Zum Inhalt springen

Villa Fuchs (Heilbronn)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Heilbronn, Villa Fuchs.jpg
Villa Fuchs in Heilbronn

Die Villa Fuchs ist eine denkmalgeschützte Villa in Heilbronn in der Jägerhausstraße 104.<ref>Bernhard Lattner mit Texten von Joachim J. Hennze: Stille Zeitzeugen. 500 Jahre Heilbronner Architektur. Edition Lattner, Heilbronn 2007, S. 117</ref> Als Unternehmervilla 1913 errichtet, diente die Villa ab den 1960er Jahren auch für kulturelle Zwecke.

Beschreibung

Die zweigeschossige Villa ist ein Beispiel für die Landhausarchitektur<ref>Anmerkung: Die Landhausarchitektur war laut Joachim Hennze, Vorbild für den sog. Heimat(schutz)stil, begründet durch Hermann Muthesius im Jahre 1905. Siehe bei Bernhard Lattner mit Texten von Joachim J. Hennze: Stille Zeitzeugen. 500 Jahre Heilbronner Architektur. Edition Lattner, Heilbronn 2007, S. 59. Dort steht:

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim| 1911–1916 Theodor Moosbrugger
Bescheiden, ja gemütlich gliedern fünf Wohnhäuser die nördliche Hälfte der Liebigstraße in Heilbronns Süden. Ihre ursprüngliche Bestimmung: Angestelltenwohnhäuser der Firma Knorr. Zwischen 1911 und 1916 errichtete der Architekt Moosbrugger zweieinhalbgeschossige Häuser mit hohen, haubenartigen Walmdächern. Ihr asymmetrischer Grundriss, die Erker- und Dachbefensterung sowie die schieferverkleideten Obergeschosse sind Beispiele für den sogenannten Heimatstil, den der Architekt Hermann Muthesius mit seiner Adaption englischer Landhausarchitektur in Deutschland nach 1905 populär machte}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim| 1911–1916 Theodor Moosbrugger
Bescheiden, ja gemütlich gliedern fünf Wohnhäuser die nördliche Hälfte der Liebigstraße in Heilbronns Süden. Ihre ursprüngliche Bestimmung: Angestelltenwohnhäuser der Firma Knorr. Zwischen 1911 und 1916 errichtete der Architekt Moosbrugger zweieinhalbgeschossige Häuser mit hohen, haubenartigen Walmdächern. Ihr asymmetrischer Grundriss, die Erker- und Dachbefensterung sowie die schieferverkleideten Obergeschosse sind Beispiele für den sogenannten Heimatstil, den der Architekt Hermann Muthesius mit seiner Adaption englischer Landhausarchitektur in Deutschland nach 1905 populär machte}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| 1911–1916 Theodor Moosbrugger
Bescheiden, ja gemütlich gliedern fünf Wohnhäuser die nördliche Hälfte der Liebigstraße in Heilbronns Süden. Ihre ursprüngliche Bestimmung: Angestelltenwohnhäuser der Firma Knorr. Zwischen 1911 und 1916 errichtete der Architekt Moosbrugger zweieinhalbgeschossige Häuser mit hohen, haubenartigen Walmdächern. Ihr asymmetrischer Grundriss, die Erker- und Dachbefensterung sowie die schieferverkleideten Obergeschosse sind Beispiele für den sogenannten Heimatstil, den der Architekt Hermann Muthesius mit seiner Adaption englischer Landhausarchitektur in Deutschland nach 1905 populär machte | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim| 1911–1916 Theodor Moosbrugger
Bescheiden, ja gemütlich gliedern fünf Wohnhäuser die nördliche Hälfte der Liebigstraße in Heilbronns Süden. Ihre ursprüngliche Bestimmung: Angestelltenwohnhäuser der Firma Knorr. Zwischen 1911 und 1916 errichtete der Architekt Moosbrugger zweieinhalbgeschossige Häuser mit hohen, haubenartigen Walmdächern. Ihr asymmetrischer Grundriss, die Erker- und Dachbefensterung sowie die schieferverkleideten Obergeschosse sind Beispiele für den sogenannten Heimatstil, den der Architekt Hermann Muthesius mit seiner Adaption englischer Landhausarchitektur in Deutschland nach 1905 populär machte}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: || }}

{{#if:

|

„{{{Latn}}}“{{#if: || }}

}}{{#if:

|

„{{{de}}}“{{#if: || }}

}}
{{#if: |
– <templatestyles src="Person/styles.css" />{{#if:|{{{4}}} |}}{{#if:|{{{2}}} |}}{{#if:| {{{3}}} |}}{{#if:| „{{{6}}}“ |}}{{#if:trim|{{{Autor}}}}}{{#if:| {{{5}}}|}}{{#if: | : {{#if:trim|}} }}
|{{#if: 
|
{{#if:trim|}}
}}
}}

{{#if: |

{{#if: {{#invoke:Text|unstrip|{{{ref}}}}}

        | }} }}{{#if:  1911–1916 Theodor Moosbrugger
Bescheiden, ja gemütlich gliedern fünf Wohnhäuser die nördliche Hälfte der Liebigstraße in Heilbronns Süden. Ihre ursprüngliche Bestimmung: Angestelltenwohnhäuser der Firma Knorr. Zwischen 1911 und 1916 errichtete der Architekt Moosbrugger zweieinhalbgeschossige Häuser mit hohen, haubenartigen Walmdächern. Ihr asymmetrischer Grundriss, die Erker- und Dachbefensterung sowie die schieferverkleideten Obergeschosse sind Beispiele für den sogenannten Heimatstil, den der Architekt Hermann Muthesius mit seiner Adaption englischer Landhausarchitektur in Deutschland nach 1905 populär machte | {{ #if: 1911–1916 Theodor Moosbrugger
Bescheiden, ja gemütlich gliedern fünf Wohnhäuser die nördliche Hälfte der Liebigstraße in Heilbronns Süden. Ihre ursprüngliche Bestimmung: Angestelltenwohnhäuser der Firma Knorr. Zwischen 1911 und 1916 errichtete der Architekt Moosbrugger zweieinhalbgeschossige Häuser mit hohen, haubenartigen Walmdächern. Ihr asymmetrischer Grundriss, die Erker- und Dachbefensterung sowie die schieferverkleideten Obergeschosse sind Beispiele für den sogenannten Heimatstil, den der Architekt Hermann Muthesius mit seiner Adaption englischer Landhausarchitektur in Deutschland nach 1905 populär machte | {{#if: | Vorlage:Zitat: Doppelangabe 1=Text=}}

}}| }}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 2=Autor=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 3=Quelle=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Umschrift=Latn=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Sprache=lang=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Übersetzung=de=}}

}}. Ein anderes Beispiel für die „Landhausarchitektur des Heimat(schutz)stils“ nennt Julius Fekete in der Denkmaltopographie, S. 101 und S. 102:

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|[...]Der Umbau 1954 fügte traditionsorientierte, der Landhausarchitektur des Heimatstils entlehnte Formen hinzu (Sichtfachwerk-Dachhäuschen, betont kunsthandwerkliche Eingangstür [...] barockisierende Fenstergitter, jugendstilhafte Innenausstattung)[...]}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|[...]Der Umbau 1954 fügte traditionsorientierte, der Landhausarchitektur des Heimatstils entlehnte Formen hinzu (Sichtfachwerk-Dachhäuschen, betont kunsthandwerkliche Eingangstür [...] barockisierende Fenstergitter, jugendstilhafte Innenausstattung)[...]}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| [...]Der Umbau 1954 fügte traditionsorientierte, der Landhausarchitektur des Heimatstils entlehnte Formen hinzu (Sichtfachwerk-Dachhäuschen, betont kunsthandwerkliche Eingangstür [...] barockisierende Fenstergitter, jugendstilhafte Innenausstattung)[...] | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|[...]Der Umbau 1954 fügte traditionsorientierte, der Landhausarchitektur des Heimatstils entlehnte Formen hinzu (Sichtfachwerk-Dachhäuschen, betont kunsthandwerkliche Eingangstür [...] barockisierende Fenstergitter, jugendstilhafte Innenausstattung)[...]}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: || }}

{{#if:

|

„{{{Latn}}}“{{#if: || }}

}}{{#if:

|

„{{{de}}}“{{#if: || }}

}}
{{#if: |
– <templatestyles src="Person/styles.css" />{{#if:|{{{4}}} |}}{{#if:|{{{2}}} |}}{{#if:| {{{3}}} |}}{{#if:| „{{{6}}}“ |}}{{#if:trim|{{{Autor}}}}}{{#if:| {{{5}}}|}}{{#if: | : {{#if:trim|}} }}
|{{#if: 
|
{{#if:trim|}}
}}
}}

{{#if: |

{{#if: {{#invoke:Text|unstrip|{{{ref}}}}}

        | }} }}{{#if: [...]Der Umbau 1954 fügte traditionsorientierte, der Landhausarchitektur des Heimatstils entlehnte Formen hinzu (Sichtfachwerk-Dachhäuschen, betont kunsthandwerkliche Eingangstür [...] barockisierende Fenstergitter, jugendstilhafte Innenausstattung)[...] | {{
   #if: [...]Der Umbau 1954 fügte traditionsorientierte, der Landhausarchitektur des Heimatstils entlehnte Formen hinzu (Sichtfachwerk-Dachhäuschen, betont kunsthandwerkliche Eingangstür [...] barockisierende Fenstergitter, jugendstilhafte Innenausstattung)[...] | {{#if:  |
   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 1=Text=}}

}}| }}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 2=Autor=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 3=Quelle=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Umschrift=Latn=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Sprache=lang=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Übersetzung=de=}}

}} </ref> und wurde 1913 von Adolf Braunwald für den Kaufmann Rudolf Fuchs geschaffen. Die Fassade der Villa ist symmetrisch aufgeteilt und weist dominierende Erker, Loggia, und Terrasse auf. Die Diele ist großzügig und zentral, die gesamte Innenausstattung zeugt vom hohen handwerklichen Kunstverständnis. Julius Fekete betrachtet die Villa als „gutes Beispiel der Landhausarchitektur kurz vor dem Ende des Kaiserreichs, durch das organische Wechselspiel barockisierender und neoklassizistischer Formensprache gekennzeichnet.“<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>

Geschichte

1950 besaß Rudolf Fuchs die Villa und bewohnte darin das Erdgeschoss. Im ersten Stock lebte der Fabrikdirektor Hanns Hesse, im zweiten Stock der Assistenzarzt Franz Nowak. Im Nebengebäude 104/1 waren außerdem zwei Wohnungen an Beschäftigte vermietet.<ref>Stadt Heilbronn (Hrsg.): Adressbuch der Stadt Heilbronn 1950, Heilbronn 1950.</ref> 1961 lebte neben Fuchs noch der Diplom-Ingenieur Hartwig Schmidt in der Villa.<ref>Stadt Heilbronn (Hrsg.): Adressbuch der Stadt Heilbronn 1961, Heilbronn 1961.</ref>

In dem als Villa auf dem Hügel bezeichneten Gebäude gab es ab 1962 vor geladenen Gästen anspruchsvolles Zimmertheater, wobei neben Unterhaltungsstücken meist angelsächsischer Herkunft auch moderne Problemstücke aufgeführt wurden.<ref>Hans Ulrich Eberle: Literatur und Theater. In: Stadt- und Landkreis Heilbronn. Theiss, Stuttgart und Aalen 1974, ISBN 3-8062-0121-8, S. 164–172, dazu S. 172.</ref><ref>Dokumentarfilm Heilbronn – Eine Filmreise in die Vergangenheit von Manfred Naegele, Haus des Dokumentarfilms, Stuttgart 2009; als DVD beim Stadtarchiv Heilbronn, Heilbronn 2009, ISBN 978-3-940646-04-0 (heilbronnica multimedial. 8)</ref>

Im November 2013 wurden die Villa, zwei Nebengebäude und die dazugehörigen Grundstücke in die Stiftung "Seniorenstift Fuchs" überführt, die vom Diakonischen Werk Heilbronn treuhänderisch verwaltet wird. Zweck der Stiftung ist seniorengerechtes Wohnen. Dementsprechend gibt es Pläne für Um- und Neubauten.

Rezeption

Das Gebäude diente im März 2017 als Kulisse für den Kinospielfilm „Brechts Dreigroschenfilm“. Regie führt der Drehbuchautor Joachim A. Lang. Der Spielfilm basiert auf Bertolt Brechts "Dreigroschenoper".<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>

Einzelnachweise und Anmerkungen

<references />

Weblinks

[{{canonicalurl:Commons:Category:{{#if:|{{{1}}}|Villa Fuchs (Heilbronn)}}|uselang=de}} Commons: {{#if:|{{{2}}}|{{#if:|{{{1}}}|{{#invoke:WLink|getArticleBase}}}}}}]{{#switch:1

|X|x= |0|-= |S|s= – Sammlung von Bildern |1|= – Sammlung von Bildern{{#if:

    | {{#switch: {{#invoke:TemplUtl|faculty|1}}/{{#invoke:TemplUtl|faculty|1}}
        |1/=  und Videos
        |1/1=, Videos und Audiodateien
        |/1=  und Audiodateien}}
    | , Videos und Audiodateien
  }}

|#default= – }}{{#if:

   | {{#ifeq: {{#invoke:Str|left||9}} 
       | category: 
| FEHLER: Ohne Category: angeben!}}}}

Vorlage:Wikidata-Registrierung

{{Coordinate{{#ifeq:|y|Simple|Complex}}|NS=49/8/18.25/N|EW=9/14/59.75/E|type=landmark|region=DE-BW|globe=|dim=400|elevation=|pop=|lw=|name={{#invoke:Coordinates/kml|kmlTitle|1=}}|article=|text=|sortkey=|tooltip=|tooltipformat=|map=|mapsize=|maplevel=|maptype=|maplabel=|maplayer=|mapcaption=}}{{#if:|{{#switch:5

|1 = Gradzahl-Fehler: {{#iferror:{{{1}}}
 | NS: {{{1}}}
 |
}} {{#iferror:
 | EW: 
 |
}}{{#switch:0
 |0|6|14= 
}}
|2 = nicht im Bereich von {{{1}}}{{#switch:0
 |0|6|14=
}}
|3  = {{#switch: {{{type}}}
 |country|state|adm1st|adm2nd|city|isle|airport|mountain|waterbody|forest|landmark=
 |example={{#if:
  | 
  | falscher Wert ›example‹ im Artikelnamensraum 
 }}
 |#default= {{#ifeq:{{{type}}}|
  | kein Wert
  | falscher Wert ›{{{type}}}‹
 }} in type-Parameter{{#switch:0
  |0|6|14= 
 }}
}} {{#if: {{{rg}}}
 |
 | region-Parameter fehlt{{#if:
  | 6
  | 
 }}
}} {{#iferror: {{{elevation}}}
 | {{{elevation}}}{{#switch:0
  |0|6|14= 
 }}
 |
}} {{#iferror: {{{pop}}}
 | {{{pop}}}{{#switch:0
  |0|6|14= 
 }}
 |
}}
|5 = unbenannte Parameter 1:{{{1}}}{{#if:|, 2:}}{{#if:|, 3:}}{{#if:|, 4:}} {{#if:|usw.}}{{#switch:0
 |0|6|14= 
}}
|8 = Parameter name fehlt in Fließtextkoordinate{{#switch:0
 |0|6|14= 
}}
|10= überflüssige Parameter
|#default=coordinates error

}}}}