Verhütungsstäbchen
Vorlage:Hinweisbaustein Das Verhütungsstäbchen, auch Hormonstäbchen genannt, ist ein Medizinprodukt, das zur Empfängnisverhütung unter die Haut des Oberarms eingesetzt wird.<ref name="PP2024">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Birth Control Implants | Nexplanon Information.] In: www.plannedparenthood.org. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 28. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die Wirksamkeit setzt nach einer Woche ein und hält je nach Art mindestens 3 bis 5 Jahre an.<ref name="CT2023"></ref> Bei Kinderwunsch kann es jedoch früher entfernt werden.<ref name="PP2024" /> Etwa eine von 1.000 Frauen wird im Laufe eines Jahres während der Anwendung schwanger.<ref name="CT2023" /> Weitere Anwendungsgebiete könnten Endometriose und Menstruationsbeschwerden wie Dysmenorrhoe sein.<ref name="CT2023" />
Nebenwirkung
Nebenwirkungen sind selten. Blutergüsse oder Schmerzen an der Injektionsstelle können in einigen Prozent der Fälle auftreten.<ref name="CT2023" /> Metrorrhagie kann auftreten und die Menstruation kann bei bis zu 20 % der Frauen nach einem Jahr ausbleiben.<ref name="CT2023" /> Sie bieten keinen Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen.<ref name="CT2023" /> Die Anwendung wird nicht empfohlen bei Frauen, die innerhalb der letzten 5 Jahre an Brustkrebs erkrankt waren.<ref name="CT2023" /> Es wirkt durch die Freisetzung von Hormonen, die den Eisprung verhindern und die Öffnung des Gebärmutterhalses blockieren.<ref name="CT2023" /> Das Hormonstäbchen gehört zu den teuersten Verhütungsmitteln.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Hormonimplantat – Hormonstäbchen.] In: pro familia. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 28. Februar 2026.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Implantation
Gynäkologen implantieren das Hormonstäbchen in den Oberarm.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Hormonimplantat – Hormonstäbchen.] In: Pro Familia. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 28. Februar 2026.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Vor der Anwendung sind weder eine gynäkologische Untersuchung noch ein Schwangerschaftstest erforderlich.<ref name="CT2023" /> Die Platzierung wird im subkutanen Gewebe über dem Trizepsmuskel empfohlen.<ref name="CT2023" /> Es kann auch bei Frauen aller Gewichtsklassen (BMI) angewendet und unmittelbar nach der Entbindung eingesetzt werden.<ref name="CT2023" /> Einige Medikamente wie z. B. Breitbandantibiotika, Johanniskraut, einige Antiepilektika und Psychopharmaka wie Carbamazepin setzen die Verhütungswirkung des Verhütungsstäbchens herab.<ref name="CT2023" />
Geschichte
Das Hormonstäbchen wurde erstmals 1983 in Finnland und 1990 in den Vereinigten Staaten für den medizinischen Gebrauch zugelassen.<ref name="Hoh2007">Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Sie werden im Jahr 2020 von etwa 25 Millionen Frauen weltweit genutzt und sind mit fast 50 % die am häufigsten angewandte Verhütungsmethode in Guinea-Bissau und Ruanda.<ref name="UN2022">United Nations: Department Of Economic And Social Affairs: World family planning 2022: meeting the changing needs for family planning: Contraceptive Use by Age and Method, contraceptive use by age and method. Hrsg.: United Nations. 2023, ISBN 978-92-1148376-5.</ref> Sie unterscheiden sich von Intrauterinpessaren (IUPs), die in die Gebärmutter eingesetzt werden.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig IUD and Implant: Set It and Don’t Sweat It Birth Control.] In: www.plannedparenthood.org. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 9. April 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Weblinks
- Hormonimplantat. familienplanung.de; Informationsportal der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
- Rote-Hand-Brief zu Implanon NXT 15. Januar 2020
Einzelnachweise
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