Verena Roßbacher
Verena Roßbacher (* 1979 in Bludenz) ist eine österreichische Schriftstellerin.
Leben
Roßbacher wuchs in Österreich und in der Schweiz auf und studierte zunächst einige Semester Philosophie, Germanistik und Theologie in Zürich und anschließend am Deutschen Literaturinstitut Leipzig.
Roßbachers Texte erschienen in Zeitschriften und Anthologien, außerdem veröffentlichte sie Theaterstücke. Ihr Romandebüt Verlangen nach Drachen (2009) wurde in vielen deutschsprachigen Feuilletons positiv besprochen.
Verena Roßbacher las auf Einladung des Juryvorsitzenden Burkhard Spinnen beim Ingeborg-Bachmann-Preis 2010.
Im Herbst 2022 erhielt sie für ihren Roman Mon Cheri und unsere demolierten Seelen den Österreichischen Buchpreis.<ref name=":0" />
Sie lebt in Berlin.
Veröffentlichungen
- Verlangen nach Drachen. Roman. Kiepenheuer & Witsch, Köln, 2009, ISBN 9783462040975.
- Schwätzen und Schlachten. Roman. Kiepenheuer & Witsch, Köln, 2014, ISBN 978-3-462-04615-1.
- Ich war Diener im Hause Hobbs. Roman. Kiepenheuer & Witsch, Köln, 2018, ISBN 978-3-462-04826-1.
- Mon Chéri und unsere demolierten Seelen. Roman. Kiepenheuer & Witsch, Köln, 2022, ISBN 978-3-462-00119-8.
Auszeichnungen
- 2002 Dramatikerstipendium am Theater an der Winkelwiese in Zürich
- 2005 Vorarlberger Literaturstipendium
- 2009 Förderpreis der IBK
- 2009 Autorenprämie des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur (Österreich)
- 2010/2011 Projektstipendium des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur (Österreich)
- 2011 Märkisches Stipendium für Literatur
- 2012 Stipendium des Stück Labor Basel
- 2014 Arbeitsstipendium für Schriftstellerinnen der Kulturverwaltung des Berliner Senats<ref>Arbeitsstipendien für Schriftstellerinnen und Schriftsteller 2014 vergeben. Berlin.de, 16. April 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. Mai 2014; abgerufen am 26. April 2014. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
- 2019 einjähriges Stipendium der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa<ref>Arbeits- und Recherchestipendien für 29 Berliner Autorinnen und Autoren vergeben, Meldung auf Buchmarkt.de vom 26. November 2019, abgerufen am 30. November 2019.</ref>
- 2022 Bodensee-Literaturpreis<ref>Bodensee-Literaturpreis für Verena Roßbacher (= Neue Schriften des Städtischen Kulturreferats Überlingen. Nr. 5). Gmeiner-Verlag, Meßkirch 2023, ISBN 978-3-8392-2959-0 (60 S.).</ref>
- 2022 Österreichischer Buchpreis für Mon Cheri und unsere demolierten Seelen<ref name=":0">Österreichischer Buchpreis für Roßbacher. In: ORF.at. 21. November 2022, abgerufen am 21. November 2022.</ref>
Weblinks
- Literatur von und über Verena Roßbacher im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Verena Roßbacher im Zentrum für Dramatik
Einzelnachweise
<references/>
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Roßbacher, Verena |
| ALTERNATIVNAMEN | Rossbacher, Verena |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichische Schriftstellerin |
| GEBURTSDATUM | 1979 |
| GEBURTSORT | Bludenz |