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Viszerozeption

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Als Viszerozeption (von {{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=la |SCRIPTING=Latn |SERVICE=lateinisch}} „Eingeweide“ und recipere „aufnehmen“) oder Enterozeption werden diejenigen Komponenten der Wahrnehmung von Lebewesen bezeichnet, die Informationen über Organtätigkeiten bereitstellen. Sie werden unter anderem als Hunger, Durst, Eingeweideschmerz oder Harndrang wahrgenommen.

Begriffsabgrenzung

Diejenigen Komponenten der Wahrnehmung von Lebewesen, die Informationen nicht über die Außenwelt, sondern aus eigenen Körperabschnitten und über eigene Körperabschnitte bereitstellen, werden unter dem Oberbegriff Interozeption zusammengefasst. Dabei unterscheidet man die Propriozeption (Wahrnehmung von Körperlage und -bewegung im Raum) und die Viszerozeption (Wahrnehmung von Organtätigkeiten). Die Wahrnehmung der Außenwelt wird als Exterozeption bezeichnet.<ref name="q1">K. Buser u. a.: Kurzlehrbuch medizinische Psychologie- medizinische Soziologie. Urban & Fischer Verlag, 2007, ISBN 978-3-437-43211-8, S. 93, (online)</ref>

In anderer Fachliteratur wird jedoch gelegentlich eine andere Begriffsdefinition vorgenommen. So wird Interozeption nicht als Oberbegriff, sondern als Synonym für Enterozeption (und damit für Viszerozeption) verwandt.<ref>C. Kirschbaum: Biopsychologie von A bis Z. 1. Auflage. Springer, Berlin/Heidelberg 2008, ISBN 978-3-540-39603-1.</ref>

Siehe auch

Weblinks

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Einzelnachweise

<references />

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Die fünf klassischen Sinne: Sehen | Hören | Riechen | Schmecken | Tasten

Weitere Sinne: Temperatur | Schmerz | Tiefensensibilität | Viszerozeption | Gleichgewichtssinn | Magnetsinn | Vibration

Einteilung nach äußeren und inneren Reizen: Exterozeption | Interozeption

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Die fünf klassischen Sinne: Sehen | Hören | Riechen | Schmecken | Tasten

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