Verfassungsrat (Elfenbeinküste)
Der Verfassungsrat der Elfenbeinküste ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) oder kurz CC ist eine ivorische Behörde. Ab 2003 war Yanon Yapo der Präsident des Rates.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref> Im August 2009 wurde dieser von Paul Yao-Ndré, einem Vertrauten des damaligen Präsidenten, Laurent Gbagbo, abgelöst.<ref name="KAS-Info">Klaus D. Loetzer, Anja Casper: Zwei Präsidenten und kein Ausweg aus der politischen Krise. In: Konrad-Adenauer-Stiftung. 22. Dezember 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. April 2011; abgerufen am 8. April 2011. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Der Verfassungsrat muss das amtliche Endergebnis bestätigen und ist somit die letzte Instanz der Wahlgesetzgebung.<ref name="KAS-Info"/>
Deshalb wurde die Ernennung von Paul Yao-Ndré zum Präsidenten des Verfassungsrats von der Opposition als Eingriff in die Neutralität der Wahlgerichtsbarkeit kritisiert. Diese erfolgte allerdings verfassungsgemäß, weil der frühere Präsident am Ende seines Mandates stand.<ref name="KAS-Info"/>
Geschichte
Der Verfassungsrat wurde am 16. August 1994 durch das Gesetz Nummer 94–438 als ivorische Institution errichtet.
Am Abend des 30. Novembers 2010 scheiterte der erste Versuch im Sitz der Unabhängigen Wahlkommission die Endergebnisse der Präsidentschaftswahlen 2010 bekanntzugeben. Bei der Verkündung der ersten Teilergebnisse durch den Sprecher der CEI hinderte ihn Damana Adia Pickass, ein Anhänger des damaligen Präsidenten Laurent Gbagbo, mit Gewalt und den Worten „Wir haben diese Ergebnisse nicht autorisiert.“ vor laufenden Kameras am Weitermachen.<ref name="Opposition">Johannes Dieterich: Angriff auf Kandidat der Opposition. In: Frankfurter Rundschau. 1. Dezember 2010, abgerufen am 8. April 2011.</ref>
In der Nacht vom 1. auf den 2. Dezember 2010 verkündete der Vorsitzende der Wahlkommission Bakayoko den Sieg von Alassane Ouattara mit 54 Prozent. Gegen diesen Entscheid legte Gbagbo bei dem Verfassungsrat Beschwerde ein. Der Verfassungsrat entsprach dem Antrag, wegen der nicht fristgerechten Verkündung. Er annullierte die Ergebnisse in sieben nördlichen Provinzen und der Frankreich in der Diaspora lebenden Ivorern und erklärte Gbagbo zum Wahlsieger. Das Land hatte somit zwei Präsidenten.<ref name="KAS-Info"/> Die Folge war eine monatelange, blutige Regierungskrise.<ref name="Blutiger Machtkampf">Elfenbeinküste hat zwei Präsidenten. In: Spiegel Online. 4. Dezember 2010, abgerufen am 8. April 2011.</ref>
Choi Young-Jin, Chef der ONUCI, kritisierte, dass der Verfassungsrat keine inhaltliche Prüfung der Ergebnisse durchgeführt hatte, die in dieser kurzen Zeit auch gar nicht möglich gewesen wäre, sondern offenbar so lange die Ergebnisse einzelner Wahlbezirke für ungültig erklärt hatte bis Gbagbo eine Mehrheit hatte. Die Annullierung der Ergebnisse der zunächst beanstandeten drei<ref name="hintergrund_yao_ndre"/> oder vier<ref name="KAS-Info"/> Regionen hätte nicht ausgereicht.<ref name="KAS-Info"/>
Außerdem kündigte der Verfassungsrat eine Prüfung von Wahlbeschwerden an, nachdem sich Gbagbos Partei um eine Annullierung der Wahlergebnisse in drei Wahlkreisen des Nordens bemüht hatte.<ref name="Wahlkommission">Wahlkommission: Oppositionskandidat gewinnt Präsidentschaftswahl. In: Der Standard. 2. Dezember 2010, abgerufen am 8. April 2011.</ref> Es handelt sich um die Regionen Savanes, Denguélé und Worodougou.<ref name="hintergrund_yao_ndre">Présidentielle ivoirienne : Paul Yao N'Dré invalide les résultats provisoires, l'ONU hausse le ton. In: Jeune Afrique. 2. Dezember 2010, abgerufen am 7. Januar 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
Einzelnachweise
<references />
Koordinaten: 5° 19′ 39″ N, 4° 0′ 32,6″ W
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