Valeria Răcilă
Valeria Răcilă, geborene Valeria Roșca, heute Valeria van Groningen (* 2. Juni 1957 in Stulpicani, Kreis Suceava) ist eine ehemalige rumänische Ruderin. Sie gewann zwei olympische Medaillen.
Unter ihrem Geburtsnamen Valeria Roșca erruderte sie ihre erste internationale Medaille bei der Weltmeisterschaft 1979 in Bled. Zusammen mit Olga Homeghi gewann sie Bronze im Doppelzweier hinter Cornelia Linse und Heidi Westphal aus der DDR sowie Swetla Ozetowa und Sdrawka Jordanowa aus Bulgarien. Bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau siegten die sowjetischen Ruderinnen Jelena Chlopzewa und Larissa Popowa vor Linse und Westphal, Homeghi und Roșca erhielten Bronze vor den bulgarischen Titelverteidigerinnen.
1981 heiratete Valeria Roșca und startete danach als Valeria Răcilă.
Bei der Weltmeisterschaft 1982 auf dem Rotsee bei Luzern gewann Valeria Răcilă im Einer die Silbermedaille hinter Irina Fetissowa aus der Sowjetunion. 1984 nahm Rumänien als einziger Ostblockstaat an den Olympischen Spielen in Los Angeles teil. Im Frauenrudern gewann Rumänien fünf von sechs möglichen Goldmedaillen, lediglich im Achter siegte das Boot aus den Vereinigten Staaten vor den Rumäninnen. Im Einer hatte Valeria Răcilă am Ende drei Sekunden Vorsprung auf die zweitplatzierte US-Amerikanerin Charlotte Geer. 1985 gewann Valeria Răcilă ihre letzte internationale Medaille, als sie bei der Weltmeisterschaft im niederländischen Hazewinkel Silber hinter Cornelia Linse erhielt. Seit 1986 ist sie mit dem niederländischen Ruderer Steven van Groningen verheiratet.<ref>Business Magazin vom 28. Februar 2006, abgerufen am 26. September 2010 (rumänisch)</ref> Inzwischen ist sie Vorsitzende des Bucharest Running Club und mit der Ausrichtung des Bukarest-Marathon 2010 beschäftigt.<ref>Bucharest City Marathon 2010. Kronsport.ro, 9. September 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 12. September 2010; abgerufen am 15. Januar 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Literatur
- Volker Kluge: Olympische Sommerspiele. Die Chronik III. Mexiko-Stadt 1968 – Los Angeles 1984. Sportverlag Berlin, Berlin 2000, ISBN 3-328-00741-5.
Einzelnachweise
<references/>
Weblinks
1976: Christine Scheiblich (DDR) | 1980: Sanda Toma (ROM) | 1984: Valeria Răcilă (ROM) | 1988: Jutta Behrendt (DDR) | 1992: Elisabeta Lipă (ROM) | 1996, 2000: Kazjaryna Karsten (BLR) | 2004: Katrin Rutschow-Stomporowski (GER) | 2008: Rumjana Nejkowa (BUL) | 2012: Miroslava Knapková (CZE) | 2016: Kim Brennan (AUS) | 2020: Emma Twigg (NZL) | 2024: Karolien Florijn (NLD)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Răcilă, Valeria |
| ALTERNATIVNAMEN | Roșca, Valeria; van Groningen, Valeria |
| KURZBESCHREIBUNG | rumänische Ruderin |
| GEBURTSDATUM | 2. Juni 1957 |
| GEBURTSORT | Stulpicani, Kreis Suceava |