Viroin
Vorlage:Infobox Fluss Der Viroin ist ein Fluss im belgisch-französischen Grenzgebiet in den westlichen Ardennen.
Geographie
Verlauf
Der Fluss entsteht aus der Vereinigung der beiden Quellflüsse Eau Blanche und Eau Noire unterhalb des Felsvorsprungs Roche à Lomme nordöstlich von Nismes, im Gemeindegebiet von Viroinval in Belgien. Er entwässert Richtung Ost, zunächst 18 Kilometer lang auf belgischem, dann 4 Kilometer lang auf französischem Gebiet und mündet schließlich in Vireux-Molhain, im Regionalen Naturpark Ardennen, als linker Nebenfluss in die Maas. Er ist also nominell insgesamt 22 km lang, hydrologisch, d. h. zusammen mit seinem längeren Quellfluss Eau Noire 66 km.<ref>Die Angabe zur Flusslänge von 12,2 km auf der diesbezüglichen Internetseite sandre.eaufrance.fr, abgerufen am 19. September 2009, ist nur die Summe der französischen Anteile von Viroin und Eau Noire.</ref> Auf seinem Weg berührt er die belgische Provinz Namur und das französische Département Ardennes in der Region Grand Est.
Zuflüsse
- Eau Blanche (linker Quellfluss), ca. 33 km
- Eau Noire (rechter Quellfluss), ca. 44 km
- Ruisseau du Moulin de Dourbes (links), 2,1 km<ref name="EM">Eigenmessung</ref>
- Ruisseau Damier (rechts), 2,6 km<ref name="EM" />
- Ruisseau de Noye (rechts), 8,6 km<ref name="EM" />
- Ruisseau de Nestry (rechts), 3,2 km<ref name="EM" /> (mit Ruisseau du Gras 6,1 km<ref name="EM" />)
- Ruisseau du Fond des Cheneaux (rechts), 1,0 km
- Ry de Wel (rechts), 4,5 km<ref name="EM" />
- Ruisseau des Fonds de Ry (links), 4,3 km<ref name="EM" />
- Ruisseau du Pre (links), 1,0 km<ref name="EM" />
- Ruisseau Deluve (rechts), 9,0 km
Orte am Fluss
- Ortsteile von Viroinval (B):
- Vireux-Molhain (F)
Sehenswürdigkeiten
Abgesehen von seiner landschaftlichen Schönheit ist das Tal des Viroin bekannt durch die Museumseisenbahn Chemin de fer à vapeur des 3 vallées, die zwischen Mariembourg und Treignes verkehrt.
Weblinks
- Vorlage:Sandre
- Webseite der Gemeinde Viroinval
- Website der wallonischen regionalen Archive. Überschwemmungen der Viroin im Januar 1995.
Anmerkungen
<references />