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Verfahrensmechaniker Glastechnik

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Der Verfahrensmechaniker Glastechnik ist in Deutschland seit 2000 ein staatlich anerkannter<ref>Text der Verordnung über die Berufsausbildung zum Verfahrensmechaniker Glastechnik/zur Verfahrensmechanikerin Glastechnik</ref> Ausbildungsberuf nach Berufsbildungsgesetz.

Ausbildungsdauer und Struktur

Die Ausbildungsdauer zum Verfahrensmechaniker Glastechnik beträgt in der Regel drei Jahre. Die Ausbildung erfolgt an den Lernorten Betrieb und Berufsschule<ref>Rahmenlehrplan der KMK zum Verfahrensmechaniker Glastechnik (PDF; 52 kB). Abgerufen am 29. Oktober 2010</ref>. Es handelt sich um einen Monoberuf.

Arbeitsgebiete

Verfahrensmechaniker Glastechnik arbeiten in der Glasschmelze, der Formgebung und Fertigungskontrolle von Industriebetrieben, die Glas herstellen. Sie überwachen und steuern den Fertigungsprozess, um Massivglas, Flachglas, Hohlglas, Glasrohre oder Faserglas herzustellen. Die hergestellten Glasprodukte werden anschließend veredelt, z. B. durch Abtragen, Trennen, Fügen oder Umformen. Gibt es Probleme bei der Herstellung, so greifen sie in den Produktionsablauf ein und beheben die Störung. Sie sind auch zur Stelle, wenn Produktionsanlagen umgerüstet werden müssen.

Berufsschule

In Deutschland gibt es für diesen Ausbildungsberuf vier Berufsschulen:

Weiterbildungsmöglichkeiten

Meister

  • Industriemeister Fachrichtung Glas

Techniker

  • Staatlich geprüfter Techniker Fachrichtung Glastechnik
  • Staatlich geprüfter Techniker Fachrichtung Glashüttentechnik

Fach- und Betriebswirte, Fachkaufleute

  • Technischer Fachwirt

Sind die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt, sind auch folgende Hochschulstudiengänge möglich:

  • Ingenieur für Glas, Keramik, Bindemittel

Literatur

  • BiBB (Hrsg.): Verfahrensmechaniker Glastechnik – Ausbildung gestalten 1. Auflage 2001. W. Bertelsmann Verlag GmbH & Co. KG, Bielefeld, 2001, ISBN 978-3-7639-3827-8.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

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