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Vertriebenenstadt

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Datei:Bundesarchiv Bild 146-2006-0095, Siedlung für Flüchtlinge.jpg
Espelkamp: Die Vertriebenen bezogen hier neben den einfachen Baracken der Munitionsanstalt auch bereits Steinhäuser
Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F010857-0003, Espelkamp, Neubaugebiet.jpg
Espelkamp: In den 1950er Jahren wurde die Gemeinde in Planbauweise erweitert
Datei:PfarrkircheNeutraubling.JPG
Die Kirche St. Michael in Neutraubling enthält Teile des Kommandanturgebäudes eines ehemaligen Militärflugplatzes

Vertriebenenstädte oder Vertriebenengemeinden sind Ansiedlungen von Vertriebenen.

Deutschland

Vertriebenenstädte oder Vertriebenengemeinden sind in der Nachkriegszeit in Deutschland entstandene Siedlungen, in denen sich Vertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten, dem Sudetenland oder anderen Gebieten Mittel- und Osteuropas ansiedelten.

Beispiele:

Neutraubling, Geretsried, Traunreut und Waldkraiburg sind mittlerweile (auch aufgrund von Eingemeindungen) die größten Städte im jeweiligen Landkreis.

Lage

Häufig sind Vertriebenenstädte auf dem Gelände ehemaliger Sprengstofffabriken oder Munitionsanstalten entstanden, die versteckt im Wald lagen. Als Beispiel das Luftbild von Neugablonz: 47° 54′ 36″ N, 10° 38′ 24″ O

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Neutraubling liegt auf dem Gelände eines früheren Flugzeugwerks der Messerschmitt GmbH (vorher zu Obertraubling gehörend).

Weblinks

Fußnoten

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