Zum Inhalt springen

Vaudreching

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich

Datei:Eglise Vaudreching.JPG
Kirche St. Remigius (Saint-Remi)

Vaudreching ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=de|SCRIPTING=Latn|SERVICE=deutsch}}, lothringisch Walachen) ist eine französische Gemeinde mit Vorlage:Str replace Einwohnern (Stand {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}) im Département Moselle in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen).

Geographie

Die Gemeinde liegt am rechten Ufer der Nied, 34 Kilometer nordöstlich von Metz und grenzt unmittelbar südlich an Bouzonville (Busendorf), unweit der Grenze zum Saarland.

Geschichte

Im Jahr 1179 wurde der Ort erstmals als Valdraca bzw. Waldraca erwähnt. Spätere belegte Namensvarianten sind Valdercka (1210), Waldinga (1314), Waldrick (1319), Valdergyen (1450), Walderca und Walderchen (1544), Weyllingn (1594), Valerchen (1599), Valderchen (1606), Vallerka (1633) und schließlich Valdrechen. Erst 1741 kam der heutige Name in Umlauf, allerdings ohne das „g“: Vaudrechin. Kurz vor der Französischen Revolution wurde 1779 die heutige französische Schreibweise Vaudreching eingeführt. Von 1871 bis 1918 hatte der Ort den deutschen Namen Wallerchen, von 1941 bis 1944 dann Waldreich (abgeleitet vom historischen Waldrick).

Die Ortschaft gehörte früher zum Herzogtum Lothringen<ref name="Huhn">Eugen H. Th. Huhn: Deutsch-Lothringen. Landes-, Volks- und Ortskunde, Stuttgart 1875, S. 363 (google-books.com).</ref> im Heiligen Römischen Reich.

Durch den Frankfurter Frieden vom 10. Mai 1871 kam das Gebiet von Frankreich an Deutschland und das Dorf wurde dem Kreis Bolchen im Bezirk Lothringen des Reichslandes Elsaß-Lothringen zugeordnet. Auf der Gemarkung gab es einen Gipssteinbruch und im Ort eine Leinenweberei.<ref name="Huhn" />

Nach dem Ersten Weltkrieg musste die Region aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags 1919 an Frankreich abgetreten werden. Im Zweiten Weltkrieg war das Gebiet von der deutschen Wehrmacht besetzt, und die Ortschaft stand bis 1944 unter deutscher Verwaltung.

Wappen

Das Kreuz im Gemeindewappen erinnert an die Abtei Heiligkreuz in Bouzonville, von der Vaudreching abhängig war. Die Taube mit der Heiligen Ampulle ist das Symbol des Heiligen Remigius, des Schutzpatrons der Gemeinde.<ref>Wappenbeschreibung auf genealogie-loraine.fr (französisch)</ref>

Bevölkerungsentwicklung

Im Jahr 1871 hatte der Ort 117 Häuser und 453 meist römisch-katholische Einwohner, unter denen sich eine evangelische Person und 51 Juden befanden.<ref name="Huhn" /> Im Jahr 1910 wurden 338 Einwohner gezählt.

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2019
Einwohner 461 526 513 511 530 510 540 504

Sehenswertes

  • Krippenlandschaft zur Weihnachtszeit im Chorraum der Kirche St. Remigius (Saint-Remi).

{{#invoke:Vorlage:Siehe auch|f}}

Altdeutsche Literatur

  • Georg Lang: Der Regierungs-Bezirk Lothringen. Statistisch-topographisches Handbuch, Verwaltungs-Schematismus und Adressbuch, Metz 1874, S. 124 (google-books.com).

Belege

<references />

Weblinks

[{{canonicalurl:Commons:Category:{{#if:|{{{1}}}|Vaudreching}}|uselang=de}} Commons: {{#if:|{{{2}}}|{{#if:|{{{1}}}|{{#invoke:WLink|getArticleBase}}}}}}]{{#switch:1

|X|x= |0|-= |S|s= – Sammlung von Bildern |1|= – Sammlung von Bildern{{#if: 00

    | {{#switch: {{#invoke:TemplUtl|faculty|0}}/{{#invoke:TemplUtl|faculty|0}}
        |1/=  und Videos
        |1/1=, Videos und Audiodateien
        |/1=  und Audiodateien}}
    | , Videos und Audiodateien
  }}

|#default= – }}{{#if:

   | {{#ifeq: {{#invoke:Str|left||9}} 
       | category: 
| FEHLER: Ohne Category: angeben!}}}}

Vorlage:Wikidata-Registrierung

Vorlage:Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Forbach-Boulay-Moselle