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Verband des Klinikmanagements Deutschlands

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Verband des Klinikmanagements Deutschlands e.V.
(VKD)
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Gründung 1903 in Berlin
Sitz Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Auflösung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Präsident Dirk Köcher
Geschäftsführer Jens-Uwe Schreck
Umsatz Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
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Mitglieder 2.250
Website VKD-online.de

Der Verband des Klinikmanagements Deutschlands e.V. (kurz: VKD, bis 2025 Verband der Krankenhausdirektoren Deutschland e.V.) wurde am 5. Juli 1903 in Dresden unter dem Namen „Vereinigung der Verwaltungsvorstände der Krankenhäuser Deutschlands“ gegründet. Seine Mitglieder sind vor allem leitende Mitarbeiter in der Krankenhausverwaltung. Aufgabe des Verbandes ist es die Interessen seiner Mitglieder und von Krankenhäusern öffentlich zu vertreten und sie bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben zu unterstützen.

Der Verband arbeitet in der Europäischen Vereinigung der Krankenhausdirektoren (EVKD) sowie anderen internationalen Institutionen mit.

Geschichte des Verbandes

Bereits in den 1890er Jahren bildeten sich Gesprächskreise, in denen sich Krankenhaus-Fachleute austauschten. So gründeten am 5. Juli 1903 im damals neuen Stadtkrankenhaus Dresden-Johannstadt 18 leitende Verwaltungsbeamte aus Krankenhäusern des damaligen Reichsgebietes die „Vereinigung der Verwaltungsvorstände der Krankenhäuser Deutschlands“. Der Vereinigung gehörten damals Verwaltungsleiter aber auch Städte, Kreise und Körperschaften des öffentlichen Rechtes als Mitglieder an. Diese Vereinigung entwickelte sich zu einer Organisation, die die betrieblichen und personellen Fragen der deutschen Krankenhäuser diskutieren und die Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter in den Krankenhäusern verbessern wollte.

Schon in der Gründungsversammlung wurde ein Ausschuss gebildet mit der Aufgabe, Betriebsvergleiche für Krankenhäuser vorzubereiten und durchzuführen. Ein erster umfassender Vergleich der Betriebsergebnisse großer Krankenanstalten konnte bereits in der ersten Ausgabe der eigenen Fachzeitschrift, der „Zeitschrift für Krankenanstalten“, am 5. Januar 1905 veröffentlicht werden.

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Anfang 1943 verlor die Fachvereinigung in organisatorischer Hinsicht durch die angeordneten Eingliederungen in die Deutsche Krankenhausgesellschaft endgültig ihre Selbständigkeit. Sie führte die Bezeichnung: „Deutsche Krankenhausgesellschaft – Fachvereinigung der Verwaltungsleiter der Kranken-, Heil- und Pflegeanstalten“. Die durch den Zweiten Weltkrieg unterbrochene eigenständige Verbandsarbeit wurde im Westen Deutschlands schon bald nach 1945 wieder aufgenommen und führte 1952 zur Neustrukturierung und Umbenennung in „Fachvereinigung der Verwaltungsleiter deutscher Krankenanstalten e. V.“.

Im Jahre 1989 hat die Mitgliederversammlung erneut eine Namensänderung in „Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands e. V. (VKD)“ vorgenommen. Im Osten Deutschlands gab es nach dem Zweiten Weltkrieg keinen entsprechenden eigenständigen Verband. Vielmehr waren die ökonomischen Direktoren bzw. Verwaltungsleiter Mitglieder der alle Berufsgruppen umfassenden Krankenhausgesellschaft.

Nach der Öffnung der Grenzen in Deutschland und Europa hatte sich im Gebiet der damaligen DDR bereits am 5. April 1990 der „Verband der Krankenhausverwaltungsleiter in der DDR“ etabliert, der sich aber nach wenigen Monaten bereits im Juli 1990 durch Beitritt seiner Mitglieder in den Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands e. V. wieder auflöste.

Organisationsstruktur

Organe des Verbandes sind gemäß Satzung die Mitgliederversammlung, der Vorstand, das Präsidium und der Präsident. Durch den Vorstand wurde im Jahr 1992 eine Geschäftsführerin bestellt, um die Geschäfte auf der Grundlage der Beschlüsse des Verbandes zu führen. Die Geschäftsstelle befindet sich seit 2001 am Sitz des Verbandes in Berlin. Dem Verband gehören Landesgruppen an, deren Gliederung von der Mitgliederversammlung festgelegt wird (13 Landesgruppen, Stand 1/2009). Zur Förderung der Zusammenarbeit und für spezielle Fragestellungen von Mitgliedern mit gleicher fachspezifischer Interessenlage hat der Vorstand die Fachgruppen Rehabilitation, Pflegeeinrichtungen und Psychiatrie gebildet. Auf Beschluss des Vorstands wurden die Fachausschüsse für Grundsatzfragen und für Betriebswirtschaft gebildet.

Positionen, Aufgaben und Ziele

Die Mitglieder des Verbandes der Krankenhausdirektoren Deutschlands vertreten die Position, dass auch in Zeiten knapper werdender finanzieller Mittel Kosteneffizienz und Wirtschaftlichkeit nicht im Widerspruch zum hohen ethischen Anspruch und zu einer hervorragenden Qualität stehen dürfen.

Die Professionalisierung des Managements als Voraussetzung für die Nutzung aller Vorzüge von Vernetzung und Kooperation wird als Weg in die Zukunft einer Gesundheitswirtschaft gesehen, die als Motor einer effizienten Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik Wachstum und Arbeitsplätze sichern kann.

Der Verein will deshalb seine Mitglieder bei den Aufgaben des Managements in den Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Rehabilitationskliniken unterstützen, organisiert Veranstaltungen zur Fort- und Weiterbildung auf der Ebene der Bundesländer und des Bundes und fördert den Erfahrungsaustausch.

Der Verein ist als einer der Träger der Gesellschaft Deutscher Krankenhaustag (GDK) Mitorganisator des Deutschen Krankenhaustages im Rahmen der MEDICA. Der VKD ist Initiator der Europäischen Vereinigung der Krankenhausdirektoren (EVKD). Der Präsident des VKD ist seit 2006 Vizepräsident der EVKD. Mitglieder des VKD arbeiten in internationalen Gremien mit.

Weblinks