |
| Sitz | Höhbeck |
| Leitung | Stefan Voelkel, Jacob Voelkel, Boris Voelkel, Jurek Voelkel,<ref name="EJZ-2019-04-17">Rouven Gross: Wachstum mit Augenmaß. In: Elbe-Jeetzel-Zeitung, 17. April 2019.</ref> |
| Mitarbeiterzahl | 400 (2025)<ref name="GZ-2021-01-26">Voelkel erzielt Umsatzplus von 22 Prozent. In: Getränke Zeitung. 26. Januar 2021, abgerufen am 28. Januar 2021.</ref> |
| Umsatz | 140 Millionen Euro (2024)<ref name="GZ-2025-03-06">Voelkel-Bilanz 2024: Gut für Mensch und Natur. In: Voelkel Homepage. 6. März 2025, abgerufen am 21. Mai 2025.</ref> |
| Branche | Getränkehersteller |
| Website | Voelkel Homepage |
Die Voelkel GmbH ist eine 1936 vom Ehepaar Margret und Karl Voelkel gegründete Kelterei mit Sitz im niedersächsischen Höhbeck. Sie produziert nach anthroposophischen Regeln Obstsäfte, Gemüsesäfte, Erfrischungsgetränke, Wellness-Drinks und andere Getränke. Die Produkte sind Bio- oder Demeter-zertifiziert.<ref>Demeter und Co.: Nährboden für Corona-Verschwörungen?, ZDF 23. Dezember 2021 </ref><ref>„So ist das, wenn man Saft im Blut hat“, von Naomi Bruhn, taz vom 18. August 2018</ref><ref>Getränkehersteller Voelkel Zwischen Hipstersaft und Hildmann-Brause von Benjamin Ansari und Timm Seckel, Der Spiegel 18. September 2021</ref>
Geschichte
Karl Voelkel (1889–1966)<ref>Höhbeck. Lebenserinnerungen der Siedler Karl und Margret Voelkel, S. 41.</ref> und Margret Voelkel (geborene Künnecke; 1896–1982),<ref>Höhbeck. Lebenserinnerungen der Siedler Karl und Margret Voelkel, S. 12 und S. 48</ref> verheiratet seit 1919,<ref>Höhbeck. Lebenserinnerungen der Siedler Karl und Margret Voelkel, S. 4.</ref> gehörten in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg zu Personen, die in genossenschaftlicher beziehungsweise gemeinschaftlicher Organisation karges Land und alte Obstgärten auf dem Höhbeck in der Nähe von Pevestorf bewirtschafteten.<ref>Ausführlich dazu Karl Voelkel: Höhbeck. Die Verwirklichung einer Siedlungsidee junger Wandervögel. In: Tau. Monatsblätter für Verinnerlichung und Selbstgestaltung. Mai 1928. Wiederabdruck in Höhbeck. Lebenserinnerungen der Siedler Karl und Margret Voelkel, S. 54–72.</ref> Das Ehepaar war von der Wandervogelbewegung geprägt und orientierte sich in den 1920er Jahren bei ihren landwirtschaftlichen Tätigkeiten an den Ideen Rudolf Steiners zur biologisch-dynamischen Landwirtschaft.<ref name="UE-2013">Lorenz Goslich: „Beim Wechsel in die nächste Generation wird oft das Kerngeschäft vergessen“. Interview mit Stefan Voelkel, Geschäftsführer, Voelkel GmbH. In: www.unternehmeredition.de. 4. März 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 1. April 2019; abgerufen am 20. Februar 2019.</ref>
1936 gründete das Ehepaar ein Lohnmosterei-Unternehmen. Zu diesem Zweck fuhren sie in die umliegenden Dörfer und machten mithilfe einer mobilen Presse gegen Entgelt aus dem Obst der Landbewohner Most, den diese anschließend selbst pasteurisierten.<ref>Höhbeck. Lebenserinnerungen der Siedler Karl und Margret Voelkel, S. 26.</ref> Wenig später kaufte Karl Voelkel Mostäpfel aus Württemberg, die zu Handelsmost verarbeitet wurden. Die Nachfrage nach Lohn- beziehungsweise Handelsmost zog rasch an, sodass das Ehepaar die Molkerei in Pevestorf mietete und in eine stationäre Mosterei umwandelte; der Schwerpunkt des Unternehmens lag anschließend auf der Erzeugung von Handelsmost.<ref>Höhbeck. Lebenserinnerungen der Siedler Karl und Margret Voelkel, S. 26–30.</ref> Während des Zweiten Weltkrieges beschäftigte das Ehepaar Voelkel Frauen aus der Umgebung, später auch Kriegsgefangene als Zwangsarbeiter, laut eigenen Angaben einen Mann aus Frankreich und ein Paar aus der Sowjetunion.<ref>Höhbeck. Lebenserinnerungen der Siedler Karl und Margret Voelkel, S. 30.</ref> Im Frühjahr 1945 erlitt die Mosterei durch anrückende alliierte Truppen Schäden, die nach Kriegsende allerdings schnell beseitigt werden konnten.<ref>Höhbeck. Lebenserinnerungen der Siedler Karl und Margret Voelkel, S. 34–36.</ref>
Das Gründerehepaar verlor durch den Krieg zwei seiner drei Söhne.<ref>Höhbeck. Lebenserinnerungen der Siedler Karl und Margret Voelkel, S. 30–33.</ref> Einzig Harm Voelkel überlebte.<ref>Höhbeck. Lebenserinnerungen der Siedler Karl und Margret Voelkel, S. 35 f.</ref> Er übernahm in den Nachkriegsjahren die Führung des Betriebs und bildete mit seiner Frau Giesela die zweite Generation, die das Unternehmen ausbaute.<ref name="NB-2017-14-15">Voelkel GmbH: Gemeinsam für eine zukunftsfähige Landwirtschaft. Nachhaltigkeitsbericht 2017, S. 14 f. Archiviert am 1. April 2019 im Internet Archive, abgerufen am 27. Januar 2021.</ref><ref>Pevestorf war einst „Vorort von Berlin“ und hat nun eine Saftmosterei. In: Elbe-Jeetzel-Zeitung, 5. September 2017.</ref> 1950 trat das Unternehmen dem Anbauverband Demeter bei. Zehn Jahre später begann die Herstellung von Gemüsesäften. Das Exportgeschäft fing 1970 mit Lieferungen in die Niederlande an.<ref name="NB-2017-14-15" />
1980 übernahm Stefan Voelkel, Sohn von Harm und Giesela Voelkel, die Leitung. Er erweiterte das Produktportfolio deutlich und sorgte für die Vergrößerung der Produktion. 1999 ging eine eigene Mineralwasserquelle in Betrieb, ein Jahr später erfolgte der Umzug aus der früheren Molkerei in neue Produktionshallen.<ref name="NB-2017-14-15" /> Das Geschäft in ausländischen Märkten wuchs ebenfalls, 2010 lieferte Voelkel seine Waren in fast 30 Länder.<ref>Von Wirtschaftskrise nicht viel gespürt. In: Elbe-Jeetzel-Zeitung. 8. März 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 30. Januar 2016; abgerufen am 21. Februar 2019.</ref>
2013 erfolgte die Gründung der Elbtalaue Naturkostprodukte GmbH.<ref name="NB-2017-14-15" /> Über sie wird der konventionelle Lebensmitteleinzelhandel erreicht. Getragen wird sie von zwei Stiftungen, der Stiftung Elbtalaue Naturkostprodukte sowie der Gemeinnützige Stiftung Elbtalaue Bioregion.<ref>Heinz Sielmann Stiftung: Naturnahe Firmengelände. Erfahrungen aus der Planungspraxis (Juli 2016). Abgerufen am 21. Februar 2019.</ref> Drei Jahre später wurde eine neue Produktionshalle errichtet.<ref>Pevestorf: Neue Halle für kühle Säfte bei Voelkel. In: Elbe-Jeetzel-Zeitung, 25. Juli 2016.</ref> Ein Jahr später gründete das Unternehmen eine Plattform zur Vermarktung von Bio-Produkten, sie richtet sich an Startups und an den Lebensmitteleinzelhandel.<ref>Heidrun Krost: Abgefüllter Zeitgeist. In: Lebensmittel Zeitung, 29. März 2018.</ref><ref name="EJZ-2018-04-12">Mosterei Voelkel baut in Pevestorf neue Lagerhalle. In: Elbe-Jeetzel-Zeitung, 12. April 2018.</ref>
2020 legte das Unternehmen seine nach dem Konzept der Gemeinwohl-Ökonomie aufgestellte Gemeinwohl-Bilanz vor und zählte damit zu den rund 250 Unternehmen im deutschsprachigen Raum, die ihr Vorgehen auf diese Weise einsehbar machen.<ref>Angelika Blank: Gemeinwohl-Ökonomie: "Ein gutes Leben für Alle". In: wendland-net.de. 14. Oktober 2020, abgerufen am 27. Januar 2021.</ref><ref>Voelkel GmbH Fruchtsäfte Gemüsesäfte: Unternehmensbilanz nach Kriterien der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ). In: voelkeljuice.de. 20. November 2020, abgerufen am 27. Januar 2021 (Meldung des Unternehmens und Gemeinwohl-Ökonomie- und Nachhaltigkeitsbericht 2019).</ref>
Betriebliche Zahlen und Sachverhalte
Voelkel stellt rund 200<ref name="LZ-2018-06-15">Heike Balzer: Naturkostsafterei bedient jetzt LEH. In: Lebensmittel Zeitung, 15. Juni 2018.</ref> bis 220<ref>Voelkel GmbH: Gemeinsam für eine zukunftsfähige Landwirtschaft. Nachhaltigkeitsbericht 2017, S. 8. Archiviert am 1. April 2019 im Internet Archive, abgerufen am 27. Januar 2021.</ref> Fruchtsäfte, Fruchtsaftvariationen, Gemüsesäfte und Erfrischungsgetränke her. Im Markt sind etwa 1000 Artikel, bedingt durch eigene Marken, Handelsmarken und Etikettierungen für den Export.<ref name="EJZ-2018-04-12" /> Rund 15<ref>Katharina Matheis: Sanfte Kapitalisten. In: Wirtschaftswoche, 1. Juni 2016.</ref> bis 20 Produkte<ref name="UE-2017">Felicitas Wilke: Von Hause aus Bio. In: Unternehmeredition, 4/2017.</ref> bringt das Unternehmen jährlich neu heraus.
Im Naturkostfachhandel hat Voelkel mit seinen Getränkeprodukten insgesamt einen Marktanteil von 35 Prozent, bei Gemüsesäften liegt dieser bei circa 70 Prozent. Produkte von Voelkel finden sich in 95 Prozent aller Biogeschäfte. Frankreich, Italien und Dänemark gelten als wichtigste der rund 30 Exportländer. 20 Prozent der Erlöse der Marke Voelkel werden im Ausland erzielt.<ref>Katharina Matheis: Das Erfolgsgeheimnis des Biosaft-Herstellers. In: Wirtschaftswoche (online). 8. Juli 2016, abgerufen am 26. Februar 2019.</ref><ref name="LZ-2018-06-15" /><ref name="JEZ-2018-09-11">Juristischer Etappensieg für Pevestorfer Fruchtsafthersteller Voelkel. In: Elbe-Jeetzel-Zeitung, 11. September 2018.</ref>
Stiftungen
Seit 2011 befindet sich die Voelkel GmbH zu 90 Prozent im Eigentum der Voelkel Stiftung. Die Stiftungskonstruktion soll Übernahmen durch Dritte ebenso verhindern wie Erbschaftsteuer. Zweck der Stiftung ist die nachhaltige Produktion von Säften, möglichst aus biodynamisch erzeugten Naturprodukten.<ref name="HB-2012-09-06">Frederic Spohr: Stabile Garanten für das Lebenswerk. In: Handelsblatt, 6. September 2012.</ref><ref name="wir-2013-03-15">Ulrike Lüdke: Nachfolgelösung Familienstiftung. Es gibt viele gute Gründe für eine Familienstiftung. Doch wer glaubt, er hätte etwas für die Ewigkeit geschaffen, irrt. In: wir – Das Magazin für Unternehmerfamilien, 15. März 2013.</ref><ref name="UE-2013" /><ref name="ÖL-2013-4">Interview: „Es ist ein Geschenk, sich im Unternehmen der Urgroßeltern einzubringen“. In: Ökologie & Landbau, Nr. 168, 4/2013.</ref><ref name="taz-2018-08-18">Naomi Bruhn: „So ist das, wenn man Saft im Blut hat“. In: Die Tageszeitung. 18. August 2018, abgerufen am 21. Februar 2019.</ref> Die gemeinnützige Stiftung Verantwortung für Mensch und Natur hält 10 Prozent der Anteile an der Voelkel GmbH. Sie fördert mit ihren Erträgen ökologische und soziale Projekte. Die Kuratorien der Stiftungen bilden die Brüder Boris, Jacob, David und Jurek Voelkel. Ihr Vater Stefan ist jeweils Stiftungsvorstand.<ref>Geschäftsplan der Voelkel GmbH Fruchtsäfte Gemüsesäfte. In: Handelsblatt. 6. Dezember 2016, abgerufen am 21. Februar 2019.</ref>
Auszeichnungen
2017 erhielt das Unternehmen den BAUM-Umweltpreis.<ref>Voelkel erhält Umweltpreis. In: Elbe-Jeetzel-Zeitung, 8. Juni 2017.</ref> Ein Jahr später wurde der Möhrensaft des Unternehmens in die Reihe der kulinarischen Botschafter Niedersachsens aufgenommen.<ref>Pevestorf: Voelkels Möhrensaft ist jetzt kulinarischer Botschafter. In: Elbe-Jeetzel-Zeitung, 12. Juni 2018</ref> 2019 zeichnete Demeter den Feldfrischen Möhrensaft des Unternehmens als Produkt des Jahres aus.<ref name="EJZ-2019-04-24">Demeter zeichnet Voelkel aus. In: Elbe-Jeetzel-Zeitung, 24. April 2019.</ref><ref name="FAZ-2019-04-15">Kai Spanke: „Wir wollen eine politische Botschaft mitbringen“. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15. April 2019.</ref>
Engagement
Das Unternehmen und Stefan Voelkel gehörten 2001 zu den Initiatoren des Lüneburger Streuobstwiesen-Vereins.<ref>Alte Obstsorten pflegen und erhalten. In: Schweriner Volkszeitung, 14. August 2010.</ref><ref>Ansgar Warner: Es lebe die Streuobstwiese. In: Die Tageszeitung, 19. September 2015.</ref> Das Unternehmen unterstützt auch den Widerstand gegen das geplante Atommüll-Endlager im Salzstock Gorleben-Rambow und gegen Castortransporte nach Gorleben.<ref>Jost Maurin: Was nach der Bionade kommt. In: Die Tageszeitung, 5. Februar 2011.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein., abgerufen am 20. Februar 2019.</ref><ref>„Kein-Castor“-Ticker. Ohne Atommüll im Wendland. In: Die Tageszeitung. 27. November 2012, abgerufen am 21. Februar 2019.</ref><ref name="UE-2013" /> Voelkel beteiligt sich zudem an der Kampagne Ackergifte? Nein danke!.<ref>Leonie Sontheimer: „Biounternehmer sind keine Träumer“. In: Die Tageszeitung. 14. Februar 2018, abgerufen am 22. Februar 2019.</ref> Im regionalen Bereich fördert das Unternehmen ferner Bildung (Förderung der Musikschule Lüchow-Dannenberg),<ref>Förderer. In: www.dan-musik.de. Abgerufen am 1. März 2019 (Angabe der Musikschule zu ihren Förderern).</ref><ref>„Notturno“ am Abend. Vier EvangCellisten kommen am morgigen Sonnabend nach Hitzacker. In: Elbe-Jeetzel-Zeitung. 12. August 2016, abgerufen am 1. März 2019.</ref> Jugendarbeit<ref>Jungs in Action. JungenActiontag am 23.Mai 2014. In: www.jeff-wendland.de. Abgerufen am 1. März 2019.</ref> und Sport.<ref>75 der 80 Startplätze bereits vergeben. Beim IGAS-Radrennen Rund um Voelkel gibt es eine anstrengende Mauer. In: Elbe-Jeetzel-Zeitung. 14. September 2017, abgerufen am 1. März 2019.</ref><ref>„Rund um Voelkel“. „Die Mauer von Brünkendorf“ am Sonntag, den 16. September 2018. In: www.igaswendland.de/. Abgerufen am 1. März 2019.</ref> Auch die Saatgut-Forschung wird unterstützt.<ref>M. Fleck, F. Sikora, C. Rohmund, M. Gränzdörffer, P. von Fragstein, J. Heß: Samenfeste Sorten oder Hybriden – Untersuchungen an Speisemöhren aus einem Anbauvergleich an zwei Standorten des Ökologischen Landbaus. In: Deutsche Gesellschaft für Qualitätsforschung (Pflanzliche Lebensmittel) e. V., c/o Lehrstuhl Obstbau TUM, 85350 Freising, XXXVII. Vortragstagung, Hannover 2002. 2002, abgerufen am 1. März 2019.</ref><ref>Kultursaat feiert 20-jähriges Jubiläum. In: salatwerkstatt.de. 18. November 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 1. April 2019; abgerufen am 1. März 2019.</ref><ref>Voll im Saft. In Pevestorf im Wendland sitzt der Marktführer für Biosäfte: Voelkel knüpft an die Tradition der Firmengründer an. In: Hannoversche Allgemeine Zeitung. 11. Juni 2015, abgerufen am 1. März 2019.</ref> In diesem Zusammenhang steht der Einsatz für samenfestes Saatgut sowie für eine nachhaltige und ökologische Landwirtschaft.<ref name="FAZ-2019-04-15" /><ref name="EJZ-2019-04-24" />
Das Engagement des Unternehmens geht über die Region hinaus. So unterstützt Voelkel beispielsweise das Kinderhilfswerk Plan International, unter anderem bei der AIDS-Vorbeugung in Uganda;<ref>Voelkel unterstützt Plan International Deutschland. In: bio-markt.info. 11. Mai 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 2. März 2019; abgerufen am 3. März 2019.</ref> Geldspenden erhielt auch das Hilfswerk missio für internationale Flüchtlingsarbeit.<ref>Angelika Blank: Hilfe zur Selbsthilfe: 13000 Euro für Flüchtlingsprojekte. In: wendland-net.de. 22. April 2015, abgerufen am 1. März 2019.</ref>
Sonstiges
Im Zuge der Europäischen Flüchtlingskrise ab 2015 engagierten sich Mitglieder der Unternehmerfamilie. Stefan Voelkel machte sich auf Lesbos ein Bild über die Lage und rief Unternehmen zur Mithilfe auf.<ref>Angelika Blank: Flüchtlingselend auf Lesbos: "Schmerz in Handeln umwandeln". In: wendland-net.de. 18. September 2015, abgerufen am 21. Februar 2019.</ref> Boris Voelkel und seine Mutter Grita halfen in einem Flüchtlingscamp in Serbien.<ref>Grita Voelkel aus Vietze berichtet von einem einwöchigen Hilfseinsatz für Flüchtlinge auf der Balkan-Route. In: Elbe-Jeetzel-Zeitung, 4. Dezember 2015.</ref>
Im Rat der Gemeinde Höhbeck vertritt Grita Voelkel die Grünen.<ref>Thomas Janssen: Firma Voelkel will in Pevestorf in die Höhe wachsen. In: Elbe-Jeetzel-Zeitung, 13. Dezember 2018.</ref><ref>Bündnis 90/Die Grünen – Kreisverband Lüchow-Dannenberg: SG Gartow. Grüne Mandatsträger*innen in der Samtgemeinde Gartow. In: gruene-luechow-dannenberg.de. Abgerufen am 27. Januar 2021.</ref>
2016 organisierte das Unternehmen eine medienwirksame Crowdfunding- beziehungsweise Crowdlendingkampagne. 200 Kreditgeber wurden auf diese Weise gewonnen.<ref>Jost Maurin: Crowdfunding als PR-Gag. In: Die Tageszeitung. 19. Dezember 2016, abgerufen am 21. Februar 2019.</ref><ref>Albrecht Scheuermann: Safthersteller Voelkel sammelt Geld bei Kleinanlegern. In: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 2. Januar 2017.</ref><ref>Anja Müller: Crowdfunding für Anthroposophen. In: Handelsblatt, 15. Februar 2017.</ref>
Voelkel stellte 2018 das Sponsoring des Musikpreises Echo ein. Die Verleihung des Echo Pop 2018 an Kollegah und Farid Bang in der Kategorie Hip-Hop/Urban National wurde vom Unternehmen als Würdigung beschämender Holocaust-Vergleiche kritisiert.<ref>Deutsche Presse-Agentur: Sponsor Voelkel steigt beim Musikpreis Echo aus. In: Süddeutsche Zeitung. 18. April 2018, abgerufen am 14. August 2020.</ref>
Literatur
- Höhbeck. Lebenserinnerungen der Siedler Karl und Margret Voelkel. Herausgegeben von Stefan Voelkel, Höhbeck 2013. ISBN 978-3-926322-55-5.
Weblinks
Einzelnachweise
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Koordinaten: 53° 3′ 21,6″ N, 11° 27′ 12,6″ O
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