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Hessische Hochschule für Finanzen und Rechtspflege

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Hessische Hochschule für Finanzen und Rechtspflege
Gründung 1. Januar 1980
Trägerschaft staatlich
Ort Rotenburg an der Fulda
Bundesland Hessen
Land Deutschland
Rektor Karl Jennemann
Studierende rund 2000 WS 2021/2022
Jahresetat 35 Mio. EUR (2021)
Website studienzentrum-rotenburg.hessen.de

Die Hessische Hochschule für Finanzen und Rechtspflege in Rotenburg an der Fulda (HHFR) (bis Anfang 2010 Verwaltungsfachhochschule Rotenburg an der Fulda) ist eine verwaltungsinterne Fachhochschule des Landes. Sie gehört zum Studienzentrum der Finanzverwaltung und Justiz Rotenburg an der Fulda, zu dem das Land Hessen seine Bildungseinrichtungen für die Ausbildung der Steuerverwaltung und Justiz im gehobenen Dienst in dieser Stadt zusammengeschlossen hat. Das Studienzentrum verfügt aktuell über insgesamt fünf Standorte in Rotenburg und in Frankfurt am Main.

Die HHFR ist eine nichtrechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts.

Studiengänge

Die HHFR bietet ein verwaltungsinternes Studium in den Fachbereichen Steuer und Rechtspflege an. Hessen hat mit dem Bund und dem Freistaat Thüringen vereinbart, an der HHFR am Fachbereich Steuer auch Finanzanwärter des Bundeszentralamtes für Steuern und am Fachbereich Rechtspflege Rechtspflegeanwärter des Freistaates Thüringen auszubilden. Im Wintersemester 2021/2022 haben 775 Studierende ihr Studium an der HHFR aufgenommen, davon 655 am Fachbereich Steuer und 120 am Fachbereich Rechtspflege. Alle Jahrgänge zusammengenommen ergaben eine Gesamtzahl von rund 2.000 Studierenden.

An der HHFR können die Studienabschlüsse Diplom-Finanzwirt (FH) und Dipl. Rechtspfleger (FH) erworben werden. Beide Studiengänge dauern drei Jahre und bestehen aus etwa 20 Monaten fachtheoretischem und ansonsten fachpraktischem Studium.

Geschichte

Die hessische Landesfinanzschule als Bildungsstätte der Hessischen Finanzverwaltung wurde 1953 gegründet und hatte von Beginn an ihren Sitz im Schloss Rotenburg. Dieser Einrichtung folgte 1973 die „Ausbildungs- und Fortbildungsstätte der Hessischen Landesverwaltung“ als Vorläufer der VFHS. Für sie wurde ein Hochhaus mit dreizehn Etagen errichtet, das bis heute das Ortsbild von Rotenburg bestimmt.

Datei:Rotenburg Fulda-vfhs.jpg
Hochhaus der Verwaltungsfachhochschule Rotenburg

1980 wurde die „Ausbildungs- und Fortbildungsstätte der Hessischen Landesverwaltung“ in die Verwaltungsfachhochschule Rotenburg umgewandelt. Von Beginn an war es eine gemeinsame Hochschule der hessischen Finanz- und Justizverwaltung. 1994 übertrug die Justizverwaltung von Thüringen die Zuständigkeit für ihre Rechtspflegerausbildung auf die VFHS.

Mit einem Lehrsaalgebäude und drei Wohnblocks wurden die Räumlichkeiten der Hochschule 2000 erweitert und modernisiert. 2006 wurde die VFHS in das Studienzentrum Rotenburg eingegliedert. 2011 wurde die Fachhochschule in Hessische Hochschule für Finanzen und Rechtspflege umbenannt.

Ausstattung

Die HHFR verfügt über mehr als 30 Lehrsäle sowie Gruppenarbeitsräume, darunter sind auch Computerschulungsräume. Den Studierenden steht eine Bibliothek zur Verfügung, die zu großen Teilen digital genutzt werden kann. Diese Infrastruktur wird von den beteiligten Verwaltungen auch für Fortbildungszwecke genutzt.

Im Wohnbereich stehen 592 Einzelzimmer und eine Mensa zur Verfügung sowie ein Fitnessraum, ein Schwimmbad und ein Bolzplatz.

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staatliche Universitäten

Technische Universität Darmstadt • Goethe-Universität Frankfurt am Main • Justus-Liebig-Universität Gießen • Universität Kassel • Philipps-Universität Marburg

kirchliche und private Universitäten
und gleichgestellte Hochschulen

EBS Universität für Wirtschaft und Recht • Frankfurt School of Finance & Management • Theologische Fakultät Fulda • Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen

staatliche Fachhochschulen

Hochschule Darmstadt • Frankfurt University of Applied Sciences • Hochschule Fulda • Technische Hochschule Mittelhessen • Archivschule Marburg • Hessische Hochschule für Finanzen und Rechtspflege • Hochschule RheinMain • Hessische Hochschule für Polizei und Verwaltung

kirchliche und private Hochschulen

accadis Hochschule Bad Homburg • Wilhelm Büchner Hochschule • Charlotte Fresenius Hochschule • CVJM-Hochschule • Evangelische Hochschule Darmstadt • Hochschule der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung • Diploma Hochschule • Theologische Hochschule Ewersbach • Hochschule Fresenius • Freie Theologische Hochschule Gießen • University of Labour • Lutherische Theologische Hochschule Oberursel • Provadis School of International Management and Technology • Evangelische Hochschule Tabor • Tomorrow University of Applied Sciences

Kunst- und Musikhochschulen

Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main • Staatliche Hochschule für Bildende Künste – Städelschule • Kunsthochschule Kassel • Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main

Hochschule neuen Typs

Hochschule Geisenheim

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Koordinaten: 50° 59′ 29″ N, 9° 43′ 51,4″ O

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