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Vettweiß

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Wappen Deutschlandkarte
Datei:DEU Vettweiss COA.svg
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 44′ N, 6° 36′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|05358060}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 44′ N, 6° 36′ O
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Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Köln
Kreis: Düren
Höhe: 158 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|05358060}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahl: 52391
Vorwahlen: 02424, 02425, 02252
Kfz-Kennzeichen: DN, JÜL, MON, SLE
Gemeindeschlüssel: 05 3 58 060
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gereonstraße 14
52391 Vettweiß
Website: www.vettweiss.de
Bürgermeister: Joachim Kunth (CDU)
Lage der Gemeinde Vettweiß im Kreis Düren
<imagemap>

Bild:Vettweiß in DN.svg|rahmenlos|300x375px|zentriert|Karte poly 312 133 351 133 350 166 312 166 Kreis Düren poly 299 200 299 0 490 0 490 200 Nordrhein-Westfalen poly 203 0 265 12 294 12 297 200 490 200 490 273 452 296 429 349 390 339 358 296 378 283 365 214 312 237 291 216 265 214 265 164 237 156 237 123 203 104 217 77 177 23 203 12 Rhein-Erft-Kreis poly 368 310 378 320 389 339 431 349 459 296 490 273 490 497 177 497 177 478 279 489 279 438 312 410 295 383 334 339 358 360 378 339 Kreis Euskirchen poly 291 0 291 12 177 0 Rhein-Kreis Neuss poly 177 0 0 0 0 95 59 31 118 31 Kreis Heinsberg poly 0 283 0 438 39 383 9 360 19 310 9 310 Stadt Aachen poly 0 95 0 273 9 273 0 310 19 310 9 357 39 394 0 438 9 459 79 478 59 497 168 497 168 488 156 469 177 447 141 429 118 438 79 421 118 296 100 310 79 283 100 263 90 200 79 188 39 216 9 164 19 123 Städteregion Aachen poly 0 459 79 476 59 497 0 497 Belgien poly 156 470 212 421 247 438 247 427 279 427 276 488 224 488 177 475 177 497 Heimbach poly 177 352 247 296 255 310 247 346 265 383 192 374 Kreuzau poly 192 374 291 383 307 410 281 428 247 426 247 438 212 423 177 447 141 427 156 399 177 410 203 398 Nideggen poly 265 382 247 344 255 310 294 283 354 300 378 347 355 361 328 341 291 383 Vettweiß poly 141 237 168 214 192 224 224 214 237 224 224 247 237 250 247 263 237 273 247 296 203 333 159 310 168 263 Düren poly 100 188 138 164 159 183 192 115 159 77 118 89 59 115 Jülich poly 100 237 109 263 79 286 100 310 118 286 118 310 159 310 168 263 141 237 Langerwehe poly 118 31 100 77 159 85 194 115 203 104 212 77 177 22 203 13 177 0 Titz poly 229 216 237 224 224 251 237 247 247 263 271 263 273 237 307 237 287 216 257 216 262 165 247 165 Merzenich poly 25 123 59 115 100 189 90 200 71 180 36 216 9 164 Aldenhoven poly 79 417 126 310 159 310 203 337 177 352 203 398 177 411 159 397 138 429 118 438 Hürtgenwald poly 247 266 362 216 378 280 350 300 290 282 259 310 237 281 Nörvenich poly 100 188 132 164 177 206 142 236 104 237 Inden poly 205 104 159 183 188 224 232 210 247 162 231 159 229 123 219 123 Niederzier poly 115 34 65 31 0 94 23 123 118 90 Linnich desc bottom-right </imagemap>

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Vettweiß ist eine Gemeinde in Nordrhein-Westfalen und gehört zum Kreis Düren.

Geografie

Die Gemeinde Vettweiß liegt im Südosten des Kreises Düren und grenzt mit einem kleinen Stück an den Rhein-Erft-Kreis mit der Stadt Erftstadt sowie an den Kreis Euskirchen mit der Stadt Zülpich im Osten, im Südwesten und Westen an die Gemeinden Nideggen und Kreuzau, im Norden an die Gemeinde Nörvenich.

Vettweiß liegt in der Zülpicher Börde und der Voreifel. Mitten durch die Gemeinde fließt der Neffelbach, den ein Landschaftsschutzgebiet an beiden Ufern umrahmt.

Der höchste Punkt der Gemeinde liegt am Wasserturm Ginnick bei 231 m ü. NHN, der tiefste am Neffelbach bei Gladbach bei 120 m ü. NHN. Ihre Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 11 km, in Ost-West-Richtung 12,8 km.

Im Westen liegt, noch zu großen Teilen auf Vettweißer Gemeindegebiet, die Drover Heide. Diese gehört seit 2020 zum Naturpark Hohes Venn-Eifel<ref>Der Naturpark Nordeifel reicht nun bis in die Börde. In: Aachener Zeitung. 13. Januar 2020, abgerufen am 25. Januar 2020.</ref>

Gemeindegliederung

Die Gemeinde Vettweiß besteht aus den elf Ortsteilen

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und der ehemaligen Wohnschaft Simonshardt.

Neugliederungen

Am 1. Oktober 1932 wurden die Bürgermeistereien Froitzheim, Kelz, Sievernich und Füssenich zum Bürgermeisteramt Vettweiß zusammengeschlossen. Von der Bürgermeisterei Drove kamen Jakobwüllesheim und Soller dazu. Gleichzeitig wurde Kettenheim nach Vettweiß eingemeindet.<ref name="adr">Einwohner-Adreßbuch für die Stadt Düren (1954), Kap. Amt Vettweiß. In: digibib.genealogy.net. Abgerufen am 27. März 2025.</ref> Im Jahr 1947 kamen Juntersdorf zum jetzigen Amt Vettweiß hinzu.

Am 1. Juli 1969 entstanden aus den 13 Orten die drei Gemeinden Vettweiß, Müddersheim und Füssenich. Zum Amt Füssenich kommt Geich hinzu.<ref>Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 97 f.</ref> Am 1. Januar 1972 wurde die Gemeinde Füssenich in die Stadt Zülpich eingegliedert. Die Gemeinde Vettweiß wurde um die Gemeinde Müddersheim vergrößert.<ref>Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X.</ref> Der eigentliche Ort Vettweiß hatte am 30. Juni 2020 insgesamt 2749 Einwohner.

Geschichte

Vorlage:Hinweisbaustein Besiedelt wurde das Gebiet bereits um 3000 v. Chr. Danach siedelten hier die Kelten, die Römer und später die Franken.<ref name="hgv">Vettweiß: Elf Dörfer sind Heimat für fast 9.500 Einwohner. In: Website des Heimat und Geschichtsverein Vettweiß 2013 e.V. Abgerufen am 12. Januar 2026.</ref>

Vettweiß wird erstmals in einer wahrscheinlich gefälschten Urkunde aus dem Jahre 989 erwähnt, in der Erzbischof Everger dem Kloster Groß St. Martin in Köln unter anderem die Kirche in Wisse schenkt.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.archive.nrw.deFindbuch Stadtarchiv Köln (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2025. Suche im Internet Archive )</ref> Um 1215 bewohnte Ritter Otto von Wyss eine mitten im Ort gelegene Burg.

Der Ortsname entstand aus „vihsse“ (Dorf, Flecken, Weichbild) und dem vorangestellten Wort „Veseuniahenis“. Veseuniahenis, verkürzt zu Vett, war die Matronen-Schutzgöttin des Dorfes, von der fünf Weihesteine in der Gegend gefunden wurden.<ref name="hgv" /> Die Landschaft in dieser Gegend ist heute noch geprägt von Gemüseanbau bis nach Aachen, da sich hier einer der wenigen deutschen Böden mit Schwarzerde befindet.

Politik

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Kommunalwahl 2025
Wahlbeteiligung: 64,45 % (2020: 62,82 %)
 %
60
50
40
30
20
10
0
52,24 %
(+0,49 %p)
21,13 %
(+4,82 %p)
18,47 %
(−2,84 %p)
8,16 %
(−2,47 %p)
20202025

Gemeinderat

Die Sitzverteilung im Gemeinderat nach den Kommunalwahlen seit 2009 zeigt die Tabelle.

2025<ref>Ergebnis. Abgerufen am 30. Dezember 2025.</ref> 2020<ref>Ratswahl – Kommunalwahlen 2020 in der Gemeinde Vettweiß – Gesamtergebnis. Abgerufen am 15. Oktober 2020.</ref> 2014<ref>Ratswahl – Europawahl / Kommunalwahlen 2014 in der Gemeinde Vettweiß – Gesamtergebnis. Abgerufen am 15. Oktober 2020.</ref> 2009<ref>Ratswahl – Kommunalwahlen 2009 in der Gemeinde Vettweiß – Gesamtergebnis. Abgerufen am 15. Oktober 2020.</ref>
CDU 15 15 15 16
BI 6 4 5 6
SPD 5 6 6 3
GRÜNE 2 3 2 2
FDP 1

Bürgermeister

Im September 2015 wurde Joachim Kunth mit 52,9 % der Stimmen zum Bürgermeister gewählt. 2020 wurde er mit 67,9 % der Stimmen im Amt bestätigt.<ref>Bürgermeisterwahl – Kommunalwahlen 2020 in der Gemeinde Vettweiß – Gesamtergebnis. Abgerufen am 15. Oktober 2020.</ref> Im Jahr 2025 wurde er mit 74,7 % der Stimmen erneut wiedergewählt.<ref>Ergebnis. Abgerufen am 30. Dezember 2025.</ref>

Wappen und Banner

Der Gemeinde Vettweiß ist mit Urkunde des Innenministers des Landes Nordrhein-Westfalen vom 24. Mai 1967 das Recht zur Führung eines Wappens, Banners und Siegels verliehen worden.

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen von Vettweiß]] Blasonierung: „In grün ein goldener (gelber) Schild mit einem schwarzen Löwen, darüber wachsend eine blau gekleidete Muttergottes mit Kind in goldenem (gelbem) Strahlenkranz.“
Wappenbegründung: Das Wappen zeigt den Jülicher Löwen (Herzogtum Jülich) im kleinen Schild und die Mutter Gottes mit dem Kinde, Schutzpatronin des Ortes. Das Wappen ist einem Schöffensiegel des Jahres 1550 nachgebildet.

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Beschreibung des Banners: „Grün mit dem Inhalt des Gemeindewappens im oberen Drittel.“<ref>Hauptsatzung der Gemeinde Vettweiß, § 2. (PDF; 38 kB) Abgerufen am 23. Dezember 2012.</ref>

Kultur und Sehenswürdigkeiten

In der landwirtschaftlich geprägten Gemeinde gibt es etwa 110 denkmalgeschützte Bauwerke. Alte Vierseitenhöfe, Backsteinbauten und Fachwerkhäuser, aber auch die Burgen sind sehenswerte Bauten. Die alten Wassermühlen am Neffelbach werden heute nicht mehr betrieben.

Bei Vettweiß wurde ein Hemmoorer Eimer am Matronenstein gefunden.

Sehenswert sind:

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Jüdische Friedhöfe

In der Gemeinde gibt es mehrere alte jüdische Friedhöfe:

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Ebenfalls gibt es zwischen Vettweiß und Jakobwüllesheim einen alten Friedhof, der noch vor dem Zweiten Weltkrieg entstanden ist. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Die Gemeinde hat ein gut ausgebautes Straßennetz. Durch das Gemeindegebiet verlaufen die Bundesstraßen B 56 und B 477. Schnell erreichbar sind die Autobahnen A 1 bei Zülpich und A 61 bei Erftstadt.

Von Nord nach Süd durchquert die Bahnstrecke Düren–Euskirchen die Gemeinde. Es verkehren Züge der Linie RB 28 „Eifel-Bördebahn“. Betreiber für regelmäßigen Güterverkehr von Düren nach Zülpich ist die Rurtalbahn, Personenverkehr bis nach Euskirchen an Wochenenden wurde zunächst von einer Bürgerinitiative mit Fahrzeugen der Rurtalbahn betrieben. Das Empfangsgebäude des Bahnhofs Vettweiß ist in Privatbesitz. Die Eifel-Bördebahn verkehrt seit dem 15. Dezember 2019 täglich.

Linie Linienverlauf Takt
RB 28 Eifel-Bördebahn:
Euskirchen – Nemmenich – Zülpich – Vettweiß – Vettweiß-Jakobwüllesheim – Nörvenich-Rommelsheim – Nörvenich-Binsfeld – Düren
Stand: Fahrplanwechsel Dezember 2022
60 min

Im Busverkehr wird der Ort von Rurtalbus mit den AVV-Linien 230, 292, 298 und SB 15 bedient. Zusätzlich verkehrt am Wochenende ein Nachtbus. Bis zum 31. Dezember 2019 wurde der Busverkehr vom BVR Busverkehr Rheinland erbracht.

Linie Verlauf
230 Düren Bf/ZOB – StadtCenter – Gneisenaustraße – Binsfeld (→ Rommelsheim) – Frauwüllesheim – Isweiler – Kelz – (Vettweiß –) Gladbach – Poll – Dorweiler – Pingsheim
292 Kreuzau Bf – Niederau Am Sandberg – Stockheim (– Jakobwüllesheim – Vettweiß)
298 Düren Bf/ZOB – StadtCenter – Gneisenaustraße – Binsfeld – Rommelsheim – Bubenheim – Jakobwüllesheim – Vettweiß – Froitzheim – (Ginnick ← Embken ← Juntersdorf ←) Füssenich – Geich – Zülpich Post – (Zülpich Bf –) Zülpich Frankengraben – (Adenauerpl./Schulzentr. –) (Nemmenich –) Ülpenich – (Enzen –) Dürscheven – Elsig – Euenheim – Euskirchen Berufskolleg – Euskirchen Bf
SB15 Schnellbus:
Froitzheim – Vettweiß – Gladbach – Lüxheim – Eggersheim – Hochkirchen – Nörvenich Hommelsh. Weg – Nörvenich Alter Bf – Eschweiler über Feld – Golzheim – Buir
N2 Nachtbus: nur in den Nächten Fr/Sa und Sa/So
Düren Bf/ZOB → Kaiserplatz → Merzenich → Nörvenich → Vettweiß → Stockheim → Binsfeld

Bildung

In der Gemeinde gibt es zwei Grundschulen, je eine in Vettweiß und Kelz. Die Hauptschule befand sich bis 2018 im Zentralort. Weiterführende Schulen gibt es in Düren, Kreuzau, Erftstadt und Zülpich. Sie sind durch den öffentlichen Personennahverkehr zu erreichen.

Kindergärten gibt es in Vettweiß, Froitzheim, Gladbach, Disternich, Kelz und Jakobwüllesheim.

Telefonvorwahlen

Vettweiß hat die Vorwahl 02424. Abweichend hiervon gelten in Ginnick die 02425 sowie in Disternich und Sievernich die 02252.

Persönlichkeiten

Sonstiges

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Vettweiß – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Vorlage:Hinweisbaustein