Zum Inhalt springen

Verband der Elektro- und Digitalindustrie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
ZVEI e. V. (Verband der Elektro- und Digitalindustrie)
Rechtsform Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Gründung 1918
Sitz Frankfurt am Main
Auflösung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Präsident Gunther Kegel
Geschäftsführer Wolfgang Weber
Umsatz Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Mitarbeiter Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Mitglieder 1600 (Stand 2020, nach eigenen Angaben)
Website www.zvei.org

Der ZVEI e. V., Verband der Elektro- und Digitalindustrie (vormals: Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie), vertritt die wirtschafts-, technologie- und umweltpolitischen Interessen der deutschen Elektroindustrie und Digitalindustrie. Mit deutschlandweit 910.400 Beschäftigten und einem Gesamtumsatz von 242 Milliarden Euro (jeweils 2023) ist die Elektroindustrie (gemessen an den Beschäftigten) der zweitgrößte Industriezweig in Deutschland – hinter dem Maschinenbau. Mit zusätzlichen 811.000 Mitarbeitern im Ausland ist ihre Wertschöpfung stark global vernetzt (2021). Im Jahr 2023 wendete die Branche 22,1 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung sowie neun Milliarden für Investitionen auf.<ref>https://www.zvei.org/fileadmin/user_upload/Presse_und_Medien/Pressebereich/2024-004_Elektro-_und_Digitalindustrie_vor_leichter_Wachstumsdelle/Faktenblatt-PK-Januar-2024-aktuell.pdf</ref>

Organisation

Sitz ist Frankfurt am Main. Es gibt Büros in Berlin und Brüssel. Über seine Arbeitsgemeinschaft EuropeElectro ist der ZVEI auch mit einem Büro in Peking vertreten.

Der Verband arbeitet mit nationalen Wirtschaftsverbänden und Organisationen, europäischen Branchen- und Fachverbänden sowie internationalen Organisationen zusammen. Im BDI, dem Bundesverband der Deutschen Industrie e. V., ist der ZVEI das zweitgrößte Mitglied. Außerdem ist er Mitglied bei ORGALIM, dem europäischen Dachverband der ingenieurstechnischen Industrien. Weiterhin beteiligt sich der ZVEI in der Deutschen TV-Plattform und in der Plattform Industrie 4.0. Der Verband ist in 22 Fachverbände untergliedert. Die Fachverbände umfassen alle Mitgliedsunternehmen, die jeweils im gleichen Marktsegment tätig sind. Dabei kann es vorkommen, dass ein Mitglied aufgrund seines Angebotsspektrums auch mehreren Fachverbänden angehört. Daneben unterhält der ZVEI neun Landesstellen. Sie vertreten die Interessen der Elektroindustrie gegenüber den jeweiligen Landesregierungen.<ref>https://www.zvei.org/verband/landesstellen</ref>

Präsident und Geschäftsführung

Gunther Kegel ist seit Oktober 2020 ZVEI-Präsident und seit November 2020 auch BDI-Vizepräsident.<ref>Neuer ZVEI-Präsident Dr. Gunther Kegel offiziell im Amt. Abgerufen am 26. Februar 2021.</ref> Kegel war Vorstandsvorsitzender der Pepperl+Fuchs. Vorsitzender der ZVEI-Geschäftsführung ist seit 2020 Wolfgang Weber.

Brancheninitiative Licht.de

Der Fachverband Licht im ZVEI betreibt die Brancheninitiative licht.de. Diese informiert über Beleuchtung und Lichttechnik sowie über Richtlinien und Normen, die bei professionellen Lichtlösungen beachtet werden müssen. Die Brancheninitiative begleitete unter anderem mit Kampagnen den technologischen Wandel von der Glühlampe zu energieeffizienten Lichtquellen im Zuge der Ökodesign-Richtlinie. Mit klassischer Medienarbeit und Onlineangeboten informiert licht.de Verbraucher, professionelle Anwender, Planer und Architekten. Ein Schwerpunkt liegt auf der Aufklärungsarbeit über Zukunftstechnologien wie Human Centric Lighting (HCL).<ref>Andrea Gillhuber: Mehr Leistung durch die richtige Beleuchtung. In: MM Maschinen Markt. Vogel Business Media GmbH & Co.KG, 17. Oktober 2017, abgerufen am 29. März 2018.</ref> Die Brancheninitiative betreibt ein Informationsportal im Internet<ref>Portal zu Licht und Beleuchtung. baunetzwissen.de</ref> und gibt die Schriftenreihe „licht.wissen“ heraus.<ref>Verbände. In: Fachzeitschrift Licht. Pflaum Verlag, abgerufen am 29. März 2018.</ref> Sie umfasst aktuell 21 Titel. In der Regel widmet sich eine Ausgabe einer bestimmten Lichtanwendung: beispielsweise in Schulen, Krankenhäusern oder Büros, aber auch in Museen oder Straßen. Es werden zudem Querschnittsthemen wie LED und die Wirkung des Lichts auf den Menschen behandelt. Die Schriftenreihe licht.forum und weitere licht.de-Schriften wie etwa Leitfäden erscheinen zu aktuellen Themen. Der Initiative gehören rund 120 Mitgliedsunternehmen an. Dennoch gibt die Initiative an, herstellerneutral zu informieren.

Publikationen

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein