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Valle (Lettland)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Valle
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Valle (Lettland) (Lettland)
Valle (Lettland) (Lettland)
Basisdaten
Staat: Lettland Lettland
Verwaltungsbezirk: Bezirk Bauska
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Lettland/Region zu ISO-Code_type:city(308) 56° 31′ N, 24° 44′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Lettland/Region zu ISO-Code_type:city(308) 56° 31′ 5″ N, 24° 43′ 46″ O
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Einwohner: 308
Höhe: 50 m
Webseite: www.jaunpils.lv
Datei:Valle church - panoramio (1).jpg
Lutherische Kirche Valle
Datei:Zvanītāju Bukas - Amtmaņu muzejs Vallē 2002-07-18.jpg
Museum Zvanītāju Bukas

Valle (deutsch: Wallhof oder Wallhofen) ist ein Dorf südöstlich von Riga in Lettland, nahe der Grenze zu Litauen.

Geschichte

Das Gut Wallhof war im Besitz des Herzogs von Kurland und Semgallen, seit der Auflösung des Herzogtum 1795 war es ein Krongut des Zaren.<ref name="BHO">Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3412068896 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref> 1907 wurde das Gut aufgeteilt und die Äcker 37 lettischen Bauern überlassen.<ref name="BHO" /> Deren Bauernhöfe wurden nach der Eroberung Lettlands durch die Rote Armee 1944/1945 im Zuge der Kollektivierung der Landwirtschaft enteignet. In Valle befand sich die Administration der gleichnamigen Kolchose.

Bei Wallhof besiegte das schwedische Heer unter Gustav II. Adolf am 7. Januarjul. / 17. Januar 1626greg. die Polen unter dem Großhetman von Litauen, Lew Sapieha.<ref>Michael Roberts: Gustavus Adolphus. Longman, London, 2. überarbeitete Aufl. 1992 (1. Aufl. als Gustavus Adolphus and the rise of Sweden), ISBN 0-582-09001-6, S. 104.</ref>

Sehenswürdigkeiten

Persönlichkeiten

  • Georg Mancelius (1593–1654), Pfarrer in Valle
  • Alfreds Amtmanis-Briedītis (1885–1966) war ein Schauspieler und Regisseur, der in Valle geboren wurde. Sein Geburtshaus ist heute als Museum eingerichtet.

Literatur

  • Wallhof. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Band 16, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig/Wien 1885–1892, S. 366.
  • Astrīda Iltnere (Red.): Latvijas Pagasti, Enciklopēdija. Preses Nams, Riga 2002, ISBN 9984-00-436-8.

Fußnoten

<references />